Windows im Wohnzimmer: Nächste Xbox könnte ein echter PC werden
Die nächste Xbox könnte ein echter PC im Konsolengewand werden. Entwickler müssten sich nicht mehr mit speziellen APIs beschäftigen, sondern könnten wie für Windows programmieren - mit festen Leistungsvorgaben. Doch eine entscheidende Frage bleibt offen.
Dies wäre eine Rückkehr zu den Wurzeln der Xbox-Reihe. Die erste Xbox, die 2001 erschien, basierte bereits auf PC-Komponenten und nutzte einen modifizierten Intel-Pentium-III-Prozessor sowie eine angepasste Windows-Version als Betriebssystem.
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Diese Strategie passt zu früheren Aussagen von Xbox-Chef Phil Spencer aus dem Jahr 2019:
Das würde auch erklären, warum der Insider einen Start der neuen Xbox-Generation erst für 2027 erwartet - und nicht schon 2026, wie andere Quellen spekuliert hatten. "Ich bin ziemlich sicher, dass die neue Hardware nicht 2026 kommt, sondern 2027", so Corden.
Microsoft verfolgt bei Konsolen traditionell das "Razor and Blades"-Geschäftsmodell, bei dem die Hardware oft zum oder unter dem Herstellungspreis verkauft wird, während die eigentlichen Gewinne durch Lizenzgebühren von Publishern und Entwicklern sowie durch Dienste wie Xbox Game Pass erzielt werden. Eine PC-basierte Konsole könnte dieses Modell weiter optimieren.
Microsofts Pläne zeigen, wie sich die Gaming-Landschaft verändert. Die Grenzen zwischen den Plattformen verschwimmen zusehends. Ob sich das Konzept durchsetzen kann, hängt nicht zuletzt davon ab, wie nahtlos Microsoft die PC-Technologie in ein konsolenartiges Erlebnis integrieren kann.
Was denkt ihr über die Idee einer PC-basierten Xbox? Seht ihr darin Chancen für die Zukunft des Gamings oder bevorzugt ihr klassische Konsolen? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neues Xbox-Konzept: PC-Power im Konsolenformat
Microsoft könnte bei der nächsten Xbox-Generation einen Kurswechsel einschlagen. Laut dem Insider Jez Corden von Windows Central (via The Xbox Two Podcast) plant der Konzern für 2027 eine neue Konsole, die im Kern einem Windows-PC entsprechen soll - allerdings in einem wohnzimmertauglichen Gehäuse.Dies wäre eine Rückkehr zu den Wurzeln der Xbox-Reihe. Die erste Xbox, die 2001 erschien, basierte bereits auf PC-Komponenten und nutzte einen modifizierten Intel-Pentium-III-Prozessor sowie eine angepasste Windows-Version als Betriebssystem.
Die ganze Idee der nächsten Xbox ist, dass es grundlegend ein PC sein wird, aber mit einer TV-freundlichen Hülle.Die Hardware soll spezifische Spezifikationen haben, auf die Entwickler gezielt optimieren können. Dies könnte die Spieleentwicklung vereinfachen, da Programmierer wie für Windows-PCs arbeiten könnten - nur mit definierten Leistungsvorgaben.
Auf YouTube ansehenVereinfachte Entwicklung, Fragen zur Kompatibilität
Dieser Ansatz würde die Grenzen zwischen PC und Konsole weiter verwischen. Entwickler müssten sich nicht mehr mit speziellen Konsolen-APIs auseinandersetzen. Gleichzeitig könnte Microsoft so die Stärken beider Plattformen vereinen: die Vielfalt des PC-Ökosystems mit der Zugänglichkeit einer Konsole.Diese Strategie passt zu früheren Aussagen von Xbox-Chef Phil Spencer aus dem Jahr 2019:
Das Geschäft dreht sich nicht darum, wie viele Konsolen man verkauft. Es geht darum, wie viele Spieler die gekauften Spiele spielen und wie sie spielen.Spencer beschrieb Microsofts Ansatz als weniger Hardware-agnostisch, sondern vielmehr fokussiert darauf, wo man spielen möchte. Allerdings wirft das Konzept auch Fragen auf: Wie steht es um die Abwärtskompatibilität mit älteren Xbox-Titeln? Wie intuitiv lässt sich ein Windows-basiertes System mit dem Controller bedienen? Hier muss Microsoft überzeugende Lösungen finden, um Konsolen-Fans nicht zu verprellen.
