Oblivion Remastered: Spieler bricht aus, entdeckt riesige Landmassen
Ein Spieler hat in Oblivion Remastered die unsichtbaren Grenzen der Welt überschritten - und stößt auf weitläufige Regionen, die in anderen Teilen wichtige Rollen spielen. Ein Fund heizt wilde Spekulationen zum kommenden The Elder Scrolls VI-Spiel an.
Valenwood ist in der Spielwelt das Land der Waldelfen, der sogenannten Bosmer. Wegen ihrer Lage außerhalb der geplanten Spielfläche zeigt sich die Region jedoch erwartungsgemäß leer. Wälder, Städte oder Bewohner fehlten. GnoblinXD zeigte sich dennoch überrascht, "dass die ganze Landmasse vorhanden war, auch wenn sie natürlich nicht detailliert gestaltet ist".
Seine Reise führte ihn weiter nach Hammerfell, eine für ihre Wüsten und Küstenstädte bekannte Provinz. Auch hier fand er eine große begehbare Fläche, die sich weit über die Sichtweite hinaus erstreckte. Etwas kurios: Die Landschaft wirkte bewaldeter, als man es aus bisherigen Darstellungen Hammerfells kennt. Da Hammerfell als möglicher Schauplatz für The Elder Scrolls VI gehandelt wird, sorgte diese Tatsache schnell für wilde Spekulationen in der Community.
GnoblinXD konnte am Horizont dann auch noch das höchste Gebirge der Spielwelt erspähen: den Throat of the World, bekannt aus The Elder Scrolls V: Skyrim. Er versuchte anschließend, westlich von Hammerfell eine Landmasse zu erreichen, die vermutlich die Summerset-Inseln darstellen sollte. Dabei stieß er jedoch auf ein Problem: Die Welt endete abrupt, und sein Charakter fiel in einen Bereich ohne Boden und Landschaft. Das Laden von Speicherständen außerhalb der offiziellen Spielregion war nicht mehr möglich.
Warum sind diese weitreichenden Landmassen überhaupt im Spiel? Bethesda hat die angrenzenden Gebiete wie Valenwood, Hammerfell oder Skyrim nicht zufällig angelegt. Bereits rund um die Veröffentlichung von The Elder Scrolls III: Morrowind (2002) und Oblivion (2006) erklärten Entwickler in Interviews, dass Tamriel als eine nahtlos wirkende Welt gestaltet wurde. Statt an den Grenzen abrupt zu enden, sollte die Spielwelt durch ferne Berge und Landschaften am Horizont glaubwürdig weiterlaufen. Auf diese Weise wollte Bethesda verhindern, dass sich die Welt künstlich und eingeschränkt anfühlt.
Auch zu sehen: Der höchste Berg von Skyrim, The Throat of the World
Hinzu kam ein technischer Grund: Die Gamebryo-Engine, auf der Oblivion basiert, benötigte für die Darstellung der offenen Welt rudimentäre Geometrien jenseits der eigentlichen Spielfläche. Diese Grundstrukturen halfen, Ladefehler und Darstellungsprobleme zu vermeiden, besonders bei Fernsicht oder beim Erklimmen höherer Orte. Vollständig ausgearbeitete Regionen waren nie vorgesehen - vielmehr unterstützen diese leeren Landmassen die glaubwürdige Darstellung einer lebendigen, fortlaufenden Welt.
Siehe auch:
Ausbruch aus Oblivion: Verborgene Welten erkundet
Eigentlich spielt The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered ausschließlich in Cyrodiil, einer zentralen Provinz der Fantasy-Welt Tamriel. Doch dem Reddit-Nutzer GnoblinXD gelang es am Wochenende, einen Weg über die unsichtbaren Grenzen der Karte hinauszufinden. Ohne Cheats oder Mods nutzte er eine bewährte Technik bei Erkundung-Enthusiasten: Mithilfe von Sprüngen über Flüsse und steile Felsen entlang der unsichtbaren Begrenzung der Spielewelt fand er einen Weg ins angrenzende Valenwood.Valenwood ist in der Spielwelt das Land der Waldelfen, der sogenannten Bosmer. Wegen ihrer Lage außerhalb der geplanten Spielfläche zeigt sich die Region jedoch erwartungsgemäß leer. Wälder, Städte oder Bewohner fehlten. GnoblinXD zeigte sich dennoch überrascht, "dass die ganze Landmasse vorhanden war, auch wenn sie natürlich nicht detailliert gestaltet ist".
