LibreOffice: Schwachstelle erlaubt Malware-Ausführung auf Windows
Eine kritische Sicherheitslücke in LibreOffice ermöglicht Angreifern die Ausführung bösartiger Dateien auf Windows-Systemen. Die Schwachstelle betrifft die Behandlung von Hyperlinks und wurde in der neuesten Version behoben. Update dringend empfohlen.
LibreOffice, entwickelt von The Document Foundation (TDF), ist eine der meistgenutzten Open-Source-Office-Suiten weltweit mit schätzungsweise 200 Millionen aktiven Nutzern. Etwa 25 Prozent davon sind Studenten und zehn Prozent Linux-Anwender, für die LibreOffice oft die Standard-Office-Suite ist.
Der Exploit nutzt eine Funktion in LibreOffice, bei der Hyperlinks durch die Kombination von Strg + Klick aktiviert werden. Normalerweise blockiert die Software Pfade, die auf ausführbare Dateien verweisen, wenn diese an die Windows ShellExecute-API übergeben werden. Sicherheitsforscher entdeckten jedoch, dass speziell präparierte Nicht-Datei-URLs diese Schutzmaßnahmen umgehen können.
Die Entwickler von LibreOffice haben prompt reagiert und am 25. Februar 2025 Version 24.8.5 veröffentlicht. Diese Aktualisierung führt verbesserte Validierungsprüfungen ein, die verhindern, dass Nicht-Datei-URLs als lokale Dateipfade interpretiert werden.
Bemerkenswert ist, dass die aktuelle Sicherheitslücke auch dann ausgenutzt werden kann, wenn Makros deaktiviert sind. LibreOffice Basic, die in der Suite integrierte Programmiersprache für Makros (ähnlich zu VBA in Microsoft Office), wird normalerweise als potenzielle Risikoquelle betrachtet und daher von vielen Nutzern deaktiviert.
Obwohl bisher keine aktiven Ausnutzungsversuche beobachtet wurden, stuft die LibreOffice-Community die Schwachstelle aufgrund ihrer potenziellen Auswirkungen als kritisch ein. Benutzer können die gepatchte Version direkt aus dem offiziellen Repository des Projekts oder über Linux-Distributionsbetreuer herunterladen.
Was haltet ihr von dieser Sicherheitslücke in LibreOffice? Nutzt ihr die Open-Source-Alternative zu Microsoft Office und wenn ja, wie sind eure Erfahrungen damit? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Download LibreOffice - quelloffene Office-Suite
Siehe auch:
Gefährliche Lücke in LibreOffice entdeckt
Eine schwerwiegende Sicherheitslücke (CVE-2025-0514) in der beliebten Open-Source-Office-Suite LibreOffice sorgt für einiges Aufsehen. Die Schwachstelle, die Versionen vor 24.8.5 betrifft, ermöglicht es Angreifern, bösartige Dateien auf Windows-Systemen auszuführen, indem sie den Mechanismus zur Behandlung von Hyperlinks ausnutzen.LibreOffice, entwickelt von The Document Foundation (TDF), ist eine der meistgenutzten Open-Source-Office-Suiten weltweit mit schätzungsweise 200 Millionen aktiven Nutzern. Etwa 25 Prozent davon sind Studenten und zehn Prozent Linux-Anwender, für die LibreOffice oft die Standard-Office-Suite ist.
Funktionsweise des Exploits
Wie Cybersecuritynews berichtet, können Angreifer diese Schwachstelle ausnutzen, indem sie bösartige Links in Dokumenten (z.B. odt, ods) einbetten. Wenn Nutzer mit diesen Inhalten interagieren, kann beliebiger Code ausgeführt werden - selbst wenn Makros deaktiviert sind. Die Schwere der Lücke wird auf der CVSS v4.0-Skala mit 7,2 bewertet, was einem hohen Risiko entspricht.Der Exploit nutzt eine Funktion in LibreOffice, bei der Hyperlinks durch die Kombination von Strg + Klick aktiviert werden. Normalerweise blockiert die Software Pfade, die auf ausführbare Dateien verweisen, wenn diese an die Windows ShellExecute-API übergeben werden. Sicherheitsforscher entdeckten jedoch, dass speziell präparierte Nicht-Datei-URLs diese Schutzmaßnahmen umgehen können.
Die Entwickler von LibreOffice haben prompt reagiert und am 25. Februar 2025 Version 24.8.5 veröffentlicht. Diese Aktualisierung führt verbesserte Validierungsprüfungen ein, die verhindern, dass Nicht-Datei-URLs als lokale Dateipfade interpretiert werden.
Schnell aktualisieren
Sicherheitsexperten empfehlen dringend, LibreOffice umgehend zu aktualisieren, da nicht gepatchte Systeme anfällig für dokumentbasierte Angriffsvektoren bleiben. Diese werden häufig über Phishing-Kampagnen verbreitet. Auch die aktuellste Version der Software mit der Nummer 25.2.1 (Download siehe unten) dürfte diesen Fehler nicht haben.Bemerkenswert ist, dass die aktuelle Sicherheitslücke auch dann ausgenutzt werden kann, wenn Makros deaktiviert sind. LibreOffice Basic, die in der Suite integrierte Programmiersprache für Makros (ähnlich zu VBA in Microsoft Office), wird normalerweise als potenzielle Risikoquelle betrachtet und daher von vielen Nutzern deaktiviert.
Obwohl bisher keine aktiven Ausnutzungsversuche beobachtet wurden, stuft die LibreOffice-Community die Schwachstelle aufgrund ihrer potenziellen Auswirkungen als kritisch ein. Benutzer können die gepatchte Version direkt aus dem offiziellen Repository des Projekts oder über Linux-Distributionsbetreuer herunterladen.
Was haltet ihr von dieser Sicherheitslücke in LibreOffice? Nutzt ihr die Open-Source-Alternative zu Microsoft Office und wenn ja, wie sind eure Erfahrungen damit? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Kritische Sicherheitslücke in LibreOffice ermöglicht Codeausführung
- Schwachstelle betrifft Hyperlink-Behandlung in Versionen vor 24.8.5
- Angreifer können bösartige Links in Dokumenten einbetten
- Exploit funktioniert auch bei deaktivierten Makros
- LibreOffice veröffentlichte am 25. Februar 2025 Version 24.8.5 als Fix
- Nutzer werden dringend zum Update auf aktuelle Version aufgefordert
- Bisher keine aktiven Ausnutzungsversuche der Lücke beobachtet
Siehe auch:
- Wegen schwerwiegender Lücke: Samsung Secure Folder ist nicht sicher
- Sicherheitslücke im Thermomix-Forum: Vorwerk informiert über Hack
- Kritische Sicherheitslücke in Microsoft Outlook wird aktiv ausgenutzt
- Apple liefert Notfall-Patch und warnt: Lücke wird aktiv ausgenutzt
- AMD: Neue Sicherheitslücke in CPU-Mikrocode entdeckt - Ausmaß unklar
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