Gerüchte um Call of Duty widerlegt
Corden widersprach zudem Berichten, wonach bereits Entwickler-Kits für die neue Xbox im Umlauf seien. "Die Idee, dass Entwickler bereits das 'Devkit' der nächsten Xbox-Generation bekommen haben, das ist einfach nicht zutreffend", betonte er. Vielmehr geht er davon aus, dass Studios wie die Call-of-Duty-Macher lediglich grobe Zielvorgaben für die Hardware-Spezifikationen erhalten haben.Das würde auch erklären, warum der Insider einen Start der neuen Xbox-Generation erst für 2027 erwartet - und nicht schon 2026, wie andere Quellen spekuliert hatten. "Ich bin ziemlich sicher, dass die neue Hardware nicht 2026 kommt, sondern 2027", so Corden.
Lehren aus vergangenen Versuchen
Die Idee einer PC-ähnlichen Konsole ist nicht neu. Valve versuchte sich bereits 2015 mit den Steam Machines an einem ähnlichen Konzept, scheiterte aber am Markt. Anders als damals setzt Microsoft aber auf sein etabliertes Windows-Ökosystem statt auf Linux. Das könnte den Erfolg wahrscheinlicher machen.Microsoft verfolgt bei Konsolen traditionell das "Razor and Blades"-Geschäftsmodell, bei dem die Hardware oft zum oder unter dem Herstellungspreis verkauft wird, während die eigentlichen Gewinne durch Lizenzgebühren von Publishern und Entwicklern sowie durch Dienste wie Xbox Game Pass erzielt werden. Eine PC-basierte Konsole könnte dieses Modell weiter optimieren.
Microsofts Pläne zeigen, wie sich die Gaming-Landschaft verändert. Die Grenzen zwischen den Plattformen verschwimmen zusehends. Ob sich das Konzept durchsetzen kann, hängt nicht zuletzt davon ab, wie nahtlos Microsoft die PC-Technologie in ein konsolenartiges Erlebnis integrieren kann.
Was denkt ihr über die Idee einer PC-basierten Xbox? Seht ihr darin Chancen für die Zukunft des Gamings oder bevorzugt ihr klassische Konsolen? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nächste Xbox-Generation könnte 2027 als PC-ähnliche Konsole erscheinen
- Entwickler könnten wie für Windows programmieren - mit festen Vorgaben
- Xbox-Chef Phil Spencer sieht Fokus auf Spielerzahlen statt Konsolenverkäufe
- Fragen zu Abwärtskompatibilität und Controller-Bedienung bleiben offen
- Entwickler-Kits sind laut Insider Jez Corden bisher nicht im Umlauf
- Microsoft könnte Windows-Ökosystem für Konsolenmarkt nutzen
- Grenzen zwischen PC und Konsole verschwimmen in der Gaming-Landschaft
Siehe auch:
- Xbox Series X: Insider-Update mit schwerem Bug setzt Konsolen zurück
- Xbox Game Pass: Neue Spiele im März 2025 - mit zwei Rückkehrern
- Achtung: Firmware-Update macht Xbox-Controller teilweise unbenutzbar
- Microsofts Xbox-Zukunft: Größter Hardware-Sprung aller Zeiten?
- Phil Spencer verspricht: Xbox Game Pass wird nicht zum Zwangsabo
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