Intels neue Co-Chefin: ARM-PCs mit Snapdragon-Chips sind Rückläufer
Qualcomm hat Spekulationen widersprochen, laut denen die neuen ARM-basierten Windows-PCs mit Snapdragon-Prozessoren in größeren Mengen von ihren Käufern zurückgegeben werden als vergleichbare Modelle mit Intel-CPUs.
Die Händler würden viele Geräte von den Kunden zurücknehmen müssen, nachdem die Käufer bei der Einrichtung feststellen würden, dass die sie nicht so funktionieren, wie erwartet, so Holthaus. Für die Händler sei dies derzeit eines ihrer größten Probleme, sagte die Co-Chefin von Intel laut dem Branchenmagazin CRN.
Die Geräte würden weiterhin von den Kunden mit 4 oder mehr Sternen rezensiert und hätten auch von diversen Branchenpublikationen Preise bekommen, so Qualcomm weiter. Innerhalb der nächsten Jahre werde der Anteil der ARM-basierten Windows-PCs weiter steigen, sodass innerhalb der nächsten fünf Jahre 30 bis 50 Prozent aller verkauften Laptops auf "nicht-x86-Plattformen" umgestellt sein dürften, prognostizierte Qualcomm außerdem.
Hintergrund der Äußerungen von Holthaus ist natürlich der Umstand, dass nicht alle Programme ohne Probleme auf den neuen ARM-PCs laufen können, obwohl Microsoft und Qualcomm viel in eine x86-Emulation investiert haben. Gerade bei Spielen gibt es immer noch viele Probleme, auch wenn der Großteil der meistgenutzten Anwendungen ohne weiteres auf den Qualcomm-Chips laufen sollen.
Siehe auch:
Co-Chefin von Intel spekuliert über hohe Rücklaufraten
Am Donnerstag letzter Woche hatte Michelle Johnston Holthaus, die nach dem Abgang von Pat Gelsinger als eine der beiden CEOs vorübergehend an der Spitze von Intel steht, bei einer Finanzkonferenz erklärt, dass viele Händler von hohen Rücklaufraten der neuen ARM-basierten Windows-PCs berichten würden.Die Händler würden viele Geräte von den Kunden zurücknehmen müssen, nachdem die Käufer bei der Einrichtung feststellen würden, dass die sie nicht so funktionieren, wie erwartet, so Holthaus. Für die Händler sei dies derzeit eines ihrer größten Probleme, sagte die Co-Chefin von Intel laut dem Branchenmagazin CRN.
Qualcomm: Rücklaufraten liegen auf normalem Niveau
Bei Qualcomm sieht man dies freilich anders. In einer Stellungnahme gegenüber CRN dementierte der US-Chipgigant die Angaben der Intel-Managerin. Die Rücklaufraten bei den ARM-basierten PCs auf Basis der Snapdragon X Prozessoren würden innerhalb der "industrieweiten Norm" liegen, so das Unternehmen.Die Geräte würden weiterhin von den Kunden mit 4 oder mehr Sternen rezensiert und hätten auch von diversen Branchenpublikationen Preise bekommen, so Qualcomm weiter. Innerhalb der nächsten Jahre werde der Anteil der ARM-basierten Windows-PCs weiter steigen, sodass innerhalb der nächsten fünf Jahre 30 bis 50 Prozent aller verkauften Laptops auf "nicht-x86-Plattformen" umgestellt sein dürften, prognostizierte Qualcomm außerdem.
Hintergrund der Äußerungen von Holthaus ist natürlich der Umstand, dass nicht alle Programme ohne Probleme auf den neuen ARM-PCs laufen können, obwohl Microsoft und Qualcomm viel in eine x86-Emulation investiert haben. Gerade bei Spielen gibt es immer noch viele Probleme, auch wenn der Großteil der meistgenutzten Anwendungen ohne weiteres auf den Qualcomm-Chips laufen sollen.
Zusammenfassung
- Qualcomm dementiert Gerüchte über hohe Rücklaufraten von ARM-PCs
- Intel-Managerin behauptete, Händler hätten Probleme mit Rückgaben
- Laut Qualcomm liegen Rücklaufraten innerhalb der Branchennorm
- ARM-PCs erhalten gute Bewertungen und Auszeichnungen von Kunden
- Prognose: 30-50% der Laptops in 5 Jahren auf 'nicht-x86-Plattformen'
- Hintergrund: Kompatibilitätsprobleme bei einigen Programmen und Spielen
- Microsoft und Qualcomm investieren in x86-Emulation für ARM-Geräte
Siehe auch:
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