China über Bluesky besorgt, weil es schwerer als X manipulierbar ist
Das rasante Wachstum des sozialen Netzwerks Bluesky stellt chinesische Staatsmedien vor Herausforderungen. Während sie auf X Millionen Follower erreichen und manipulieren können, erschwert die neue Plattform technisch die gewohnten Propaganda-Strategien.
Bluesky startete im Februar 2023 als einladungsbasierter Dienst und öffnete sich im Februar 2024 für alle Nutzer. Aktuell erreicht die Plattform mehr als 22 Millionen Nutzer und überholt damit Threads von Meta bei den weltweit täglich aktiven Nutzern. Diese Entwicklung hat die Aufmerksamkeit der chinesischen Staatsmedien geweckt. Denn die Manipulation der westlichen Öffentlichkeit ist ein essenzieller Teil des "Playbook" Pekings.
Wie der Substack Too Simple, Sometimes Naive berichtet, haben chinesische Staatsmedien in der Vergangenheit erhebliche Mittel in ihre X-Präsenz investiert. Das umfasste Werbung, den Einsatz unzähliger Bots und die Zusammenarbeit mit Influencern. Das Ziel: Millionen von Followern gewinnen und die Plattform als Sprachrohr nutzen.
Der ehemalige Mitarbeiter von Xinhua und China Daily weiß von "besorgten Gesprächen darüber, wie das Problem angegangen werden soll". Experten erwarten jedoch, dass die Staatsmedien trotz der Hindernisse früher oder später auf Bluesky aktiv werden.
WinFuture auf Bluesky Auch wir wachsen auf Bluesky - macht mit!
Siehe auch:
Neue Herausforderung für chinesische Staatsmedien
Der Aufstieg von Bluesky, dem noch recht neuen sozialen Netzwerk und Alternative zu X (ehemals Twitter), stellt chinesische Staatsmedien vor unerwartete Probleme. Nach jahrelangen Investitionen in ihre X-Präsenz sehen sie sich nun mit einer Plattform konfrontiert, die ihre bisherigen Strategien zur Verbreitung von Inhalten signifikant erschwert.Bluesky startete im Februar 2023 als einladungsbasierter Dienst und öffnete sich im Februar 2024 für alle Nutzer. Aktuell erreicht die Plattform mehr als 22 Millionen Nutzer und überholt damit Threads von Meta bei den weltweit täglich aktiven Nutzern. Diese Entwicklung hat die Aufmerksamkeit der chinesischen Staatsmedien geweckt. Denn die Manipulation der westlichen Öffentlichkeit ist ein essenzieller Teil des "Playbook" Pekings.
Wie der Substack Too Simple, Sometimes Naive berichtet, haben chinesische Staatsmedien in der Vergangenheit erhebliche Mittel in ihre X-Präsenz investiert. Das umfasste Werbung, den Einsatz unzähliger Bots und die Zusammenarbeit mit Influencern. Das Ziel: Millionen von Followern gewinnen und die Plattform als Sprachrohr nutzen.
Hürden auf Bluesky
Die neue Plattform stellt die chinesischen Staatsmedien vor mehrere Herausforderungen:- Die überwiegend liberale Nutzerbasis erschwert die Verbreitung nationalistischer Standpunkte.
- Der Algorithmus von Bluesky macht es schwieriger, Inhalte gezielt zu streuen und die Reichweite künstlich zu erhöhen.
Der ehemalige Mitarbeiter von Xinhua und China Daily weiß von "besorgten Gesprächen darüber, wie das Problem angegangen werden soll". Experten erwarten jedoch, dass die Staatsmedien trotz der Hindernisse früher oder später auf Bluesky aktiv werden.
Rückbesinnung auf heimische Plattformen
Viele staatliche Medienunternehmen haben bereits begonnen, sich wieder verstärkt auf inländische, chinesischsprachige Kanäle zu konzentrieren. Das könnte eine direkte Reaktion auf die Herausforderungen in westlichen sozialen Medien sein.WinFuture auf Bluesky Auch wir wachsen auf Bluesky - macht mit!
Zusammenfassung
- Chinas Staatsmedien haben Schwierigkeiten mit dem Wachstum von Bluesky
- Bluesky erschwert die Verbreitung von Propaganda im Vergleich zu X
- Bluesky hat über 22 Millionen Nutzer und überholt Threads von Meta
- Chinas Medien investierten stark in ihre X-Präsenz für Manipulationen
- Liberale Nutzerbasis und Algorithmus von Bluesky erschweren Propaganda
- Experten erwarten trotz Hindernissen chinesische Aktivität auf Bluesky
- Staatsmedien fokussieren sich wieder verstärkt auf inländische Kanäle
Siehe auch:
- Industrielle Roboter: China auf dem Vormarsch, überholt Deutschland
- Chinas 3-GW-Solarfarm: 6 Millionen Panels für 2 Millionen Häuser
- USA und China einigen sich: KIs sollen keine Atomwaffen kontrollieren
- Auf 100 km/h in 1,9 s: China mischt auch elektrische Supercars auf
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