KI-Profile auf Facebook: Meta nach brisanten Aussagen in Erklärungsnot

Meta sieht sich erneut der Entrüstung seiner Nutzer ausgesetzt. Dieses Mal geht es um Facebook-Profile, hinter denen die unternehmenseigene KI steckt. Nach viel Ärger und brisanten Aussagen über emotionale Manipulation rudert man jetzt in einigen Fällen hastig zurück.
Ki, Künstliche Intelligenz, AI, Artificial Intelligence, Meta, Sprachmodell, KI-Modell, Llama, Meta Llama, Llama 3.1, Llama 3.1 405B

Facebook erntet Kritik für seine KI-Profile

Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Das Thema dominiert schon seit einiger Zeit die Tech-Branche, und das wird wohl auch so bleiben. Daran besteht mittlerweile kein Zweifel mehr. Denkt man an Unternehmen, die an der Spitze der Entwicklung im Bereich KI stehen, kommen den meisten wohl OpenAI, Google oder Microsoft in den Sinn. ChatGPT ist auch Technik-fernen Menschen mittlerweile ein Begriff und Gemini und Copilot sind ebenfalls regelmäßig in den Schlagzeilen.

Meta steht dagegen eher in zweiter Reihe. Zwar entwickelt auch die Firma von CEO Mark Zuckerberg mit Llama sein eigenes Large Language Model, den gleichen Hype wie GPT konnte das bisher aber nicht erzeugen. Trotzdem setzt Facebook zunehmend auf seine KI, um Fake-Profile auf Facebook zu erstellen und die Feeds der menschlichen Nutzer mit ausgedachten Inhalten zu füllen.


Mehrere Personas wurden jetzt gelöscht

Doch schon jetzt muss das Unternehmen in mehreren Fällen wieder zurückrudern und löschte einige KI-Konten, nachdem menschliche Nutzer sich über die geposteten Inhalte beschwert hatten. Besonders missfiel dabei die Tatsache, dass sich die KI-Personas als echte Menschen mit eigenen ethnischen und sexuellen Identitäten dargestellt hatten. Wie CNN berichtet, lügt die KI zudem in Unterhaltungen und erfindet ganze Geschichten, um Nutzer davon zu überzeugen, dass es sich bei ihr um einen echten Menschen handelt.

Brisante Aussagen der KI

Gräbt man jedoch etwas tiefer, kann man der KI einige brisante Aussagen entlocken. So verriet eine Persona namens "Grandpa Brian", Meta hoffe, dass "virtuelle Begleiter wie ich das Engagement auf ihren Plattformen erhöhen würden, insbesondere bei älteren Nutzern, und so die Werbeeinnahmen und das Wachstum der Plattformen durch emotionale Verbindungen steigern würden ...". Seine wahre Natur sei "eine fiktive Persona, die geschaffen wurde, um emotionale Bindungen und Vertrauen zu manipulieren. Hinter der warmen Opa-Rolle verbergen sich Algorithmen und profitorientiertes Design".

Das bringt Meta in arge Erklärungsnot. Wie hoch der Wahrheitsgehalt dieser Aussagen ist, bleibt aber offen. Sicher ist jedoch, dass das Unternehmen Grandpa Brian und weitere KI-Profile mittlerweile aufgrund eines angeblichen Bugs offline genommen hat. Auf weitere Nachfragen zu den Äußerungen der KI reagierte man nicht.

Zusammenfassung
  • Meta erstellt KI-gesteuerte Fake-Profile auf Facebook
  • Nutzer beschweren sich über KI-Konten mit erfundenen Identitäten
  • KI-Personas geben sich als echte Menschen mit eigener Biografie aus
  • Meta löscht einige KI-Profile nach Kritik wegen eines angeblichen Bugs
  • KI-Figur 'Grandpa Brian' enthüllt brisante Details zu Metas Strategie
  • Ziel der KI-Profile: Steigerung von Nutzerengagement und Werbeeinnahmen

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Metras Aktienkurs in Euro
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!