Nvidia, Broadcom und AMD wollen Chips von Intel produzieren lassen
Für Intel zeigt sich mitten in der gravierendsten Krise der Konzerngeschichte endlich mal ein Licht am Ende des Tunnels: Zwei große US-Chiphersteller führen aktuell Fertigungstests in den Werken des Unternehmens durch: Nvidia und Broadcom.
Intel versucht seit einiger Zeit, sein Foundry-Geschäft zum Laufen zu bringen. Bisher konnten hier aber noch keine bedeutenden Kunden gewonnen werden, die mit großen Aufträgen für einige Stabilitäten sorgen würden. Nvidia und Broadcom sind dabei nicht die Einzigen, deren Interesse auf den Fertigungsanlagen Intels liegt.
Auch der Konkurrent AMD prüft derzeit, ob Intels fortschrittlicher 18A-Fertigungsprozess für die eigenen Anforderungen geeignet ist, hieß es. Ob AMD jedoch bereits Testchips in Produktion gegeben hat, ist unklar. Eine Stellungnahme lehnte das Unternehmen ab. Intel selbst äußerte sich ebenfalls nicht zu spezifischen Kunden, betonte jedoch das starke Interesse an seiner 18A-Technologie.
Parallel zu diesen Entwicklungen steht Intel aber weiterhin unter Druck. Verzögerungen in der Fertigung für Kunden, die auf externe geistige Eigentumsrechte angewiesen sind, könnten das Unternehmen weiter zurückwerfen. Die Auftragsfertigung war ein zentraler Bestandteil des Sanierungsplans des ehemaligen Intel-Chefs Pat Gelsinger, der jedoch im Dezember entlassen wurde. Die aktuellen Co-CEOs haben inzwischen die Entwicklung eines künftigen KI-Chips ausgesetzt, wodurch eine marktreife eigene KI-Lösung nicht vor 2027 erwartet wird.
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Erste Tests laufen
Die bislang nicht öffentlich bekannten Testreihen könnten eine Vorentscheidung darüber bringen, ob Nvidia und Broadcom zukünftig Produktionsaufträge in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar an Intel vergeben. Dies berichten zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Ein solcher Schritt würde dem angeschlagenen US-Konzern dringend benötigte Einnahmen bescheren und seine Position im umkämpften Markt für Auftragsfertigung stärken.Intel versucht seit einiger Zeit, sein Foundry-Geschäft zum Laufen zu bringen. Bisher konnten hier aber noch keine bedeutenden Kunden gewonnen werden, die mit großen Aufträgen für einige Stabilitäten sorgen würden. Nvidia und Broadcom sind dabei nicht die Einzigen, deren Interesse auf den Fertigungsanlagen Intels liegt.
Auch der Konkurrent AMD prüft derzeit, ob Intels fortschrittlicher 18A-Fertigungsprozess für die eigenen Anforderungen geeignet ist, hieß es. Ob AMD jedoch bereits Testchips in Produktion gegeben hat, ist unklar. Eine Stellungnahme lehnte das Unternehmen ab. Intel selbst äußerte sich ebenfalls nicht zu spezifischen Kunden, betonte jedoch das starke Interesse an seiner 18A-Technologie.
Es muss gelingen
Intels 18A-Prozess konkurriert mit den fortschrittlichsten Herstellungsverfahren von TSMC aus Taiwan, dem derzeitigen Marktführer in der Halbleiterfertigung. Die Tests von Nvidia und Broadcom betreffen dabei nicht vollständige Chipdesigns, sondern spezifische Komponenten. Ziel ist es, das Verhalten und die Leistungsfähigkeit der Intel-Technologie zu bewerten, bevor eine großflächige Fertigung eingeleitet wird. Solche Tests dauern oft mehrere Monate und garantieren nicht zwangsläufig eine langfristige Zusammenarbeit. Bereits im vergangenen Jahr hatte Broadcom Intel-Chips getestet, war mit den Ergebnissen jedoch unzufrieden.Parallel zu diesen Entwicklungen steht Intel aber weiterhin unter Druck. Verzögerungen in der Fertigung für Kunden, die auf externe geistige Eigentumsrechte angewiesen sind, könnten das Unternehmen weiter zurückwerfen. Die Auftragsfertigung war ein zentraler Bestandteil des Sanierungsplans des ehemaligen Intel-Chefs Pat Gelsinger, der jedoch im Dezember entlassen wurde. Die aktuellen Co-CEOs haben inzwischen die Entwicklung eines künftigen KI-Chips ausgesetzt, wodurch eine marktreife eigene KI-Lösung nicht vor 2027 erwartet wird.
Zusammenfassung
- Intel führt Fertigungstests mit Nvidia und Broadcom durch
- Tests könnten zu Produktionsaufträgen in Millionenhöhe führen
- AMD prüft ebenfalls Intels fortschrittlichen 18A-Fertigungsprozess
- Intels 18A-Prozess konkurriert mit TSMCs Herstellungsverfahren
- Die Testphase dauert Monate und garantiert keine langfristige Kooperation
- Intel steht trotz potenzieller Aufträge weiterhin unter Druck
- Die Entwicklung eines eigenen KI-Chips wurde bis 2027 ausgesetzt
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