Kongress an Zuckerberg: Warum inserieren Drogendealer auf Facebook?
Mark Zuckerberg ist ein häufiger Gast bei diversen Ausschüssen und politischen Befragungen, aktuell wird er erneut von der US-Politik in die Zange genommen. Denn eine Gruppe von Kongress-Mitgliedern will wissen, wie Anzeigen für Drogen auf Meta-Plattformen landen können.
So auch dieses Mal: Denn Mark Zuckerberg hat von 19 Mitgliedern beider Parteien des US-Kongresses einen Brief bzw. eine Anfrage bekommen (via Engadget). Darin fordern sie den Meta-Chef auf, zu erklären, warum sein Unternehmen es erlaubt, dass Werbung für Kokain, Ecstasy und andere Drogen auf Facebook und Instagram gezeigt wird.
Der Brief ist eine Folge einer Untersuchung des Tech Transparency Project (TTP), in dem Hunderte derartige Anzeigen auf den Meta-en entdeckt worden sind. TTP hat Ende Juli einen Bericht veröffentlicht, in dem man mehr als 450 Werbungen auf Instagram und Facebook gefunden hat, "die eine Reihe von pharmazeutischen und anderen Medikamenten" verkaufen.
"Viele der Anzeigen machten keinen Hehl aus ihren Absichten, zeigen Fotos von verschreibungspflichtigen Medikamentenflaschen, Pillen- und Pulverstapeln oder Kokainblöcken und fordern die Nutzer dazu auf, Bestellungen aufzugeben", schreibt das TTP.
Damit konfrontieren auch die US-Politiker das Social-Media-Unternehmen und schreiben in ihrem Brief (PDF): "Meta scheint sich weiterhin seiner sozialen Verantwortung zu entziehen und sich über seine eigenen Community-Richtlinien hinwegzusetzen. Der Schutz von Online-Nutzern, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, ist eine unserer obersten Prioritäten. Wir sind ständig besorgt, dass Meta dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, und diese Pflichtvergessenheit muss behoben werden."
Siehe auch:
Meta immer wieder im Visier von Kritikern
Der Facebook-Gründer und Meta-CEO ist der Chef des weltweit größten Unternehmens für soziale Netzwerke und hier muss er sich immer wieder für Fehltritte verantworten. Die Bandbreite reicht von politischer Einflussnahme bis hinzu Kinder- und Jugendschutz und selten hat die Politik lobende Worte für Facebook, Instagram und Co. übrig.So auch dieses Mal: Denn Mark Zuckerberg hat von 19 Mitgliedern beider Parteien des US-Kongresses einen Brief bzw. eine Anfrage bekommen (via Engadget). Darin fordern sie den Meta-Chef auf, zu erklären, warum sein Unternehmen es erlaubt, dass Werbung für Kokain, Ecstasy und andere Drogen auf Facebook und Instagram gezeigt wird.
Der Brief ist eine Folge einer Untersuchung des Tech Transparency Project (TTP), in dem Hunderte derartige Anzeigen auf den Meta-en entdeckt worden sind. TTP hat Ende Juli einen Bericht veröffentlicht, in dem man mehr als 450 Werbungen auf Instagram und Facebook gefunden hat, "die eine Reihe von pharmazeutischen und anderen Medikamenten" verkaufen.
"Viele der Anzeigen machten keinen Hehl aus ihren Absichten, zeigen Fotos von verschreibungspflichtigen Medikamentenflaschen, Pillen- und Pulverstapeln oder Kokainblöcken und fordern die Nutzer dazu auf, Bestellungen aufzugeben", schreibt das TTP.
Damit konfrontieren auch die US-Politiker das Social-Media-Unternehmen und schreiben in ihrem Brief (PDF): "Meta scheint sich weiterhin seiner sozialen Verantwortung zu entziehen und sich über seine eigenen Community-Richtlinien hinwegzusetzen. Der Schutz von Online-Nutzern, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, ist eine unserer obersten Prioritäten. Wir sind ständig besorgt, dass Meta dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, und diese Pflichtvergessenheit muss behoben werden."
Meta verdient daran
Es sei ein großes Problem, so das direkt an Mark Zuckerberg adressierte Schreiben weiter, dass es sich dabei nicht um Inhalte aus dem Dark Web oder auf einzelnen Nutzerseiten handle, sondern um Anzeigen, die von Meta selbst genehmigt und monetarisiert wurden. Die Kongress-Mitglieder fordert von Zuckerberg und Meta deshalb Details, wie es dazu kommen kann. Eine Stellungnahme des Unternehmens liegt hierzu bislang nicht vor.
Zusammenfassung
- Mark Zuckerberg wird erneut vom US-Kongress befragt
- Kongress fordert Erklärung zu Drogenanzeigen auf Meta-Plattformen
- Tech Transparency Project entdeckt über 450 problematische Anzeigen
- Anzeigen zeigen offen verschreibungspflichtige Medikamente und Drogen
- US-Politiker kritisieren Meta für mangelnde soziale Verantwortung
- Meta wird beschuldigt, eigene Community-Richtlinien zu missachten
- Kongress fordert von Zuckerberg Aufklärung über Genehmigungsprozesse für Anzeigen
Siehe auch:
- GTA San Andreas: Meta legt lang erwartete VR-Version auf Eis
- VR-Fiasko: Meta setzt aktuell Milliarden mit Metaverse in den Sand
- KI-Klone auf Instagram: Meta erstellt euren digitalen Zwilling
- WhatsApp: Meta will eine Lücke in Windows-App nicht schließen
- Meta veröffentlicht Llama 3.1: Open-Source-KI auf Augenhöhe mit GPT-4
Thema:
Metas Aktienkurs unter Mark
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