Künstler leaken aus Protest die neue Video-KI Sora von OpenAI
OpenAIs KI-Videomodell Sora sorgt für Aufruhr: Eine Gruppe von Künstlern hat aus Protest den Zugang geleakt. Sie werfen dem Unternehmen vor, sie als unbezahlte PR-Marionetten zu missbrauchen. OpenAI reagiert mit einer vorübergehenden Sperrung.
Die Künstler werfen OpenAI vor, sie als unbezahlte Arbeitskräfte für Forschung, Entwicklung und PR zu missbrauchen. In einem offenen Brief auf der KI-Entwicklungsplattform Hugging Face kritisieren sie:
Die protestierenden Künstler, die sich selbst als "Sora PR Puppets" bezeichnen, kritisieren nicht nur die fehlende Vergütung, sondern auch die strenge Kontrolle durch OpenAI. Jeder mit Sora erstellte Output müsse vor der Veröffentlichung vom Unternehmen genehmigt werden, was sie als Einschränkung ihrer kreativen Freiheit sehen.
Trotz der Kontroverse bleibt das Interesse an Sora hoch. Die kurzzeitig verfügbaren Beispiele zeigten die Fähigkeiten des Models, wie die Erstellung von zehn Sekunden langen Videos in 1080p-Auflösung basierend auf kurzen Textbeschreibungen.
Siehe auch:
Künstler rebellieren gegen KI-Giganten
OpenAI, bekannt für seine KI-Modelle wie ChatGPT, steht erneut im Rampenlicht - diesmal jedoch unfreiwillig. Eine Gruppe von Künstlern, die als frühe Tester für das noch unveröffentlichte KI-Videomodell Sora ausgewählt wurden, hat den Zugang zum Tool geleakt. Ihr Motiv: Protest gegen die Praktiken des Unternehmens.Die Künstler werfen OpenAI vor, sie als unbezahlte Arbeitskräfte für Forschung, Entwicklung und PR zu missbrauchen. In einem offenen Brief auf der KI-Entwicklungsplattform Hugging Face kritisieren sie:
Hunderte von Künstlern leisten unbezahlte Arbeit durch Fehlersuche, Feedback und experimentelle Arbeit für das [Sora-Early-Access-] Programm für ein Unternehmen mit einem Wert von 150 Milliarden Dollar.
Der Leak und seine Folgen
Wie TechCrunch berichtet, veröffentlichte die Gruppe am Dienstag ein Projekt, das offenbar mit der Sora-API von OpenAI verbunden war. Über eine selbst erstellte Benutzeroberfläche konnten Nutzer für kurze Zeit Videos mit Sora generieren. Die Aktion dauerte nur etwa drei Stunden, bevor OpenAI eingriff und den Zugang sperrte.Die protestierenden Künstler, die sich selbst als "Sora PR Puppets" bezeichnen, kritisieren nicht nur die fehlende Vergütung, sondern auch die strenge Kontrolle durch OpenAI. Jeder mit Sora erstellte Output müsse vor der Veröffentlichung vom Unternehmen genehmigt werden, was sie als Einschränkung ihrer kreativen Freiheit sehen.
OpenAIs Reaktion
OpenAI reagierte prompt auf den Vorfall. In einer Stellungnahme betonte das Unternehmen, dass Sora sich noch in einer "Forschungsvorschau" befinde und man an einem Gleichgewicht zwischen Kreativität und robusten Sicherheitsmaßnahmen arbeite. "Die Teilnahme ist freiwillig, ohne Verpflichtung zur Rückmeldung oder Nutzung des Tools", erklärte ein Sprecher.Trotz der Kontroverse bleibt das Interesse an Sora hoch. Die kurzzeitig verfügbaren Beispiele zeigten die Fähigkeiten des Models, wie die Erstellung von zehn Sekunden langen Videos in 1080p-Auflösung basierend auf kurzen Textbeschreibungen.
Zusammenfassung
- Künstler leaken Zugang zu OpenAIs KI-Videomodell Sora als Protest
- Vorwurf: OpenAI nutzt Künstler als unbezahlte PR-Marionetten aus
- Kritik an fehlender Vergütung für Arbeit am 150-Milliarden-Dollar-Projekt
- Temporäre Veröffentlichung ermöglichte kurzzeitig Zugriff auf Sora-API
- OpenAI sperrt Zugang und betont freiwillige Teilnahme ohne Verpflichtungen
- Künstler bemängeln strenge Kontrolle und Einschränkung kreativer Freiheit
- Trotz Kontroverse bleibt das Interesse an Soras Fähigkeiten hoch
Siehe auch:
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