Neuralink will testen, ob Gehirn-Chip einen Roboterarm steuern kann
Neuralink, das Unternehmen für Gehirn-Computer-Schnittstellen von Elon Musk, startet eine neue Studie zur Steuerung eines Roboterarms durch Gedanken. Die Technologie könnte gelähmten Menschen neue Möglichkeiten eröffnen, ist aber noch ganz am Anfang.
Die als "Convoy" bezeichnete Studie baut auf den bisherigen Erfolgen von Neuralink auf. Das Unternehmen hat bereits gezeigt, dass Patienten mit Implantat einen Computer-Cursor, iPads und ähnliche digitale Geräte steuern können. Nun soll untersucht werden, ob die Technologie auch für die Kontrolle physischer Objekte wie einem Roboterarm geeignet ist.
Wie Reuters berichtet, sieht Neuralink in dieser Entwicklung einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung nicht nur der digitalen, sondern auch der physischen Freiheit von Patienten. Die Studie wird als "First-in-Human"-Versuch bezeichnet, was bedeutet, dass ein zugelassenes Gerät noch Jahre entfernt sein könnte.
Die Technologie von Neuralink ist aber nicht die erste ihrer Art. Bereits 2008 gelang es einem Forscherteam der Universität Pittsburgh, einen Affen dazu zu bringen, mithilfe von Gehirnsignalen einen Roboterarm zu steuern. 2012 konnten zwei durch Schlaganfälle gelähmte Menschen in einer Studie einen Roboterarm bewegen, um nach Objekten zu greifen.
Der Vorteil des Neuralink-Systems liegt in seiner kabellosen Funktionsweise. Frühere Gehirn-Computer-Schnittstellen erforderten oft sperrige Aufbauten mit Kabeln, die vom Kopf der Studienteilnehmer zu einem Computer führten. Neuralinks drahtlose Lösung könnte den Einsatz im Alltag erleichtern - wenn sich das System als geeignet erweist, denn Neuralink musste in den vergangenen Monaten und Jahren auch einige Rückschläge erleben.
Siehe auch:
Gedankengesteuerte Roboter-Arme
Neuralink macht den nächsten Schritt in der Entwicklung seiner Technologie. Das Unternehmen hat angekündigt, eine neue Studie zu starten, bei der geprüft werden soll, ob Patienten mithilfe eines Gehirnimplantats einen Roboterarm steuern können.Die als "Convoy" bezeichnete Studie baut auf den bisherigen Erfolgen von Neuralink auf. Das Unternehmen hat bereits gezeigt, dass Patienten mit Implantat einen Computer-Cursor, iPads und ähnliche digitale Geräte steuern können. Nun soll untersucht werden, ob die Technologie auch für die Kontrolle physischer Objekte wie einem Roboterarm geeignet ist.
Wie Reuters berichtet, sieht Neuralink in dieser Entwicklung einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung nicht nur der digitalen, sondern auch der physischen Freiheit von Patienten. Die Studie wird als "First-in-Human"-Versuch bezeichnet, was bedeutet, dass ein zugelassenes Gerät noch Jahre entfernt sein könnte.
Neuralink-Patient steuert Counter-Strike 2 mit Gehirn-Implantat
Das N1-Implantat im Detail
Neuralinks aktuelles Implantat, das N1 genannt wird, ist eine münzgroße Vorrichtung, die chirurgisch von einem Roboter im Gehirn implantiert wird. Es verfügt über 64 dünne, flexible Drahtfäden, die in das Gehirngewebe eindringen. Jeder Faden enthält 16 Elektroden, die neuronale Signale erfassen.Die Technologie von Neuralink ist aber nicht die erste ihrer Art. Bereits 2008 gelang es einem Forscherteam der Universität Pittsburgh, einen Affen dazu zu bringen, mithilfe von Gehirnsignalen einen Roboterarm zu steuern. 2012 konnten zwei durch Schlaganfälle gelähmte Menschen in einer Studie einen Roboterarm bewegen, um nach Objekten zu greifen.
Der Vorteil des Neuralink-Systems liegt in seiner kabellosen Funktionsweise. Frühere Gehirn-Computer-Schnittstellen erforderten oft sperrige Aufbauten mit Kabeln, die vom Kopf der Studienteilnehmer zu einem Computer führten. Neuralinks drahtlose Lösung könnte den Einsatz im Alltag erleichtern - wenn sich das System als geeignet erweist, denn Neuralink musste in den vergangenen Monaten und Jahren auch einige Rückschläge erleben.
Zusammenfassung
- Neuralink startet Studie zur Gedankensteuerung eines Roboterarms
- Ziel: Gelähmten Menschen neue Möglichkeiten der Interaktion bieten
- Die Studie baut auf bisherigen Erfolgen mit digitalen Geräten auf
- Implantat N1 wird chirurgisch von einem Roboter ins Gehirn eingesetzt
- Vorteil gegenüber früheren Systemen: kabellose Funktionsweise
- Technologie noch am Anfang, zugelassenes Gerät könnte Jahre dauern
- Ähnliche Erfolge gab es bereits 2008 mit Affen und 2012 mit Menschen
Siehe auch:
- Viel sicherer als Neuralink: Forscher finden innovativen Gehirnzugang
- Blindsight-Implantat: Neuralink will jetzt auch Blindheit "heilen"
- Neuralink-Patient 2 spielt mit seinem Gehirnimplantat Counter-Strike
- Neuralink: Zweiter Patient testet Gehirn-Interface der Zukunft
- Neuralink: Implantat des ersten Patienten stabil, nächster schon bald
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