Skype vor dem Aus: Microsoft stellt die Plattform wohl bald ein
Die Tage der Kommunikations-Plattform Skype scheinen gezählt zu sein. Im Code der neuesten Vorschau-Version wurden ziemlich eindeutige Hinweise darauf entdeckt, dass Microsoft den Service bereits im Mai abschalten wird.
Skype wurde 2003 eingeführt und entwickelte sich schnell zu einer der führenden Kommunikationsplattformen - immerhin konnte zu diesem Zeitpunkt sonst nirgendwo so gut eine Videokonferenz abgehalten werden. Und auch für günstige Telefonate in der ganzen Welt wurde die Plattform schnell von zahlreichen Nutzern entdeckt.
Hinweis auf Skype-Ende (Screenshot von XDA Developers)
2011 kaufte Microsoft den Dienst für 8,5 Milliarden Dollar und versuchte seither, ihn in verschiedene Produkte zu integrieren - von Windows und Windows Phone bis hin zur Xbox. Trotz zahlreicher Updates und Umgestaltungen in den letzten Jahren konnte Skype allerdings nicht an alte Erfolge anknüpfen.
Insbesondere in der Corona-Pandemie, als Videokonferenzen weltweit an Bedeutung gewannen, gelang es Microsoft nicht, Skype als konkurrenzfähige Lösung zu positionieren. Nutzer wanderten vermehrt zu Alternativen wie WhatsApp, Telegram, iMessage oder Discord ab. Stattdessen fokussierte sich das Unternehmen auf den Ausbau von Microsoft Teams, das besonders im Unternehmensumfeld stark an Bedeutung gewann.
Trotz vereinzelter Versuche, den Dienst wiederzubeleben - etwa durch die Einführung von "Skype Clips" für kurze Videonachrichten oder die Integration von KI-gestützten Funktionen wie Copilot - blieb der große Erfolg aus. Das letzte bedeutende Update erhielt Skype im Mai 2024. Erst kürzlich stellte Microsoft zudem den Dienst "Skype Number" ein, der es ermöglichte, eine echte Telefonnummer für externe Anrufe zu erwerben. Eine offizielle Bestätigung des Skype-Endes durch Microsoft steht noch aus, überraschend kommt die Entdeckung allerdings nicht.
Download Skype - Microsoft-Messenger für Chats & VoIP
Siehe auch:
Nur noch ein Schatten seiner selbst
In der Vorschau auf die kommende Windows-Fassung des Skype-Clients haben die Kollegen von XDA Developers folgende Meldung gefunden: "Ab Mai wird Skype nicht mehr verfügbar sein. Führen Sie Ihre Anrufe und Chats in Teams fort." Weitere Details fehlen bislang, doch diese Nachricht deutet darauf hin, dass Microsoft sich auf das Ende der einst beliebten VoIP-Plattform vorbereitet.Skype wurde 2003 eingeführt und entwickelte sich schnell zu einer der führenden Kommunikationsplattformen - immerhin konnte zu diesem Zeitpunkt sonst nirgendwo so gut eine Videokonferenz abgehalten werden. Und auch für günstige Telefonate in der ganzen Welt wurde die Plattform schnell von zahlreichen Nutzern entdeckt.
Hinweis auf Skype-Ende (Screenshot von XDA Developers)
2011 kaufte Microsoft den Dienst für 8,5 Milliarden Dollar und versuchte seither, ihn in verschiedene Produkte zu integrieren - von Windows und Windows Phone bis hin zur Xbox. Trotz zahlreicher Updates und Umgestaltungen in den letzten Jahren konnte Skype allerdings nicht an alte Erfolge anknüpfen.
Insbesondere in der Corona-Pandemie, als Videokonferenzen weltweit an Bedeutung gewannen, gelang es Microsoft nicht, Skype als konkurrenzfähige Lösung zu positionieren. Nutzer wanderten vermehrt zu Alternativen wie WhatsApp, Telegram, iMessage oder Discord ab. Stattdessen fokussierte sich das Unternehmen auf den Ausbau von Microsoft Teams, das besonders im Unternehmensumfeld stark an Bedeutung gewann.
Keine Überraschung
Technisch betrachtet hinkt Skype mittlerweile hinterher. Die aktuelle Windows-Version basiert auf einer Web-App, die als langsam und fehleranfällig gilt, vornehmlich bei der Synchronisation von Nachrichten und Benachrichtigungen über mehrere Geräte hinweg. Zudem unterstützt Skype nicht einmal Windows-on-Arm, eine Plattform, die Microsoft selbst vorantreibt.Trotz vereinzelter Versuche, den Dienst wiederzubeleben - etwa durch die Einführung von "Skype Clips" für kurze Videonachrichten oder die Integration von KI-gestützten Funktionen wie Copilot - blieb der große Erfolg aus. Das letzte bedeutende Update erhielt Skype im Mai 2024. Erst kürzlich stellte Microsoft zudem den Dienst "Skype Number" ein, der es ermöglichte, eine echte Telefonnummer für externe Anrufe zu erwerben. Eine offizielle Bestätigung des Skype-Endes durch Microsoft steht noch aus, überraschend kommt die Entdeckung allerdings nicht.
Download Skype - Microsoft-Messenger für Chats & VoIP
Zusammenfassung
- Microsoft plant offenbar die Einstellung von Skype im Mai 2025
- Hinweise auf das Ende wurden im Code der neuesten Vorschau-Version entdeckt
- Skype konnte trotz zahlreicher Updates nicht an frühere Erfolge anknüpfen
- Nutzer wanderten zu Alternativen wie WhatsApp, Telegram und Discord ab
- Microsoft fokussierte sich stattdessen auf den Ausbau von Microsoft Teams
- Technisch gilt Skype als veraltet und fehleranfällig
- Eine offizielle Bestätigung durch Microsoft steht noch aus
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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