Bluesky als "linke" Alternative zu X? Nicht so schnell, sagt die COO
Neben dem freien Mastodon und dem Instagram- & damit Meta-Ableger Threads erfreut sich aufgrund der für viele Nutzer nicht mehr tragbaren Entwicklung von X/Twitter vor allem Bluesky wachsender Beliebtheit. Das Management stellt klar: Bluesky sei keineswegs "linksgerichtet".
Wang erklärte, es sei falsch, Bluesky wäre eine "US-zentrische, linksgerichtete App" zu bezeichnen. Man wolle auch keine App für einen einzelnen politischen Blickwinkel oder nur eine einzige Stimme schaffen, so die Betriebschefin von Bluesky in dem Interview. Stattdessen wolle man ein weltweites Publikum ansprechen, so Wang weiter.
Die Wahrnehmung, laut der das neu geschaffene soziale Netzwerk als eine Art politische Alternative zu X/Twitter betrachtet wird, werde sich mit der Zeit verändern, weil mehr Nutzer dazukommen. Vorerst gehe es bei Bluesky für Wang und ihr Team vor allem darum, den Nutzern neue Funktionen zu bieten. Noch vor Ende 2024 wolle man zunächst eine Art Abonnement-Modell einführen, hieß es weiter.
Bluesky profitiert vor allem davon, dass man ein an stark an X angelehntes Nutzungserlebnis bieten kann, während die Atmosphäre unter den Besuchern zumindest bisher weitestgehend friedlich und respektvoll erscheint. Viele Nutzer wandern derzeit von X/Twitter ab, nachdem dessen Besitzer Elon Musk seine Nähe zum wiederkehrenden US-Präsidenten Donald Trump mehr als deutlich gemacht hat.
Siehe auch:
COO dementiert Darstellung als 'linke App'
Nur weil man keine Echokammer zur Verstärkung von rechtem bzw. ultrakonservativem Gedankengut oder Sprachrohr des vermögendsten Menschen der Welt ist, ist Bluesky noch lange nicht politisch links orientiert. So oder so ähnlich ließe sich wohl zusammenfassen, was Rose Wang, Chief Operating Officer (COO) von Bluesky jüngst gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg zu vermitteln versuchte.Wang erklärte, es sei falsch, Bluesky wäre eine "US-zentrische, linksgerichtete App" zu bezeichnen. Man wolle auch keine App für einen einzelnen politischen Blickwinkel oder nur eine einzige Stimme schaffen, so die Betriebschefin von Bluesky in dem Interview. Stattdessen wolle man ein weltweites Publikum ansprechen, so Wang weiter.
Die Wahrnehmung, laut der das neu geschaffene soziale Netzwerk als eine Art politische Alternative zu X/Twitter betrachtet wird, werde sich mit der Zeit verändern, weil mehr Nutzer dazukommen. Vorerst gehe es bei Bluesky für Wang und ihr Team vor allem darum, den Nutzern neue Funktionen zu bieten. Noch vor Ende 2024 wolle man zunächst eine Art Abonnement-Modell einführen, hieß es weiter.
Bluesky profitiert vor allem davon, dass man ein an stark an X angelehntes Nutzungserlebnis bieten kann, während die Atmosphäre unter den Besuchern zumindest bisher weitestgehend friedlich und respektvoll erscheint. Viele Nutzer wandern derzeit von X/Twitter ab, nachdem dessen Besitzer Elon Musk seine Nähe zum wiederkehrenden US-Präsidenten Donald Trump mehr als deutlich gemacht hat.
Zusammenfassung
- Bluesky-COO dementiert Wahrnehmung als 'linksgerichtete App'
- Management betont Ziel eines weltweiten, diversen Publikums
- Bluesky strebt vielfältige politische Perspektiven an
- Neue Funktionen und Abo-Modell bis Ende 2024 geplant
- Nutzer schätzen Twitter-ähnliches Erlebnis und respektvollen Umgang
- Abwanderung von X-Nutzern aufgrund Musks Nähe zu Donald Trump
- Bluesky als Alternative zu X, Mastodon und Threads im Aufwind
Siehe auch:
- China über Bluesky besorgt, weil es schwerer als X manipulierbar ist
- Bluesky spielt endgültig im Konzert der Großen und gerät ins EU-Visier
- Bluesky-Chefin sagt über ihr Netzwerk, dass es "Milliardärs-sicher" ist
- Nach Trump-Sieg gibt es einen Ansturm auf X-Alternative Bluesky
- Bluesky: X-Konkurrent öffnet sich komplett, schafft Einladungen ab
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