AMDs nächste GPU-Generation soll HDMI 2.2 und 80 Gbit/s unterstützen
Ein neues Gerücht zur kommenden Grafikarchitektur von AMD sorgt derzeit für Gesprächsstoff. Demnach könnte die nächste GPU-Generation mit dem internen Codenamen GFX13 den neuen HDMI-2.2-Standard mit Bandbreiten von bis zu 80 Gbit/s unterstützen.
Laut dem Leak könnten AMDs neue GPUs zwei der neuen HDMI-2.2-Modi unterstützen: 64 Gbit/s und 80 Gbit/s. Der volle Funktionsumfang mit 96 Gbit/s, den HDMI 2.2 theoretisch erlaubt, ist laut aktuellem Stand jedoch nicht vorgesehen. Ob dies an hardwareseitigen Limitierungen liegt oder erst zu einem späteren Zeitpunkt aktiviert wird, bleibt unklar.
Noch offen ist, ob AMD die Neuerung ausschließlich in der Radeon PRO-Serie oder auch in den Consumer-Grafikkarten der RX-Reihe implementieren wird. Bislang setzte AMD bei Consumer-Modellen auf UHBR 13.5 mit bis zu 54 Gbit/s, während die PRO-Karten bereits UHBR 20 mit 80 Gbit/s unterstützten. Eine einheitliche Bandbreitenstrategie für beide Produktlinien könnte eine Abkehr vom bisherigen Kostenkompromiss bedeuten.
Interessant ist auch, wie AMD beim Thema DisplayPort aufholen will. Der Standard DisplayPort 2.1b (ebenfalls Anfang des Jahres angekündigt) bietet dieselbe Bandbreite von 80 Gbit/s wie HDMI 2.2, ermöglicht aber durch eine optimierte Spezifikation deutlich längere Kabelverbindungen zwischen GPU und Monitor. NVIDIA hat bereits bestätigt, dass seine kommenden RTX-50- und RTX-PRO-Modelle DisplayPort 2.1b unterstützen werden. AMD zieht möglicherweise nach.
Was haltet ihr von den Gerüchten zu HDMI-2.2-Upgrades bei AMD? Ist die höhere Bandbreite für euch ein Kaufargument oder eher eine technische Spielerei? Diskutiert mit - wir freuen uns auf eure Meinungen!
Siehe auch:
- AMDs GFX13-GPU könnte HDMI 2.2 mit bis zu 80 Gbit/s unterstützen
- Leaker berichtet über zwei HDMI-2.2-Modi: 64 und 80 Gbit/s
- HDMI 2.2 erscheint in der ersten Jahreshälfte 2025
- Einsatz in PRO-Karten oder auch Consumer-Modellen noch unklar
- AMDs DisplayPort-Strategie im Vergleich zu NVIDIAs DP 2.1b offen
RDNA 5: AMDs nächste GPU-Generation
Die Information stammt vom bekannten Leaker @Kepler_L2, der seine Einschätzung dazu jetzt über das Netzwerk X verbreitete und in der Regel mit gutem Draht zu technischen Details von Grafikkartenherstellern glänzt.Laut dem Leak könnten AMDs neue GPUs zwei der neuen HDMI-2.2-Modi unterstützen: 64 Gbit/s und 80 Gbit/s. Der volle Funktionsumfang mit 96 Gbit/s, den HDMI 2.2 theoretisch erlaubt, ist laut aktuellem Stand jedoch nicht vorgesehen. Ob dies an hardwareseitigen Limitierungen liegt oder erst zu einem späteren Zeitpunkt aktiviert wird, bleibt unklar.
Start noch 2025
HDMI 2.2 wurde Anfang des Jahres vorgestellt und soll noch in der ersten Jahreshälfte 2025 an Hersteller ausgeliefert werden. Neben der erhöhten Bandbreite bringt der Standard auch das Latency Indication Protocol (LIP) mit, das Audio- und Videosignale besser synchronisieren soll, was eine potenzielle Verbesserung für Heimkino und Gaming andeutet.Noch offen ist, ob AMD die Neuerung ausschließlich in der Radeon PRO-Serie oder auch in den Consumer-Grafikkarten der RX-Reihe implementieren wird. Bislang setzte AMD bei Consumer-Modellen auf UHBR 13.5 mit bis zu 54 Gbit/s, während die PRO-Karten bereits UHBR 20 mit 80 Gbit/s unterstützten. Eine einheitliche Bandbreitenstrategie für beide Produktlinien könnte eine Abkehr vom bisherigen Kostenkompromiss bedeuten.
Interessant ist auch, wie AMD beim Thema DisplayPort aufholen will. Der Standard DisplayPort 2.1b (ebenfalls Anfang des Jahres angekündigt) bietet dieselbe Bandbreite von 80 Gbit/s wie HDMI 2.2, ermöglicht aber durch eine optimierte Spezifikation deutlich längere Kabelverbindungen zwischen GPU und Monitor. NVIDIA hat bereits bestätigt, dass seine kommenden RTX-50- und RTX-PRO-Modelle DisplayPort 2.1b unterstützen werden. AMD zieht möglicherweise nach.
Was haltet ihr von den Gerüchten zu HDMI-2.2-Upgrades bei AMD? Ist die höhere Bandbreite für euch ein Kaufargument oder eher eine technische Spielerei? Diskutiert mit - wir freuen uns auf eure Meinungen!
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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