Erst danach entdeckt: Asteroid schrammte sehr dicht an der Erde vorbei
Ein Asteroid ist in der vergangenen Woche näher an der Erde vorbeigeflogen als zahlreiche Satelliten. Bemerkt hat dies erst einmal niemand. Der Vorfall zeigt vor allem, wie löchrig die entsprechenden Überwachungsverfahren derzeit noch sind.
Der Asteroid war mit einem Durchmesser von etwa einem bis drei Metern zwar zu klein, um eine ernsthafte Gefahr für die Erde darzustellen. Wäre er jedoch in die Atmosphäre eingetreten, hätte er laut der ESA einen spektakulären Feuerball erzeugen können. Beim Aufschlag auf die Erdoberfläche wäre er vermutlich in kleinere Meteoriten zerbrochen.
Bemerkenswert ist vor allem, dass der Asteroid erst Stunden nach seinem Vorbeiflug entdeckt wurde. Aufgespürt wurde er zunächst vom Catalina Sky Survey, einem NASA-Projekt zur Erfassung erdnaher Objekte. Kurz darauf bestätigten Astronomen des ESA-Planetary-Defence-Office die Beobachtung. "Ein Objekt von nur wenigen Metern Größe in der Weite des Alls zu finden, wenn sein Aufenthaltsort noch unsicher ist, ist eine beeindruckende Leistung", erklärte die ESA. Dank der Beobachtungen konnte die genaue Flugbahn von 2025 TF mit hoher Präzision bestimmt werden. Laut der NASA wird der Asteroid erst im April 2087 erneut in Erdnähe kommen.
Tausende sogenannter Near-Earth Objects (NEOs) werden derzeit von Weltraumagenturen überwacht. Als potenziell gefährlich gelten jedoch nur Asteroiden mit einem Durchmesser von mindestens 150 Metern, die der Erde auf weniger als 7,5 Millionen Kilometer nahekommen. Nach Angaben der NASA kamen allein zwischen dem 23. und 28. September zehn Asteroiden der Erde näher als der Mond - ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie aktiv unser kosmisches Umfeld ist.
Siehe auch:
So nah wie die ISS
Wie die Europäische Weltraumorganisation (ESA) mitteilte, flog das Himmelsobjekt mit der Bezeichnung 2025 TF am Mittwoch, dem 1. Oktober, um 20:47 Uhr (Ortszeit) in nur rund 425 Kilometern Höhe über die Antarktis hinweg. Die Internationale Raumstation ISS umkreist die Erde in etwa derselben Entfernung.Der Asteroid war mit einem Durchmesser von etwa einem bis drei Metern zwar zu klein, um eine ernsthafte Gefahr für die Erde darzustellen. Wäre er jedoch in die Atmosphäre eingetreten, hätte er laut der ESA einen spektakulären Feuerball erzeugen können. Beim Aufschlag auf die Erdoberfläche wäre er vermutlich in kleinere Meteoriten zerbrochen.
Bemerkenswert ist vor allem, dass der Asteroid erst Stunden nach seinem Vorbeiflug entdeckt wurde. Aufgespürt wurde er zunächst vom Catalina Sky Survey, einem NASA-Projekt zur Erfassung erdnaher Objekte. Kurz darauf bestätigten Astronomen des ESA-Planetary-Defence-Office die Beobachtung. "Ein Objekt von nur wenigen Metern Größe in der Weite des Alls zu finden, wenn sein Aufenthaltsort noch unsicher ist, ist eine beeindruckende Leistung", erklärte die ESA. Dank der Beobachtungen konnte die genaue Flugbahn von 2025 TF mit hoher Präzision bestimmt werden. Laut der NASA wird der Asteroid erst im April 2087 erneut in Erdnähe kommen.
Kein Einzelfall
Nur einen Tag nach diesem Vorbeiflug näherte sich ein weiteres Objekt der Erde: Der kleine Asteroid 2025 TQ2 flog am Donnerstag, den 2. Oktober, in etwa 4850 Kilometern Entfernung über Kanada hinweg, wie das Minor Planet Center berichtete. Auch er stellte keine Gefahr dar.Tausende sogenannter Near-Earth Objects (NEOs) werden derzeit von Weltraumagenturen überwacht. Als potenziell gefährlich gelten jedoch nur Asteroiden mit einem Durchmesser von mindestens 150 Metern, die der Erde auf weniger als 7,5 Millionen Kilometer nahekommen. Nach Angaben der NASA kamen allein zwischen dem 23. und 28. September zehn Asteroiden der Erde näher als der Mond - ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie aktiv unser kosmisches Umfeld ist.
Zusammenfassung
- Asteroid 2025 TF flog am 1. Oktober in nur 425 Kilometern Höhe vorbei
- Mit 1-3 Metern Durchmesser stellte er keine ernsthafte Gefahr dar
- Entdeckung erfolgte erst Stunden nach dem Vorbeiflug durch NASA-Projekt
- Asteroid wird laut NASA erst im April 2087 wieder erdnah sein
- Einen Tag später flog Asteroid 2025 TQ2 in 4850 Kilometern Entfernung
- Tausende erdnahe Objekte werden überwacht, gefährlich sind erst große
- Allein Ende September kamen zehn Asteroiden näher als der Mond
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