Pat Gelsinger will für Intel "beten und fasten" und alle sollen mitmachen
Der ehemalige Intel-CEO Pat Gelsinger ruft zu Gebet und Fasten für die Mitarbeiter des Chipgiganten auf. Nach seinem überraschenden Rücktritt sieht er das Unternehmen in einer schwierigen Phase und meint, dass das Unternehmen von entscheidender Bedeutung für die USA sei.
Gelsinger, der Intel seit 2021 führte und zuvor bereits drei Jahrzehnte für das Unternehmen tätig war, trat am 1. Dezember 2024 überraschend von seinem Posten zurück. Sein Abgang erfolgte inmitten eines vierjährigen Turnaround-Plans, der Intel wieder an die Spitze der Halbleiterindustrie führen sollte. Doch stattdessen kämpft der einstige Marktführer weiterhin mit Problemen.
Intel erhielt erst kürzlich fast acht Milliarden Dollar an Fördergeldern im Rahmen des CHIPS Act, eines US-Gesetzes zur Stärkung der heimischen Halbleiterindustrie. Einige Experten sahen das angesichts der aktuellen Schwierigkeiten des Unternehmens aber kritisch.
Gelsingers Aufruf zum Gebet und Fasten hat in den sozialen Medien gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während sich einige Nutzer dem Aufruf anschlossen, kritisierten andere die Vermischung von Religion und Unternehmensführung. Ein User kommentierte etwa: "Offensichtlich ist die Denkweise der Führungsspitze von Intel das Problem. Man kann ein Unternehmen, das an der Spitze der Technologie steht, nicht führen, indem man an Dogmen und Gebeten festhält."
Siehe auch:
Gebet und Fasten für Intel-Mitarbeiter
Pat Gelsinger, der kürzlich zurückgetretene CEO von Intel, sorgt mit einem ungewöhnlichen Aufruf für Aufsehen in der Tech-Branche. Über seinen Twitter-Account bat er seine Follower, sich ihm beim Gebet und Fasten für die rund 100.000 Intel-Mitarbeiter anzuschließen. Der 63-Jährige begründete seinen Aufruf mit der "schwierigen Phase", die der Chipriese derzeit durchlaufe.Gelsinger, der Intel seit 2021 führte und zuvor bereits drei Jahrzehnte für das Unternehmen tätig war, trat am 1. Dezember 2024 überraschend von seinem Posten zurück. Sein Abgang erfolgte inmitten eines vierjährigen Turnaround-Plans, der Intel wieder an die Spitze der Halbleiterindustrie führen sollte. Doch stattdessen kämpft der einstige Marktführer weiterhin mit Problemen.
Jeden Donnerstag halte ich einen 24-stündigen Gebets- und Fastentag ab. Diese Woche möchte ich Sie einladen, mit mir für die 100.000 Intel-Mitarbeiter zu beten und zu fasten, während sie diese schwierige Zeit durchstehen. Intel und sein Team sind von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der Industrie und der USA.
Intel in turbulenten Zeiten
Der Rücktritt des CEOs fällt in eine wirtschaftlich extrem schwierige Zeit für Intel. Der Aktienkurs des Unternehmens ist im laufenden Jahr um mehr als 56 Prozent gefallen, während Konkurrent Nvidia starke Zuwächse verzeichnen konnte. Zudem sah sich Intel gezwungen, im August 2024 etwa 15 Prozent seiner Belegschaft zu entlassen und die Ausgaben um zehn Milliarden Dollar zu kürzen.Intel erhielt erst kürzlich fast acht Milliarden Dollar an Fördergeldern im Rahmen des CHIPS Act, eines US-Gesetzes zur Stärkung der heimischen Halbleiterindustrie. Einige Experten sahen das angesichts der aktuellen Schwierigkeiten des Unternehmens aber kritisch.
Wer wird neuer CEO?
Die Suche nach einem Nachfolger für Gelsinger läuft mittlerweile auf Hochtouren. Übergangsweise führen David Zinsner und Michelle Johnston Holthaus das Unternehmen als Co-CEOs. Es wird spekuliert, dass Intel möglicherweise erstmals einen externen Kandidaten für den Chefposten in Betracht zieht.Gelsingers Aufruf zum Gebet und Fasten hat in den sozialen Medien gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während sich einige Nutzer dem Aufruf anschlossen, kritisierten andere die Vermischung von Religion und Unternehmensführung. Ein User kommentierte etwa: "Offensichtlich ist die Denkweise der Führungsspitze von Intel das Problem. Man kann ein Unternehmen, das an der Spitze der Technologie steht, nicht führen, indem man an Dogmen und Gebeten festhält."
Zusammenfassung
- Ex-Intel-CEO Pat Gelsinger ruft zu Gebet und Fasten für Mitarbeiter auf
- Gelsinger trat am 1. Dezember 2024 überraschend von seinem Posten zurück
- Intel kämpft mit Problemen: Aktienkurs fiel um mehr als 56 Prozent
- Unternehmen entließ 15 Prozent der Belegschaft und kürzte Ausgaben
- Intel erhielt fast acht Milliarden Dollar Fördergelder durch CHIPS Act
- Suche nach Gelsingers Nachfolger läuft, externe Kandidaten möglich
- Aufruf löste gemischte Reaktionen in sozialen Medien aus
Siehe auch:
- Qualcomms neuer Top-Chip könnte Intel in großen Desktops angreifen
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- Heißt der Hoffnungsträger Lip-Bu Tan? Dieser Mann könnte Intel retten
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