Trumps Wahlsieg könnte das Ende der großen SLS-Rakete bedeuten
Seit dem Wahlsieg Donald Trumps mehren sich Spekulationen, dass die von der NASA entwickelte Space Launch System (SLS)-Rakete, ein Schlüsselbaustein des Artemis-Mondprogramms, zur Disposition stehen könnte.
Zwei Astronauten wechseln dann laut Plan in das Starship, das sie zur Mondoberfläche bringt. Nach der Mondmission kehren die Astronauten mit Starship in die Umlaufbahn zurück und reisen schließlich mit Orion zurück zur Erde.
Die SLS spielte bei der erfolgreichen Artemis-I-Mission 2022 eine zentrale Rolle und wird von der NASA als einzige Rakete beschrieben, die die Anforderungen einer kombinierten Fracht- und bemannten Mondmission erfüllen kann. Allerdings wird der SLS ein hoher Preis angelastet: Ein Start kostet rund 2 Milliarden Dollar, was die Diskussion um mögliche Alternativen befeuert, berichtet das Magazin The Conversation.
Das Artemis-Programm ist von Verzögerungen geplagt. Ursprünglich für 2023 geplant, wurde die erste bemannte Landung auf Herbst 2026 verschoben. Gründe sind unter anderem Probleme mit den Raumanzügen, der Orion-Kapsel und dem Starship-Lander. Obwohl die SLS selbst keine Verzögerungen verursacht, ziehen die hohen Kosten und der langsame Fortschritt Kritik auf sich.
Eine weitere mögliche Alternative wäre die Falcon Heavy von SpaceX, jedoch müssten erhebliche technische Anpassungen vorgenommen werden, was zusätzliche Unsicherheiten und Verzögerungen bedeuten könnte.
Die mögliche Neuausrichtung der US-Mondstrategie findet vor dem Hintergrund eines aufkeimenden Wettlaufs im All statt. China plant, bis 2030 eigene Astronauten auf den Mond zu bringen. Verzögerungen könnten die US-Führungsrolle in der Raumfahrt gefährden. Dass SpaceX eine größere Rolle spielen könnte, ist auch deshalb zu erwarten, da der Firmeneigner und Oligarch Elon Musk seit einiger Zeit enge Beziehungen zu Trump pflegt und auch einen Posten in dessen Regierung bekommen soll.
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SpaceX als Alternative
Das Programm, das die erste bemannte Mondlandung seit 1972 anstrebt, könnte durch eine mögliche Neuausrichtung der Raumfahrtpolitik unter Druck geraten. Denn die SLS-Rakete ist für die Artemis-III-Mission essenziell. Sie soll die Orion-Kapsel mit vier Astronauten ins All und in Richtung Mond bringen. Orion wird in eine Mondumlaufbahn eintreten und dort am SpaceX Starship andocken, das separat gestartet wird.Zwei Astronauten wechseln dann laut Plan in das Starship, das sie zur Mondoberfläche bringt. Nach der Mondmission kehren die Astronauten mit Starship in die Umlaufbahn zurück und reisen schließlich mit Orion zurück zur Erde.
Die SLS spielte bei der erfolgreichen Artemis-I-Mission 2022 eine zentrale Rolle und wird von der NASA als einzige Rakete beschrieben, die die Anforderungen einer kombinierten Fracht- und bemannten Mondmission erfüllen kann. Allerdings wird der SLS ein hoher Preis angelastet: Ein Start kostet rund 2 Milliarden Dollar, was die Diskussion um mögliche Alternativen befeuert, berichtet das Magazin The Conversation.
Das Artemis-Programm ist von Verzögerungen geplagt. Ursprünglich für 2023 geplant, wurde die erste bemannte Landung auf Herbst 2026 verschoben. Gründe sind unter anderem Probleme mit den Raumanzügen, der Orion-Kapsel und dem Starship-Lander. Obwohl die SLS selbst keine Verzögerungen verursacht, ziehen die hohen Kosten und der langsame Fortschritt Kritik auf sich.
Starship noch im Test
SpaceX wirbt hingegen mit der Vielseitigkeit und der Kostenersparnis vom Starship, das vollständig wiederverwendbar ist. In einem Szenario ohne die SLS könnte das SpaceX-System sowohl die Aufgabe des Trägers als auch des Landers übernehmen. Allerdings befindet sich auch Starship noch in der Testphase und hat entscheidende Meilensteine wie eine bemannte Mondlandung oder die Betankung im All bislang nicht erreicht.Eine weitere mögliche Alternative wäre die Falcon Heavy von SpaceX, jedoch müssten erhebliche technische Anpassungen vorgenommen werden, was zusätzliche Unsicherheiten und Verzögerungen bedeuten könnte.
Die mögliche Neuausrichtung der US-Mondstrategie findet vor dem Hintergrund eines aufkeimenden Wettlaufs im All statt. China plant, bis 2030 eigene Astronauten auf den Mond zu bringen. Verzögerungen könnten die US-Führungsrolle in der Raumfahrt gefährden. Dass SpaceX eine größere Rolle spielen könnte, ist auch deshalb zu erwarten, da der Firmeneigner und Oligarch Elon Musk seit einiger Zeit enge Beziehungen zu Trump pflegt und auch einen Posten in dessen Regierung bekommen soll.
Zusammenfassung
- Trumps Wahlsieg könnte das Ende der SLS-Rakete im Artemis-Programm bedeuten
- SLS-Rakete ist für die Artemis-III-Mission zur Mondlandung essenziell
- Hohe Kosten von 2 Milliarden Dollar pro Start befeuern Diskussion um Alternativen
- Artemis-Programm ist von Verzögerungen geplagt und auf Herbst 2026 verschoben
- SpaceX' Starship könnte als kostengünstige Alternative zur SLS dienen
- Chinas geplante Mondmission bis 2030 setzt die USA unter Zeitdruck
- Elon Musks enge Beziehung zu Trump könnte SpaceX' Rolle in der Raumfahrt stärken
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Videos zum Thema
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