Comeback-Plan: Sega Spiele-Flatrate könnte bald den Markt aufmischen
Die Gaming-Branche brodelt: Insider munkeln, dass Sega an einem Netflix-ähnlichen Abo-Service für Videospiele arbeitet. Während noch keine offiziellen Bestätigungen vorliegen, verdichten sich die Anzeichen für diesen strategischen Schritt des japanischen Spielegiganten.
Der Markt für Spiele-Abonnements ist bereits gut besetzt. Dienste wie Xbox Game Pass von Microsoft und PlayStation Plus von Sony haben sich etabliert und bieten Spielern gegen eine monatliche Gebühr Zugang zu einer breiten Palette von Titeln. Auch andere Publisher wie Electronic Arts und Ubisoft betreiben eigene Abo-Modelle. Sega müsste sich in diesem umkämpften Markt behaupten.
Mit einem eigenen Streaming-Angebot könnte Sega versuchen, an alte Erfolge anzuknüpfen und sich im digitalen Zeitalter neu zu positionieren.
Was meint ihr zu Segas möglichen Plänen für einen eigenen Abo-Dienst? Würdet ihr für exklusive Sega-Inhalte ein weiteres Gaming-Abo in Betracht ziehen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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Neuer Player im Abo-Markt?
Sega, einst Gigant der Spieleindustrie, plant möglicherweise einen Wiedereinstieg ins große Geschäft. Der japanische Spielehersteller erwägt die Einführung eines eigenen Abonnementdienstes für Videospiele, ähnlich wie Netflix für Filme und Serien.Der Markt für Spiele-Abonnements ist bereits gut besetzt. Dienste wie Xbox Game Pass von Microsoft und PlayStation Plus von Sony haben sich etabliert und bieten Spielern gegen eine monatliche Gebühr Zugang zu einer breiten Palette von Titeln. Auch andere Publisher wie Electronic Arts und Ubisoft betreiben eigene Abo-Modelle. Sega müsste sich in diesem umkämpften Markt behaupten.
Segas Pläne noch in frühem Stadium
Shuji Utsumi, Präsident und COO von Sega, bestätigte gegenüber dem Nachrichtensender BBC, dass das Unternehmen auf jeden Fall an einem interessanten Plan arbeitet:Wir denken über etwas nach - und diskutieren etwas -, das wir derzeit nicht bekannt geben können.Diese vorsichtige Formulierung deutet darauf hin, dass sich die Pläne noch in einem frühen Stadium befinden. Utsumi sieht in einem eigenen Abo-Dienst die Chance, Sega wieder "zum Glänzen zu bringen". Das Unternehmen, das in den 1990er Jahren mit Sonic the Hedgehog als großer Rivale von Nintendo galt, hatte in den letzten Jahren an Bedeutung verloren.
Mit einem eigenen Streaming-Angebot könnte Sega versuchen, an alte Erfolge anzuknüpfen und sich im digitalen Zeitalter neu zu positionieren.
Indizien für Segas Pläne
Ein mögliches Indiz für Segas Pläne ist die jüngste Entfernung einiger Sega-Titel aus den Bibliotheken anderer Dienste. Klassiker wie die "Sega Mega Drive Classics"-Sammlung, "Sonic the Fighters" oder "Virtua Fighter 2" sind nicht mehr überall verfügbar.Segas bewegte Geschichte
- 1960: Gründung als Service Games, Beginn mit der Herstellung von Münzautomaten
- 1983: Durchbruch mit der Einführung der SG-1000, Segas erster Heimkonsole
- 1990er Jahre: Blütezeit mit der Mega Drive (in Nordamerika als Genesis bekannt) und Maskottchen Sonic the Hedgehog
- 2001: Rückzug aus dem Konsolengeschäft trotz innovativer Konsolen wie dem Sega Saturn und dem Dreamcast
- Heute: Fokus auf Softwareentwicklung
Was meint ihr zu Segas möglichen Plänen für einen eigenen Abo-Dienst? Würdet ihr für exklusive Sega-Inhalte ein weiteres Gaming-Abo in Betracht ziehen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Sega erwägt eigenen Abo-Dienst für Videospiele ähnlich wie Netflix
- Schritt könnte Übergang zum Spiele-Streaming beschleunigen
- Sega müsste sich in umkämpftem Markt gegen etablierte Dienste behaupten
- Sega-Präsident Utsumi sieht Chance, Unternehmen wieder zum Glänzen zu bringen
- Entfernung einiger Sega-Titel aus anderen Diensten könnte auf Pläne hindeuten
- Kritiker warnen vor zunehmender Fragmentierung des Marktes
- Sega könnte mit eigenem Dienst Kontrolle über Inhalte zurückgewinnen
Siehe auch:
- Sonic X Shadow Generations: Sega zeigt den offiziellen Launch-Trailer
- Vorbild Sonic: Sega will viele Marken wie Persona und Yakuza verfilmen
- Dreamcast Classic: Sega hat die Idee aus speziellem Grund aufgegeben
- Sega dachte in den 1990ern, dass man Sonys PlayStation "killen" kann
- Jetzt fix: Sega kauft Angry Birds-Macher Rovio für 706 Millionen Euro
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