Google plant, verstärkt gegen "parasitäres SEO" vorzugehen
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat angekündigt, verstärkt gegen sogenannte "parasitäre Suchmaschinenoptimierung" (SEO) vorzugehen. Dabei geht es um Seiten, deren hohe Reputation ausgenutzt wird, um andere kommerzielle Angebote nach oben zu bringen.
Bereits im März kündigte Google an, stärker gegen diesen Missbrauch der Reputation von Websites vorzugehen. Nun stellt das Unternehmen klar: Es spielt keine Rolle, ob der Website-Betreiber die Inhalte selbst erstellt oder von Dritten produzieren lässt - solche Praktiken verstoßen in jedem Fall gegen Googles Suchrichtlinien.
Chris Nelson vom Google-Suchqualitätsteam erklärte, dass es viele Formen der Reputationsausnutzung gibt. Unabhängig davon, ob eine Website mit White-Label-Diensten kooperiert, Inhalte lizenziert oder Geschäftsvereinbarungen wie Teilbesitz eingeht, bleibe das Grundproblem bestehen: Das Veröffentlichen solcher Inhalte dient ausschließlich dazu, die Ranking-Signale der hostenden Website unrechtmäßig auszunutzen, hieß es.
Mit der aktualisierten Richtlinie macht Google deutlich, dass es nicht darauf ankommt, ob die Website die Inhalte selbst erstellt oder nur hostet. Entscheidend ist der Versuch, mit unpassenden oder minderwertigen Inhalten das Ranking zu manipulieren. Websites, die gegen diese Regeln verstoßen, riskieren künftig, von den Suchergebnissen abgestraft zu werden. Für Publisher bedeutet dies, dass sie stärker darauf achten müssen, welche Inhalte auf ihren Plattformen veröffentlicht werden - unabhängig davon, ob diese von Dritten oder von eigenen Teams stammen.
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Unpassende Inhalte
Den Angaben Googles zufolge geht es um Seiten oder Inhalte, die wenig mit dem eigentlichen Fokus einer größeren Website zu tun haben. Diese werden aber gezielt auf solchen Angeboten platziert, um vom deren guten Google-Ranking zu profitieren. Ein typisches Beispiel sind Nachrichtenblogs, die versteckt Rabattcodes fürs Online-Shopping anbieten, oder Bildungsseiten, die unpassende Affiliate-Marketing-Inhalte veröffentlichen.Bereits im März kündigte Google an, stärker gegen diesen Missbrauch der Reputation von Websites vorzugehen. Nun stellt das Unternehmen klar: Es spielt keine Rolle, ob der Website-Betreiber die Inhalte selbst erstellt oder von Dritten produzieren lässt - solche Praktiken verstoßen in jedem Fall gegen Googles Suchrichtlinien.
Chris Nelson vom Google-Suchqualitätsteam erklärte, dass es viele Formen der Reputationsausnutzung gibt. Unabhängig davon, ob eine Website mit White-Label-Diensten kooperiert, Inhalte lizenziert oder Geschäftsvereinbarungen wie Teilbesitz eingeht, bleibe das Grundproblem bestehen: Das Veröffentlichen solcher Inhalte dient ausschließlich dazu, die Ranking-Signale der hostenden Website unrechtmäßig auszunutzen, hieß es.
Spam-Inhalte abstrafen
Immer wieder müssen etablierte Websites erklären, warum sie Spam-Inhalte auf sonst seriösen Seiten haben. Oft wird argumentiert, dass diese nicht von der eigenen Redaktion stammen. Ein prominentes Beispiel ist Sports Illustrated, das letztes Jahr in die Kritik geriet, weil auf einer separaten Unterseite KI-generierte Produktempfehlungen veröffentlicht wurden. Auf Nachfrage hieß es, dass diese Inhalte von einer externen Marketingfirma erstellt worden seien, nicht von der Redaktion selbst.Mit der aktualisierten Richtlinie macht Google deutlich, dass es nicht darauf ankommt, ob die Website die Inhalte selbst erstellt oder nur hostet. Entscheidend ist der Versuch, mit unpassenden oder minderwertigen Inhalten das Ranking zu manipulieren. Websites, die gegen diese Regeln verstoßen, riskieren künftig, von den Suchergebnissen abgestraft zu werden. Für Publisher bedeutet dies, dass sie stärker darauf achten müssen, welche Inhalte auf ihren Plattformen veröffentlicht werden - unabhängig davon, ob diese von Dritten oder von eigenen Teams stammen.
Zusammenfassung
- Google verschärft Vorgehen gegen 'parasitäres SEO' auf Websites
- Missbräuchliche Nutzung der Reputation von Seiten wird sanktioniert
- Auch von Dritten erstellte Inhalte verstoßen gegen Suchrichtlinien
- Unpassende kommerzielle Angebote auf seriösen Seiten sind betroffen
- Ranking-Signale sollen nicht unrechtmäßig ausgenutzt werden können
- Websites riskieren Abstrafung in den Suchergebnissen bei Verstößen
- Publisher müssen Qualität aller Inhalte auf ihren Plattformen prüfen
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