Bluesky: X-Konkurrent öffnet sich komplett, schafft Einladungen ab

Seit der Übernahme von Twitter/X durch Elon Musk sind die Kon­kur­ren­ten wie die Pilze aus dem Boden geschossen, doch so richtig durch­set­zen konnte sich keiner davon. Bluesky galt und gilt als einer der aus­sichts­reichs­ten Kandidaten und kann nun von allen ausprobiert werden.
Logo, Elon Musk, Twitter, Twitter Vogel, Vogel, Elon Twitter

Keine Einladungs-Codes mehr erforderlich

Das Besondere an Bluesky war und ist, dass der Microblogging-Dienst von Jack Dorsey mitgegründet wurde, also dem Gründer und langjährigen Chef von Twitter. Das sagt auch vieles bzw. alles darüber, was Bluesky ist. Bislang war der Zugang zu diesem Social Network aber eingeschränkt. Denn bis heute benötigte man einen Einladungs-Code eines bisherigen Bluesky-Nutzers, um selbst dort aktiv werden zu können.

Diese Codes waren anfangs auch sehr begehrt, mit wachsender Nutzerschaft potenzierte sich auch die Anzahl an Einladungsmöglichkeiten, denn jedem Bluesky-Nutzer wurde alle zwei Wochen ein solcher Code zur Verfügung gestellt. Die meisten Anwender dürften mittlerweile gleich mehrere Codes dieser Art auf dem Konto haben - bei tendenziell sinkender Nachfrage.


Das ist auch der Grund, warum Bluesky heute bekannt gegeben hat, dass man den Invite-Zwang nun ganz abschafft und das Netzwerk für alle Interessierten öffnet. Nach Angaben der Verantwortlichen habe Bluesky in seiner Betaphase rund drei Millionen Nutzer angezogen, von der Öffnung erhofft man sich sicherlich, dass weitere dazukommen.

Wachstum steuern

"Wir haben Bluesky entwickelt, damit die Nutzer auf einfache Weise interessante Inhalte in einem lebendigen Netzwerk von Communities entdecken können", sagte Bluesky-CEO Jay Graber anlässlich der neuen Phase. "Während unserer Beta haben wir ein Einladungssystem verwendet, um das Wachstum zu steuern, während wir unsere Infrastruktur aufgebaut haben. Jetzt heißen wir alle willkommen."

Zusammenfassung
  • Bluesky, mitgegründet von Jack Dorsey, nun offen für alle
  • Einladungs-Code war bislang nötig für den Zugang
  • Codes waren begehrt, aber Nachfrage sank zuletzt
  • Öffnung soll Nutzerzahl über drei Millionen hinaus erhöhen
  • CEO Jay Graber betont einfache Entdeckung von Inhalten
  • Beta-Phase nutzte Einladungen zur Wachstumskontrolle
  • Bluesky möchte lebendige Community-Netzwerke bieten

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