So kann man die Spielwelt von Oblivion Remastered verlassen
Seine Reise führte ihn weiter nach Hammerfell, eine für ihre Wüsten und Küstenstädte bekannte Provinz. Auch hier fand er eine große begehbare Fläche, die sich weit über die Sichtweite hinaus erstreckte. Etwas kurios: Die Landschaft wirkte bewaldeter, als man es aus bisherigen Darstellungen Hammerfells kennt. Da Hammerfell als möglicher Schauplatz für The Elder Scrolls VI gehandelt wird, sorgte diese Tatsache schnell für wilde Spekulationen in der Community.
GnoblinXD konnte am Horizont dann auch noch das höchste Gebirge der Spielwelt erspähen: den Throat of the World, bekannt aus The Elder Scrolls V: Skyrim. Er versuchte anschließend, westlich von Hammerfell eine Landmasse zu erreichen, die vermutlich die Summerset-Inseln darstellen sollte. Dabei stieß er jedoch auf ein Problem: Die Welt endete abrupt, und sein Charakter fiel in einen Bereich ohne Boden und Landschaft. Das Laden von Speicherständen außerhalb der offiziellen Spielregion war nicht mehr möglich.
Warum sind diese weitreichenden Landmassen überhaupt im Spiel? Bethesda hat die angrenzenden Gebiete wie Valenwood, Hammerfell oder Skyrim nicht zufällig angelegt. Bereits rund um die Veröffentlichung von The Elder Scrolls III: Morrowind (2002) und Oblivion (2006) erklärten Entwickler in Interviews, dass Tamriel als eine nahtlos wirkende Welt gestaltet wurde. Statt an den Grenzen abrupt zu enden, sollte die Spielwelt durch ferne Berge und Landschaften am Horizont glaubwürdig weiterlaufen. Auf diese Weise wollte Bethesda verhindern, dass sich die Welt künstlich und eingeschränkt anfühlt.
Auch zu sehen: Der höchste Berg von Skyrim, The Throat of the World
Hinzu kam ein technischer Grund: Die Gamebryo-Engine, auf der Oblivion basiert, benötigte für die Darstellung der offenen Welt rudimentäre Geometrien jenseits der eigentlichen Spielfläche. Diese Grundstrukturen halfen, Ladefehler und Darstellungsprobleme zu vermeiden, besonders bei Fernsicht oder beim Erklimmen höherer Orte. Vollständig ausgearbeitete Regionen waren nie vorgesehen - vielmehr unterstützen diese leeren Landmassen die glaubwürdige Darstellung einer lebendigen, fortlaufenden Welt.
Zusammenfassung
- Spieler entdeckt in Oblivion Remastered Gebiete außerhalb der Karte
- Ohne Cheats oder Mods gelang die Erkundung von Valenwald und Hammerfell
- Leere, aber begehbare Landmassen erstrecken sich weit über den Horizont
- Fund sorgt für Spekulationen über möglichen Schauplatz von Elder Scrolls VI
- Bethesda integrierte angrenzende Regionen für eine realistischere Spielwelt
- Technische Gründe erforderten rudimentäre Geometrien jenseits der Spielfläche
- Leere Landmassen unterstützen die Darstellung einer fortlaufenden Welt
Siehe auch:
- UE5-Remake bald: Überraschung bei Bethesdas Oblivion-Neuauflage
- Elder Scrolls 4: Oblivion - Remake wohl im Endspurt, Release recht bald
- Leaks: Microsoft plant Remaster zu Oblivion und Fallout 3, neues Doom
- Neuauflage des Kult-Spiels Elder Scrolls 4: Oblivion soll in Arbeit sein
- Elder Scrolls 4: Oblivion - Finaler Patch auf Deutsch
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