AMD entlässt 4 Prozent der Mitarbeiter:
KI-Fokus kostet Tausend Jobs
Intels größter Konkurrent AMD entlässt einen Teil seiner Mitarbeiter. Der Chiphersteller begründet den Stellenabbau mit der Neuausrichtung auf Produkte für den Markt rund um Künstliche Intelligenz. Man ordnet die Ressourcen neu, hieß es von AMD-Chefin Lisa Su.
Die Entlassungen betreffen nach Angaben des Unternehmens vor allem Vertriebs- und Marketing-Positionen in einigen Bereichen, darunter auch die Abteilungen für Consumer- und Gaming-PCs, hieß es beim US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von AMD. AMD sucht gleichzeitig aber weiter nach neuen Mitarbeitern für andere Bereiche. Zuletzt hatte AMD rund 26.000 Mitarbeiter weltweit.
AMD-Chefin Lisa Su erklärte zu den Entlassungen, dass man eine Reihe von signifikanten Wachstumsmöglichkeiten sehe, die vor allem im Bereich der Rechenzentren, Client-Computing und bei Embedded-Systemen liegen sollen. Das Geschäft werde von einem nicht zu sättigenden Hunger nach mehr Rechenleistung vorangetrieben, sagte sie weiter.
Derzeit wachse die Zahl der Kunden, die AMD-Produkte in Rechenzentren und für den Betrieb von KI-Systemen verwenden, so Su weiter. AMD will diese Märkte in jährlichem Abstand mit neuen Chips bedienen. Erst kürzlich hatte das Unternehmen neue KI-Beschleuniger und spezialisierte Prozessoren vorgestellt. Damit will AMD von den wachsenden Investitionen rund um KI-Chips profitieren, weil man davon ausgeht, dass der Markt bis zum Jahr 2028 auf ein Volumen von rund 500 Milliarden Dollar wachsen soll.
Siehe auch:
PC-bezogene Stellen fallen dem KI-Trend zum Opfer
AMD hat die Streichung von etwa vier Prozent der Jobs bei dem Unternehmen angekündigt. Insgesamt werden dadurch wohl gut 1000 Menschen ihre Arbeitsplätze bei dem CPU- und Grafikchiphersteller verlieren. Laut Stellungnahmen von AMD-Vertretern gegenüber US-Medien wie dem Magazin Quartz sind die Entlassungen Teil einer Reihe von "gezielten Schritten", mit denen sich AMD für Wachstumsmärkte umorientiert.Die Entlassungen betreffen nach Angaben des Unternehmens vor allem Vertriebs- und Marketing-Positionen in einigen Bereichen, darunter auch die Abteilungen für Consumer- und Gaming-PCs, hieß es beim US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von AMD. AMD sucht gleichzeitig aber weiter nach neuen Mitarbeitern für andere Bereiche. Zuletzt hatte AMD rund 26.000 Mitarbeiter weltweit.
AMD-Chefin Lisa Su erklärte zu den Entlassungen, dass man eine Reihe von signifikanten Wachstumsmöglichkeiten sehe, die vor allem im Bereich der Rechenzentren, Client-Computing und bei Embedded-Systemen liegen sollen. Das Geschäft werde von einem nicht zu sättigenden Hunger nach mehr Rechenleistung vorangetrieben, sagte sie weiter.
Derzeit wachse die Zahl der Kunden, die AMD-Produkte in Rechenzentren und für den Betrieb von KI-Systemen verwenden, so Su weiter. AMD will diese Märkte in jährlichem Abstand mit neuen Chips bedienen. Erst kürzlich hatte das Unternehmen neue KI-Beschleuniger und spezialisierte Prozessoren vorgestellt. Damit will AMD von den wachsenden Investitionen rund um KI-Chips profitieren, weil man davon ausgeht, dass der Markt bis zum Jahr 2028 auf ein Volumen von rund 500 Milliarden Dollar wachsen soll.
Zusammenfassung
- AMD entlässt 4 Prozent der Belegschaft, etwa 1000 Mitarbeiter betroffen
- Neuausrichtung auf KI-Produkte als Grund für Stellenabbau genannt
- Vor allem Vertriebs- und Marketing-Positionen von Kürzungen betroffen
- Unternehmen sieht Wachstumschancen in Rechenzentren und KI-Systemen
- AMD plant jährliche Einführung neuer Chips für KI-Beschleunigung
- Firma erwartet Wachstum des KI-Chip-Marktes auf 500 Mrd. Dollar bis 2028
- Trotz Entlassungen sucht AMD weiterhin neue Mitarbeiter für andere Bereiche
Siehe auch:
- AMD: Ryzen 7 9800X3D innerhalb weniger Stunden weltweit ausverkauft
- CPU-Marktanteile: Intel verliert in allen Bereichen, AMD stark wie nie
- CPUs für Datenzentren: AMD überholt Intel zum ersten Mal überhaupt
- Sorgenkind Intel: Fusion mit AMD ist für US-Regierung ernsthafte Option
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