Apple kapituliert erneut: Nächstes innovatives Produkt wird aufgegeben
In Cupertino tut man sich weiter schwer mit der Erschaffung völlig neuer Produkte. Jetzt gibt man nach jahrelangen Schwierigkeiten bei der Entwicklung einer Augmented-Reality-Brille auf und zieht dem Projekt endgültig den Stecker.
Mit der Entwicklung einer AR-Brille wollte man eigentlich wieder ein aufregendes neues Produkt auf den Markt bringen. Doch wie Insider Mark Gurman für Bloomberg berichtet, hat man das Projekt aufgrund massiver Probleme jetzt sang- und klanglos beerdigt.
Eine veränderte Strategie sah dann die Kopplung mit Macs vor, die mehr Rechenpower und größere Batterien besitzen. Doch auch in diesem Szenario konnte die AR-Brille nicht überzeugen. Weitreichende Design-Veränderung wären demnach nötig gewesen, was Apple schließlich im Verlauf der letzten Wochen dazu veranlasste, das Projekt endgültig auf Eis zu legen.
Siehe auch:
Apples AR-Brille ist am Ende
Schon seit Jahren wird Apple vorgeworfen, keine wirklich neuen Geräte mehr zu entwickeln. Angesichts dessen verspottete sogar Meta-CEO Mark Zuckerberg zuletzt in einem Podcast das Unternehmen hinter dem iPhone. Doch auch viele Kunden sind der Meinung, dass die Innovationskraft von Apple in letzter Zeit deutlich nachgelassen hat.Mit der Entwicklung einer AR-Brille wollte man eigentlich wieder ein aufregendes neues Produkt auf den Markt bringen. Doch wie Insider Mark Gurman für Bloomberg berichtet, hat man das Projekt aufgrund massiver Probleme jetzt sang- und klanglos beerdigt.
Unzufriedenstellende Leistung
Das Gerät mit dem Codenamen N107 sollte einer gewöhnlichen Brille ähneln. Eingebaute Bildschirme hätten es den Nutzern jedoch erlauben sollen, zusätzliche Informationen zu beziehen und mit ihrer Umwelt entsprechend zu interagieren. Ursprünglich war geplant, dass Besitzer die Brille mit ihrem iPhone verbinden. Doch schnell stellte sich heraus, dass die Smartphones nicht leistungsfähig genug waren und ihre Akkus zu stark strapaziert wurden.Eine veränderte Strategie sah dann die Kopplung mit Macs vor, die mehr Rechenpower und größere Batterien besitzen. Doch auch in diesem Szenario konnte die AR-Brille nicht überzeugen. Weitreichende Design-Veränderung wären demnach nötig gewesen, was Apple schließlich im Verlauf der letzten Wochen dazu veranlasste, das Projekt endgültig auf Eis zu legen.
Die Konkurrenz steht bereit
Damit begräbt Apple nach der Entwicklung seines eigenen Elektroautos innerhalb von zwölf Monaten schon das zweite große Projekt und überlässt anderen Firmen das Spielfeld. Meta verkauft in Zusammenarbeit mit Ray Ban schon seit einiger Zeit AR-Brillen. Zudem arbeitet das Unternehmen von Mark Zuckerberg noch an einem weiteren Modell namens Orion, das unter anderem mithilfe eines Armbandes gesteuert wird. Google feilt wohl ebenfalls wieder an einer eigenen Brille.Fokus auf andere Geschäftsbereiche
Für Apple scheint der Ausflug in die Welt der Augmented-, Mixed- und Extended-Reality aber erst einmal vorbei zu sein. Auch Versuche, eine günstigere und leichtere Variante der Apple Vision Pro zu entwickeln, wurden erst einmal über Bord geworfen. Um ein völlig neues Produkt auf den Markt zu bringen, muss man sich gezwungenermaßen wieder anderen Geschäftsbereichen zuwenden. Dieses Jahr sollen erst einmal einige Smart-Home-Geräte, wie eine Türklingel mit Face-ID veröffentlicht werden.
Zusammenfassung
- Apple stellt Entwicklung einer eigenen AR-Brille nach Jahren ein
- Kritik an Apples mangelnder Innovation in letzter Zeit
- AR-Brille-Projekt N107 scheiterte an technischen Herausforderungen
- Kopplung mit iPhone und Mac brachte nicht den gewünschten Erfolg
- Meta und Google arbeiten weiterhin an AR-Brillen-Technologien
- Apple verwirft auch Pläne für günstigere Version der Vision Pro
- Fokus auf Smart-Home-Geräte wie Türklingel mit Face-ID für dieses Jahr
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