Dicke NPU, kleiner Preis:
AMD bringt Windows-KI in Budget-Laptops
AMD bringt eine neue Einsteigervariante seiner aktuellen Ryzen 5-Serie von x86-CPUs für mobile Geräte auf den Markt. Dank einer relativ starken Neural Processing Unit (NPU) macht der neue Chip die KI-Features von Windows 11 auch in günstigen Laptops verfügbar.
Wer die neuen KI-Features von Windows 11 nutzen will, muss bisher sowohl bei Geräten mit Qualcomm-Chip, als auch bei den Intel- oder AMD-basierten Modellen meist einigermaßen tief in die Tasche greifen. Unter 600 Euro kann man aktuell keine Notebooks bekommen, deren NPUs stark genug sind, um Copilot+ und die dazugehörigen Features voll nutzen zu können.
Der Ryzen 5 AI 330 bietet laut der AMD-Website einen einzelnen Zen 5-Kern und drei sparsamere Zen 5c-Cores, die anders als der High-End-Core maximal 3,4 GHz erreichen. Als Basis dient hier die "Krackan Point" genannte Architektur, bei der es sich um eine abgespeckte Version der leistungsfähigeren "Strix Point"-Architektur handelt.
Es handelt sich um einen bei TSMC im 4-Nanometer-Maßstab gefertigten Chip, der anders als viele andere aktuelle CPUs eine vom jeweiligen Notebook-Hersteller konfigurierbare Leistungsaufnahme zwischen 15 und 28 Watt haben kann.
Noch ist offen, wann es die ersten Geräte mit dem neuen AMD Ryzen 5 AI 330 geben soll, doch dürften schon bald Hersteller wie Lenovo, Acer, Asus, HP und Dell auf den Zug aufspringen. Die Kunden profitieren dann vor allem davon, dass sie die neuen KI-Features rund um Copilot+ von Microsoft auch in günstigen Geräten nutzen können, ohne dabei auf ihre vertraute x86-/x64-Umgebung zu verzichten und ein ARM-basiertes System wählen zu müssen.
Siehe auch:
AMD, nicht Qualcomm, macht Copilot+ erschwinglich
Microsoft setzt bisher vor allem auf Qualcomm als Partner, wenn es darum geht, die zahlreichen neuen Funktionen von Windows 11 aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz einzuführen. Dies lag daran, dass Qualcomm lange der einzige Anbieter war, der Plattformen mit einer ausreichend starken "Neural Processing Unit" (NPU) anbot. Intel und AMD zogen erst später nach.Wer die neuen KI-Features von Windows 11 nutzen will, muss bisher sowohl bei Geräten mit Qualcomm-Chip, als auch bei den Intel- oder AMD-basierten Modellen meist einigermaßen tief in die Tasche greifen. Unter 600 Euro kann man aktuell keine Notebooks bekommen, deren NPUs stark genug sind, um Copilot+ und die dazugehörigen Features voll nutzen zu können.
50 TOPs KI-Leistung & CPU auf Zen-5-Basis
Mit dem AMD Ryzen AI 5 330 dürfte sich dies bald ändern. Laut Toms Hardware will AMD damit einen vierkernige Prozessor mit acht Threads anbieten, der mit Taktraten von 2,0 bis 4,5 Gigahertz arbeiten und eine integrierte AMD Radeon 820M Grafikeinheit bieten kann. Für die KI-Features ist hier aber vor allem die ebenfalls integrierte NPU relevant, deren Leistung laut AMD bei 50 TOPs liegen soll.Der Ryzen 5 AI 330 bietet laut der AMD-Website einen einzelnen Zen 5-Kern und drei sparsamere Zen 5c-Cores, die anders als der High-End-Core maximal 3,4 GHz erreichen. Als Basis dient hier die "Krackan Point" genannte Architektur, bei der es sich um eine abgespeckte Version der leistungsfähigeren "Strix Point"-Architektur handelt.
Es handelt sich um einen bei TSMC im 4-Nanometer-Maßstab gefertigten Chip, der anders als viele andere aktuelle CPUs eine vom jeweiligen Notebook-Hersteller konfigurierbare Leistungsaufnahme zwischen 15 und 28 Watt haben kann.
Noch ist offen, wann es die ersten Geräte mit dem neuen AMD Ryzen 5 AI 330 geben soll, doch dürften schon bald Hersteller wie Lenovo, Acer, Asus, HP und Dell auf den Zug aufspringen. Die Kunden profitieren dann vor allem davon, dass sie die neuen KI-Features rund um Copilot+ von Microsoft auch in günstigen Geräten nutzen können, ohne dabei auf ihre vertraute x86-/x64-Umgebung zu verzichten und ein ARM-basiertes System wählen zu müssen.
Zusammenfassung
- AMD stellt Ryzen AI 5 330 mit starker NPU für mobile Geräte vor
- KI-Features von Windows 11 werden auch in günstigeren Laptops möglich
- Der neue Chip bietet 50 TOPs Leistung für KI-Berechnungen
- Architektur basiert auf abgespeckter Version der Strix Point-Plattform
- Der Prozessor verfügt über einen Zen 5-Kern und drei Zen 5c-Kerne
- Bei TSMC im 4-Nanometer-Verfahren gefertigt, mit 15-28 Watt TDP
- Ermöglicht Copilot+ ohne Wechsel zu ARM-basierten Systemen
Siehe auch:
- Windows 11: Neue KI-Features jetzt auch für PCs mit Intel- & AMD-CPU
- Am KI-Boom vorbei? - AMD könnte zu spät gekommen sein
- AMD entlässt 4 Prozent der Mitarbeiter: KI-Fokus kostet Tausend Jobs
- Sorgenkind Intel: Fusion mit AMD ist für die US-Regierung eine ernsthafte Option
- Advancing AI-Event: AMD holt zum umfassenden KI-Gegenschlag aus
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