Tesla sucht menschliche Aufseher für sein "vollautonomes" Robotaxi
Teslas Cybercab soll eigentlich vollständig autonom sein, es gibt allerdings ein Aber: Denn Tesla sucht Experten für die Fernsteuerung der Robotaxis. Das ist jedoch nicht ganz ungewöhnlich, denn man kann Parallelen zu Konkurrenten wie Waymo ziehen.
Laut einer kürzlich veröffentlichten Stellenausschreibung plant Tesla den Aufbau eines Teams, das in der Lage sein soll, die kommende Flotte von Robotaxis und humanoiden Robotern aus der Ferne zu steuern. Die Aufgabe der gesuchten Entwickler wird es sein, eine Anwendung mit geringer Latenz zu entwickeln, die es menschlichen Fernbedienern ermöglicht, die Fahrzeuge in Echtzeit zu überwachen und bei Bedarf einzugreifen.
Wie Electrek berichtet, ist dieser Schritt bemerkenswert, da er einen Wandel in Teslas Herangehensweise an autonomes Fahren darstellt. Bislang hatte CEO Elon Musk stets betont, dass Teslas Fahrzeuge ausschließlich durch fortschrittliche neuronale Netzwerke und kamerabasierte Wahrnehmung vollständig autonom operieren würden. Die Einführung eines Teleoperation-Teams deutet jedoch darauf hin, dass auch Tesla auf menschliche Unterstützung angewiesen sein wird, um einen zuverlässigen Robotaxi-Dienst anzubieten.
Tesla ist nicht das erste Unternehmen, das auf eine derartige Lösung setzt. Die Google-Tochter Waymo und das zu GM gehörende Cruise nutz(t)en bereits ähnliche Systeme, um ihre autonomen Fahrzeuge in schwierigen Situationen zu unterstützen. Diese Praxis hat sich als Branchenstandard etabliert und ermöglicht es den Unternehmen, ihre Dienste sicherer und effizienter zu betreiben.
Die Entscheidung für ein solches Support-Team könnte Tesla helfen, seinen Robotaxi-Dienst schneller auf den Markt zu bringen, ohne das versprochene "übermenschliche" Niveau an Autonomie erreicht zu haben. Für die Nutzer des geplanten Robotaxi-Dienstes dürfte die Fernsteuerungsoption vor allem Vorteile bringen, da es die Sicherheit stärkt und auch eine "Versicherung" für unvorhergesehene Situationen darstellt. Tesla plant, seine Robotaxi-Flotten ab dem zweiten Quartal 2025 in Kalifornien und Texas einzusetzen.
Siehe auch:
Fernsteuerung für autonome Fahrzeuge
Tesla bereitet sich auf den Start seines lang erwarteten Robotaxi-Dienstes vor und überrascht dabei mit einer Strategie, die nicht ganz in die Musk-typische Hurra-PR passt. Denn der Elektroautohersteller sucht derzeit nach Experten für ein "Teleoperations"-Team, das die selbstfahrenden Fahrzeuge aus der Ferne unterstützen soll.Laut einer kürzlich veröffentlichten Stellenausschreibung plant Tesla den Aufbau eines Teams, das in der Lage sein soll, die kommende Flotte von Robotaxis und humanoiden Robotern aus der Ferne zu steuern. Die Aufgabe der gesuchten Entwickler wird es sein, eine Anwendung mit geringer Latenz zu entwickeln, die es menschlichen Fernbedienern ermöglicht, die Fahrzeuge in Echtzeit zu überwachen und bei Bedarf einzugreifen.
Wie Electrek berichtet, ist dieser Schritt bemerkenswert, da er einen Wandel in Teslas Herangehensweise an autonomes Fahren darstellt. Bislang hatte CEO Elon Musk stets betont, dass Teslas Fahrzeuge ausschließlich durch fortschrittliche neuronale Netzwerke und kamerabasierte Wahrnehmung vollständig autonom operieren würden. Die Einführung eines Teleoperation-Teams deutet jedoch darauf hin, dass auch Tesla auf menschliche Unterstützung angewiesen sein wird, um einen zuverlässigen Robotaxi-Dienst anzubieten.
Tesla ist nicht das erste Unternehmen, das auf eine derartige Lösung setzt. Die Google-Tochter Waymo und das zu GM gehörende Cruise nutz(t)en bereits ähnliche Systeme, um ihre autonomen Fahrzeuge in schwierigen Situationen zu unterstützen. Diese Praxis hat sich als Branchenstandard etabliert und ermöglicht es den Unternehmen, ihre Dienste sicherer und effizienter zu betreiben.
Die Entscheidung für ein solches Support-Team könnte Tesla helfen, seinen Robotaxi-Dienst schneller auf den Markt zu bringen, ohne das versprochene "übermenschliche" Niveau an Autonomie erreicht zu haben. Für die Nutzer des geplanten Robotaxi-Dienstes dürfte die Fernsteuerungsoption vor allem Vorteile bringen, da es die Sicherheit stärkt und auch eine "Versicherung" für unvorhergesehene Situationen darstellt. Tesla plant, seine Robotaxi-Flotten ab dem zweiten Quartal 2025 in Kalifornien und Texas einzusetzen.
Zusammenfassung
- Tesla sucht Experten für Fernsteuerung seiner Robotaxis
- Entwicklung einer Anwendung zur Echtzeitüberwachung der Fahrzeuge
- Wandel in Teslas Herangehensweise an autonomes Fahren erkennbar
- Ähnliche Systeme werden bereits von Konkurrenten wie Waymo genutzt
- Fernsteuerungsoption könnte Sicherheit und Effizienz erhöhen
- Robotaxi-Flotten sollen ab dem zweiten Quartal 2025 eingesetzt werden
Siehe auch:
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