Bluesky-Chefin sagt über ihr Netzwerk, dass es "Milliardärs-sicher" ist
Bluesky verzeichnet aktuell ein beeindruckendes Wachstum und zieht rasant Nutzer, Medien und Wissenschaftler an. CEO Jay Graber erklärt, warum die Social-Media-Plattform "Milliardärs-sicher" ist. Das ist natürlich ein Seitenhieb auf Twitter und Elon Musk.
Was macht Bluesky so attraktiv? Die Antwort liegt in der einzigartigen Struktur des Netzwerks. CEO Jay Graber betonte in einem Interview mit CNBC die "Milliardärs-sichere" Konzeption der Plattform.
Graber stellte im Interview auch die Zukunftspläne von Bluesky vor. Das Geschäftsmodell soll auf Abonnements für Sonderfunktionen und Dienste für Drittentwickler setzen. Wichtig dabei: Algorithmusgesteuerte Werbung ist nicht geplant. "Wir werden keinen Algorithmus entwickeln, der den Nutzern einfach Werbung aufdrängt", betont die CEO.
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Offenes Design als Schutz vor Übernahmen
Bluesky, die aufstrebende Social-Media-Plattform, erlebt seit der US-Präsidentschaftswahl einen bemerkenswerten Aufschwung. In nur zwei Wochen konnte das Netzwerk über sieben Millionen neue Nutzer gewinnen und zählt nun mehr als 21 Millionen Mitglieder. Tendenz: weiter steigend. Besonders auffällig ist, dass auch immer mehr Wissenschaftler auf die Plattform strömen.Was macht Bluesky so attraktiv? Die Antwort liegt in der einzigartigen Struktur des Netzwerks. CEO Jay Graber betonte in einem Interview mit CNBC die "Milliardärs-sichere" Konzeption der Plattform.
Der Milliardärs-Schutz liegt in der Art und Weise, wie alles designt ist. Wenn jemand [Bluesky] kaufen würde oder wenn das Unternehmen unterginge, ist alles Open Source. Was mit Twitter geschehen ist, könnte uns nicht auf die gleiche Weise passieren, weil man immer die Option hätte, sofort umzuziehen, ohne von vorn anfangen zu müssen.Das bedeutet konkret: Nutzer können im Falle einer unerwünschten Übernahme oder anderer Probleme die Plattform verlassen und dabei all ihre Follower mitnehmen. Eine Situation wie bei Twitter nach der Übernahme durch Elon Musk soll so vermieden werden. Denn da war es bestenfalls mühsam, einen Umzug durchzuführen, vor allem für technisch weniger versierte Anwender.
Exodus der Wissenschaftler
Besonders wechselwillig ist derzeit übrigens die Wissenschafts-Community, denn sie strömt besonders zahlreich auf Bluesky. Bethan Davies, Glaziologin an der Newcastle University, meint zur Entwicklung gegenüber Nature: "Alle Akademiker sind plötzlich zu Bluesky migriert." Sie meint, dass die Plattform Forschern mehr Kontrolle über die angezeigten Inhalte und Interaktionen bietet. Nutzer können Beiträge filtern, blockieren und stumm schalten - Funktionen, die bei X teils eingeschränkt wurden.Graber stellte im Interview auch die Zukunftspläne von Bluesky vor. Das Geschäftsmodell soll auf Abonnements für Sonderfunktionen und Dienste für Drittentwickler setzen. Wichtig dabei: Algorithmusgesteuerte Werbung ist nicht geplant. "Wir werden keinen Algorithmus entwickeln, der den Nutzern einfach Werbung aufdrängt", betont die CEO.
Herausforderungen bleiben
Trotz des positiven Echos stehen Bluesky noch Herausforderungen bevor. Emily Liu, die bei Bluesky für Wachstum, Kommunikation und Partnerschaften zuständig ist, warnt: "Mit jeder großen Wachstumswelle kommt auch eine Welle von Spam und Betrug." Das Unternehmen hat darauf reagiert und sein Trust-and-Safety-Team sowie die Anzahl der Moderatoren aufgestockt.WinFuture auf Bluesky Auch wir wachsen auf Bluesky - macht mit!
Zusammenfassung
- Bluesky erlebt rapides Wachstum mit über 7 Millionen neuen Nutzern
- CEO Jay Graber bezeichnet das Netzwerk als 'Milliardär-sicher'
- Nutzer können bei Problemen die Plattform mit allen Followern verlassen
- Wissenschaftler wechseln vermehrt zu Bluesky wegen besserer Kontrolle
- Geschäftsmodell basiert auf Abonnements, keine algorithmusgesteuerte Werbung
- Bluesky verstärkt Maßnahmen gegen Spam und Betrug bei schnellem Wachstum
Siehe auch:
- Nach Trump-Sieg gibt es einen Ansturm auf X-Alternative Bluesky
- Promis, Journalisten, Medien: Twitter/X-Exodus geht ungebremst weiter
- Musk feiert 'Erfolg': Konzerne schalten wieder Werbung auf X/Twitter
- Twitter/X testet eine kostenlose Version seines Chatbots Grok
- X/Twitter rollt seine umstrittene neue (Nicht-)Blockierfunktion aus
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