Trump-Regierung wünscht sich Abschiebung "wie Amazon Prime"
Das Versandsystem von Amazon ist offenbar ein großes Vorbild für die mit dem vermeintlichen Schutz der Grenzen der USA betrauten Mitarbeiter der Regierung Trump. Der Abtransport von Menschen aus den USA sollte am besten so funktionieren "wie Amazon Prime".
Laut einem Bericht des Arizona Mirror verkündete ICE-Leiter Lyons anlässlich der sogenannten Border Security Expo in Phoenix, dass man besser darin werden müsse, "dies wie ein Geschäft zu behandeln". Er wünsche sich einen Ablauf "wie bei Amazon Prime, aber mit Menschen", so Lyons weiter.
Gemeint war dabei wohl mit ziemlicher Sicherheit, die von Amazon mit großem Aufwand durchgeplante und mit sehr kurzen Zeitabläufen durchgeführte Zustellung aller möglicher Bestellungen seiner Prime-Kunden. Lyons setzt dafür nach eigenen Angaben unter anderem auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um auf diese Weise "Bettenplatz freizumachen" und "Flugzeuge zu füllen", um Einwanderer aus den USA schneller in ihre Herkunftsländer zu schaffen.
Es wäre laut Lyons "wunderbar" ("amazing"), wenn man den Prozess der "Deportationen" von Menschen aus den USA beschleunigen könnte. Natürlich setzt Lyons dabei nach eigenen Angaben auch auf die Zusammenarbeit mit der von Elon Musk geführten Pseudobehörde "DOGE" (Department of Government Efficiency), die in großem Stil KI für Regierungsaktivitäten einführen will, so der Bericht.
Dass bei den Abschiebungen regelmäßig Menschen in ausländische Gefängnisse in Südamerika oder andere Länder gelangen, die sich in den USA nichts zuschulden kommen ließen, interessiert Lyons und seine ICE-Truppe offensichtlich wenig. Vor Gericht gab man sich zuletzt im Nachgang machtlos, als es darum ging, eindeutig rechtswidrig abgeschobene Personen wieder in die USA zu holen.
Siehe auch:
Trumps ICE-Chef träumt von Effizienz à la Amazon Prime
Todd Lyons, Der aktuelle Chef der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (U.S. Immigration and Customs Enforcement), scheint ein besonders angenehmer Zeitgenosse zu sein. Bei einem Auftritt vor Vertretern der US-Gefängnis- und Abschiebeindustrie im Rahmen einer Konferenz in Arizona erklärte Lyons jüngst, man müsse den Abtransport von Menschen, die die US-Regierung als unerwünscht betrachtet, eher wie ein Unternehmen behandeln.Laut einem Bericht des Arizona Mirror verkündete ICE-Leiter Lyons anlässlich der sogenannten Border Security Expo in Phoenix, dass man besser darin werden müsse, "dies wie ein Geschäft zu behandeln". Er wünsche sich einen Ablauf "wie bei Amazon Prime, aber mit Menschen", so Lyons weiter.
Gemeint war dabei wohl mit ziemlicher Sicherheit, die von Amazon mit großem Aufwand durchgeplante und mit sehr kurzen Zeitabläufen durchgeführte Zustellung aller möglicher Bestellungen seiner Prime-Kunden. Lyons setzt dafür nach eigenen Angaben unter anderem auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um auf diese Weise "Bettenplatz freizumachen" und "Flugzeuge zu füllen", um Einwanderer aus den USA schneller in ihre Herkunftsländer zu schaffen.
Es wäre laut Lyons "wunderbar" ("amazing"), wenn man den Prozess der "Deportationen" von Menschen aus den USA beschleunigen könnte. Natürlich setzt Lyons dabei nach eigenen Angaben auch auf die Zusammenarbeit mit der von Elon Musk geführten Pseudobehörde "DOGE" (Department of Government Efficiency), die in großem Stil KI für Regierungsaktivitäten einführen will, so der Bericht.
Dass bei den Abschiebungen regelmäßig Menschen in ausländische Gefängnisse in Südamerika oder andere Länder gelangen, die sich in den USA nichts zuschulden kommen ließen, interessiert Lyons und seine ICE-Truppe offensichtlich wenig. Vor Gericht gab man sich zuletzt im Nachgang machtlos, als es darum ging, eindeutig rechtswidrig abgeschobene Personen wieder in die USA zu holen.
Zusammenfassung
- ICE-Chef Todd Lyons will Abschiebungen wie Amazon Prime gestalten
- Abschiebeprozess soll wie ein Geschäft behandelt werden
- KI soll zur Beschleunigung von Deportationen eingesetzt werden
- Zusammenarbeit mit Elon Musks 'DOGE' zur KI-Implementierung geplant
- Rechtswidrige Abschiebungen werden von ICE offenbar in Kauf genommen
- Lyons strebt schnellere Abschiebungen in Herkunftsländer an
- Kritik an mangelndem Interesse für Schicksal der Abgeschobenen
Siehe auch:
- Prime Gaming: Amazon verschenkt ganze 23 Spiele im April 2025
- Amazon Prime Video: Die neuen Filme und Serien im April 2025
- Prime-Video als Dauerwerbesendung: Amazon testet noch mehr Reklame
- Lieferung bis 7 Uhr: Amazon bietet Prime-Kunden 'Über Nacht'-Versand
- Apple TV-Update: Amazon Prime Video kommt mit verbesserter App
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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