Promis, Journalisten, Medien:
Twitter/X-Exodus geht ungebremst weiter
Die jüngste Abwanderungswelle von X (ehemals Twitter) zu alternativen Plattformen wie Bluesky erreicht neue Dimensionen. Prominente, Journalisten und Medien verlassen die Plattform. Doch bleibt der Exodus dieses Mal nachhaltig oder ist es nur ein vorübergehender Trend?
Unter den Neuzugängen finden sich bekannte Namen wie Stephen King (der explizit lange ausgeharrt hat und immer wieder mit Elon Musk aneinandergeraten ist), Jamie Lee Curtis, Ben Stiller, John Cusack und viele weitere mehr. Auch renommierte Medien wie The Guardian und die spanische Zeitung La Vanguardia haben X mittlerweile verlassen. Als Gründe werden von allen die zunehmend toxische Atmosphäre, Hassrede und Desinformation genannt. Die vielen Neuankömmlinge haben aber vor allem bei Bluesky einige Geburtswehen zur Folge, denn in den vergangenen Tagen hakte es immer wieder.
Dennoch sehen Experten Potenzial in Blueskys dezentralem Ansatz. "Wir möchten ein Ökosystem aufbauen, dem Entwickler vertrauen können", erklärt Graber. Im Gegensatz zu geschlossenen Plattformen soll Bluesky offene Protokolle nutzen und Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben.
Die nächsten Monate werden sicherlich zeigen, ob der aktuelle Exodus von X nachhaltig ist oder ob die Nutzer letztlich zu bekannten Plattformen zurückkehren. Für Kritiker von Musks rechter Echokammer scheint vor allem Bluesky eine populäre und auch schlichtweg angenehme Alternative zu sein, ganz nach dem Motto: Endlich wieder mit normalen Menschen statt Trollen sprechen können.
Siehe auch:
Flucht vor der "Hate-Speech-Schleuder"
Die Unzufriedenheit mit X, vormals Twitter, erreicht diese Tage einen neuen Höhepunkt. Immer mehr prominente Nutzer, Journalisten und Medienorganisationen kehren der Plattform den Rücken - und wechseln zu Alternativen wie Bluesky. Allein in der vergangenen Woche verzeichnete Bluesky an mehreren Tagen eine Million Neuanmeldungen und hat mittlerweile die Marke von 18 Millionen Nutzern erreicht.Unter den Neuzugängen finden sich bekannte Namen wie Stephen King (der explizit lange ausgeharrt hat und immer wieder mit Elon Musk aneinandergeraten ist), Jamie Lee Curtis, Ben Stiller, John Cusack und viele weitere mehr. Auch renommierte Medien wie The Guardian und die spanische Zeitung La Vanguardia haben X mittlerweile verlassen. Als Gründe werden von allen die zunehmend toxische Atmosphäre, Hassrede und Desinformation genannt. Die vielen Neuankömmlinge haben aber vor allem bei Bluesky einige Geburtswehen zur Folge, denn in den vergangenen Tagen hakte es immer wieder.
Prominente führen den Exodus an
Wie der Guardian berichtet, beschrieb Stephen King die Atmosphäre auf X als "zu toxisch" und kündigte seinen Wechsel zu Threads an. Die New York Times zitiert Jay Graber, CEO von Bluesky, die die Herausforderungen des schnellen Wachstums anspricht.Wir als Team sind stolz auf unsere Fähigkeit, schnell zu skalieren. Aber es gibt immer einige Wachstumsschmerzen.Die Abwanderung scheint dieses Mal größere Ausmaße anzunehmen als frühere Wellen dieser Art, die u. a. in Richtung Mastodon führten. Neben Einzelpersonen ziehen sich auch ganze Institutionen von X zurück. So stellte das deutsche Fußballteam St. Pauli seine Aktivitäten auf der "Hass-Maschine" X ein. In Österreich wechselte am Wochenende eine ganze Reihe bekannter Journalisten wie Armin Wolf und Florian Klenk unter dem Hashtag #eXit gemeinsam zu Bluesky.
Herausforderungen für Bluesky
Die Frage ist natürlich: Is dieser Trend nachhaltig? Bluesky steht jedenfalls vor einigen Herausforderungen: Die technischen Probleme zeigen sich vor allem in Serverausfällen aufgrund des schnellen Wachstums. Zudem entstehen Kulturkonflikte durch Spannungen zwischen Alt- und Neunutzern. Und schließlich: Bei den Nutzerzahlen liegt die Plattform mit 18 Millionen Nutzern noch weit hinter Giganten wie Facebook, Instagram und X zurück.Dennoch sehen Experten Potenzial in Blueskys dezentralem Ansatz. "Wir möchten ein Ökosystem aufbauen, dem Entwickler vertrauen können", erklärt Graber. Im Gegensatz zu geschlossenen Plattformen soll Bluesky offene Protokolle nutzen und Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben.
Die nächsten Monate werden sicherlich zeigen, ob der aktuelle Exodus von X nachhaltig ist oder ob die Nutzer letztlich zu bekannten Plattformen zurückkehren. Für Kritiker von Musks rechter Echokammer scheint vor allem Bluesky eine populäre und auch schlichtweg angenehme Alternative zu sein, ganz nach dem Motto: Endlich wieder mit normalen Menschen statt Trollen sprechen können.
In eigener Sache: Auch WinFuture ist auf Bluesky, bisher aber noch ohne Inhalte. Doch das ändert sich ab sofort: Denn unser Feed ist ab sofort aktiv und bringt euch alle unsere Beiträge in den blauen Himmel. Folgt uns also gerne auf Bluesky. Kleiner Hinweis: Noch läuft es nicht ganz perfekt, wir arbeiten aber daran!
Zusammenfassung
- Massive Abwanderung von X (ehemals Twitter) zu alternativen Plattformen
- Prominente, Journalisten und Medien verlassen X aufgrund toxischer Atmosphäre
- Bluesky verzeichnet starken Zuwachs mit einer Million Neuanmeldungen pro Tag
- Technische Herausforderungen für Bluesky durch rasantes Nutzerwachstum
- Bluesky setzt auf dezentralen Ansatz und offene Protokolle für mehr Kontrolle
- Nachhaltigkeit des Trends und Zukunft alternativer Plattformen noch ungewiss
- Exodus scheint dieses Mal größere Ausmaße anzunehmen als frühere Wellen
Siehe auch:
- Musk feiert 'Erfolg': Konzerne schalten wieder Werbung auf X/Twitter
- Twitter/X testet eine kostenlose Version seines Chatbots Grok
- X/Twitter rollt seine umstrittene neue (Nicht-)Blockierfunktion aus
- Musk schießt Eigentor: Trumps Social Network mehr Wert als Twitter/X
- X/Twitter schafft die Block-Funktion in ihrer bisherigen Form ab
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