Webb-Teleskop liefert spannende neue Daten zu Asteroid 2024 YR4
Seit der Entdeckung des Asteroiden 2024 YR4 im Dezember 2024 beobachten Wissenschaftler weltweit das Objekt genau. Ein Einschlag wird für die Erde inzwischen zwar ausgeschlossen, doch genaue Messungen mit dem James-Webb-Teleskop brachten neue Erkenntnisse.
Während frühere Schätzungen auf Basis von Sichtbeobachtungen eine Spanne von 40 bis 90 Metern angaben, liegt die aktuellere Berechnung nun zwischen 53 und 67 Metern. Damit entspricht die Größe des Asteroiden ungefähr einem zehnstöckigen Gebäude.
Besondere Aufmerksamkeit liegt weiterhin auf der möglichen Bahn des Asteroiden, wenn dieser am 22. Dezember 2032 seine größte Annäherung an die Erde erreichen wird. Laut den neuesten Berechnungen des NASA-Zentrums für erdnahe Objekte am Jet Propulsion Laboratory kann es passieren, dass das Objekt auf den Mond einschlägt.
In den kommenden Wochen wird die Beobachtung des Asteroiden zunehmend schwieriger. Nach Mitte April wird 2024 YR4 aufgrund seiner zunehmenden Distanz und abnehmenden Helligkeit für bodengebundene Teleskope nicht mehr sichtbar sein. Allerdings plant die NASA eine erneute Beobachtung mit dem James-Webb-Teleskop im Mai, um weitere Daten zu sammeln und die Berechnungen zu präzisieren.
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Mond-Einschlag ist möglich
Die NASA und die internationale Gemeinschaft für planetare Verteidigung haben inzwischen bestätigt, dass von dem Asteroiden keine ernsthafte Gefahr für die Erde ausgeht. Neue Infrarotmessungen des James-Webb-Weltraumteleskops haben dazu beigetragen, auch die Unsicherheiten über die Größe des Asteroiden weiter zu reduzieren.Während frühere Schätzungen auf Basis von Sichtbeobachtungen eine Spanne von 40 bis 90 Metern angaben, liegt die aktuellere Berechnung nun zwischen 53 und 67 Metern. Damit entspricht die Größe des Asteroiden ungefähr einem zehnstöckigen Gebäude.
Besondere Aufmerksamkeit liegt weiterhin auf der möglichen Bahn des Asteroiden, wenn dieser am 22. Dezember 2032 seine größte Annäherung an die Erde erreichen wird. Laut den neuesten Berechnungen des NASA-Zentrums für erdnahe Objekte am Jet Propulsion Laboratory kann es passieren, dass das Objekt auf den Mond einschlägt.
Bald aus dem Blick
Die Chancen für ein solches Ereignis bleiben aufgrund der großen Distanzen im Weltall klein. Allerdings wurde die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags auf den Mond von 1,7 Prozent (Stand Februar) auf 3,8 Prozent erhöht, teilte die NASA mit. Trotz dieser neuen Einschätzung bleibt das Szenario eines Vorbeiflugs mit 96,2 Prozent weiterhin am wahrscheinlichsten. Selbst im unwahrscheinlichen Fall eines Einschlags hätte dieser keine Auswirkungen auf die Umlaufbahn des Mondes - dafür ist der Asteroid zu klein. Es dürfte aber ein neuer Krater entstehen und wohl auch spannende Gelegenheiten für wissenschaftliche Beobachtungen geben.In den kommenden Wochen wird die Beobachtung des Asteroiden zunehmend schwieriger. Nach Mitte April wird 2024 YR4 aufgrund seiner zunehmenden Distanz und abnehmenden Helligkeit für bodengebundene Teleskope nicht mehr sichtbar sein. Allerdings plant die NASA eine erneute Beobachtung mit dem James-Webb-Teleskop im Mai, um weitere Daten zu sammeln und die Berechnungen zu präzisieren.
Zusammenfassung
- Asteroid 2024 YR4 stellt keine Gefahr für die Erde dar
- James-Webb-Teleskop liefert neue Daten zur Größe des Objekts
- Asteroiden-Durchmesser liegt zwischen 53 und 67 Metern
- Wahrscheinlichkeit für Mond-Einschlag steigt auf 3,8 Prozent
- NASA plant weitere Beobachtung mit Webb-Teleskop im Mai 2025
- Ab Mitte April 2025 wird der Asteroid von der Erde aus unsichtbar
- Ein Einschlag hätte keine Auswirkungen auf die Mondumlaufbahn
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