Motorola droht erneut Verkaufsverbot - Ericsson-Patente verletzt
Lenovo bzw. Motorola kann sich einfach nicht von den ständigen Streitigkeiten mit den Eignern von Patenten auf bestimmte Technologien befreien. Jetzt droht dem Smartphone-Anbieter erneut ein Verkaufsverbot, weil man Patente von Ericsson verletzt.
Noch ist die endgültige Entscheidung in dem Rechtsstreit nicht gefallen. Erst im April 2025 ist mit einem Urteil zu rechnen, nachdem Ericsson bereits im letzten Jahr eine Beschwerde bei der ITC gegen Motorola eingereicht hatte. Unter anderem wirft Ericsson Motorola vor, mit Produkten der bekannten Motorola RAZR, Moto G und Moto Edge Reihen gegen Patente zu verstoßen.
Motorola hat die Anschuldigungen von Ericsson in der Vergangenheit bereits mehrfach dementiert, sich aber zu der aktuellen Entscheidung der ITC noch nicht geäußert. Das Unternehmen hatte auch in Europa und im speziellen in Deutschland bis vor Kurzem mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Hierzulande sind die meisten Motorola-Smartphones aber inzwischen wieder verfügbar.
In den USA hat Motorola einen vergleichsweise hohen Marktanteil, der laut Statistiken von Marktforschern wie Counterpoint Research im dritten Quartal 2024 bei rund 14 Prozent lag. Dort ist man vor allem mit relativ günstigen Geräten in der Lage, bedeutsame Stückzahlen abzusetzen - und das in einem Markt, der seit langem von Apple und Samsung stark dominiert wird.
Auch in anderen Regionen der Welt hat Motorola nach wie vor zu kämpfen, da Ericsson weltweit gegen das Unternehmen vorzugehen versucht. Zuletzt hatte man mehrere Verfahren in Brasilien und Kolumbien verloren, wo der Verkauf von Motorola-Smartphones deshalb derzeit verboten ist. In allen Fällen geht es darum, dass Ericsson Lizenzgebühren für die Nutzung seiner patentierten Technologien erstreiten will, die Motorola bzw. Lenovo aber für zu hoch halten.
Siehe auch:
Endgültige Entscheidung im April 2025 erwartet
Laut einer vorläufigen Entscheidung der Internationalen Handelskommission (ITC) der USA verletzt Motorola eine Reihe von Patenten des schwedischen Mobilfunkausrüsters Ericsson. Dadurch steht nun ein Verkaufsverbot gegen Geräte von Motorola in den USA im Raum. Konkret geht es um eine Reihe von Patenten rund um verschiedene 5G-Technologien, berichtet IPFray.Noch ist die endgültige Entscheidung in dem Rechtsstreit nicht gefallen. Erst im April 2025 ist mit einem Urteil zu rechnen, nachdem Ericsson bereits im letzten Jahr eine Beschwerde bei der ITC gegen Motorola eingereicht hatte. Unter anderem wirft Ericsson Motorola vor, mit Produkten der bekannten Motorola RAZR, Moto G und Moto Edge Reihen gegen Patente zu verstoßen.
Motorola hat die Anschuldigungen von Ericsson in der Vergangenheit bereits mehrfach dementiert, sich aber zu der aktuellen Entscheidung der ITC noch nicht geäußert. Das Unternehmen hatte auch in Europa und im speziellen in Deutschland bis vor Kurzem mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Hierzulande sind die meisten Motorola-Smartphones aber inzwischen wieder verfügbar.
In den USA hat Motorola einen vergleichsweise hohen Marktanteil, der laut Statistiken von Marktforschern wie Counterpoint Research im dritten Quartal 2024 bei rund 14 Prozent lag. Dort ist man vor allem mit relativ günstigen Geräten in der Lage, bedeutsame Stückzahlen abzusetzen - und das in einem Markt, der seit langem von Apple und Samsung stark dominiert wird.
Auch in anderen Regionen der Welt hat Motorola nach wie vor zu kämpfen, da Ericsson weltweit gegen das Unternehmen vorzugehen versucht. Zuletzt hatte man mehrere Verfahren in Brasilien und Kolumbien verloren, wo der Verkauf von Motorola-Smartphones deshalb derzeit verboten ist. In allen Fällen geht es darum, dass Ericsson Lizenzgebühren für die Nutzung seiner patentierten Technologien erstreiten will, die Motorola bzw. Lenovo aber für zu hoch halten.
Zusammenfassung
- Motorola verletzt laut ITC-Entscheidung Ericsson-Patente im 5G-Technologiebereich
- Vorläufiges Verkaufsverbot für Motorola-Smartphones in den USA steht im Raum
- Ericsson wirft Motorola bei RAZR-, Moto G- und Edge-Modellen Patentverletzung vor
- Endgültiges Urteil im Rechtsstreit wird erst im April 2025 erwartet
- Motorolas Marktanteil in den USA liegt im dritten Quartal 2024 bei 14 Prozent
- Verkaufsverbote für Motorola-Geräte bestehen bereits in Brasilien und Kolumbien
Siehe auch:
- Patentstreit beigelegt: Oppo & OnePlus bald wieder in Deutschland?
- Apple gewinnt Patentstreit - bekommt 250 Dollar Schadensersatz
- Philosoph entdeckt Denkfehler in weltweiten Patentgesetzen
- Faltbares iPhone mit Außendisplay - Apple ergänzt Patent
- Patentstreit mit Nokia: Amazon droht Verkaufsverbot für FireTV-Sticks
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Mobiler Beamer oder XR-Brille? - Test zeigt deutlichen Sieger
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- POCO X8 Pro im Test: Viel Smartphone für einen recht kleinen Preis
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Xbox-Sparte könnte zum Verkauf stehen: Microsoft soll Optionen prüfen
- Nur für 2 Tage: Tolle Weekend-Deals bei Media Markt und Saturn
- Windows 11: Microsoft spendiert Onboard-Apps große Funktionsupdates
- NASA: Astronauten für Artemis-III-Mission stehen fest, sorgen für Eklat
- Volkswagen-Konzernumbau: VW meldet "Erfolge" durch Stellenabbau
- In nur 24 Stunden: Anthropic Mythos gehackt - Zugriff global gesperrt
- WUSA-Bug in Windows 11: Microsoft liefert nach einem Jahr ein Update
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!