Nach langjähriger Kritik: Sony stellt seine Profi-Drohne Airpeak S1 ein
Sony zieht den Stecker: Die hochpreisige Profi-Kameradrohne Airpeak S1 wird eingestellt. Trotz fortschrittlicher Technik konnte sich das 9000-Dollar-Gerät am Markt nicht durchsetzen. Wirklich überraschend ist das Aus aber nicht, denn für die Drohne hagelte es Kritik.
Die Airpeak S1 war bei ihrer Vorstellung auf der CES 2021 ein technisches Meisterwerk. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von knapp 90 km/h und der Fähigkeit, selbst bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 72 km/h stabil zu fliegen, setzte sie neue Maßstäbe - zumindest in der Theorie bzw. laut den Versprechen des Herstellers. Doch der hohe Preis von rund 9000 Dollar - ohne Zubehör - erwies sich als schwere Hypothek.
Wie PetaPixel berichtet, konnte sich die Drohne trotz beeindruckender technischer Daten nie wirklich am Markt etablieren. "Der Verkauf der Airpeak S1 und zugehöriger Produkte, mit Ausnahme einiger Zubehörteile, wird Ende März 2025 eingestellt", schreibt Sony. Ersatzakkus und Propeller bleiben noch bis März 2026 erhältlich. Sony verspricht zudem, Inspektionen, Reparaturen und Software-Updates bis zum 31. März 2030 anzubieten.
Ein Indiz für das nahende Ende der Airpeak S1 war bereits die Vorstellung der Sony ILX-LR1 im Jahr 2023. Diese 61-Megapixel-Vollformatkamera für Drohnen war überraschenderweise nicht mit der Airpeak S1 kompatibel - ein deutliches Zeichen dafür, dass Sony die Zukunft seiner Drohnensparte neu ausrichtete.
Siehe auch:
Absturz der Sony-Drohne
Sony beendet sein Abenteuer im professionellen Drohnenmarkt. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird die Produktion der Kameradrohne Airpeak S1 eingestellt. Das High-End-Gerät, das speziell für den Einsatz mit Sonys spiegellosen Alpha-Kameras konzipiert wurde, verschwindet damit nach nicht einmal vier Jahren wieder vom Markt.Die Airpeak S1 war bei ihrer Vorstellung auf der CES 2021 ein technisches Meisterwerk. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von knapp 90 km/h und der Fähigkeit, selbst bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 72 km/h stabil zu fliegen, setzte sie neue Maßstäbe - zumindest in der Theorie bzw. laut den Versprechen des Herstellers. Doch der hohe Preis von rund 9000 Dollar - ohne Zubehör - erwies sich als schwere Hypothek.
Wie PetaPixel berichtet, konnte sich die Drohne trotz beeindruckender technischer Daten nie wirklich am Markt etablieren. "Der Verkauf der Airpeak S1 und zugehöriger Produkte, mit Ausnahme einiger Zubehörteile, wird Ende März 2025 eingestellt", schreibt Sony. Ersatzakkus und Propeller bleiben noch bis März 2026 erhältlich. Sony verspricht zudem, Inspektionen, Reparaturen und Software-Updates bis zum 31. März 2030 anzubieten.
Zu wenig, zu spät?
Trotz kontinuierlicher Verbesserungen gelang es Sony nicht, die anfänglichen Schwächen der Airpeak S1 vollständig anzusprechen. Firmware-Updates brachten zwar erweiterte Flugplanungsfunktionen und eine verbesserte autonome Rückkehrfunktion, dazu kamen ein leichteres Kamera-Gimbal und ein größerer Akku, doch all das konnte das Blatt nicht wenden.Ein Indiz für das nahende Ende der Airpeak S1 war bereits die Vorstellung der Sony ILX-LR1 im Jahr 2023. Diese 61-Megapixel-Vollformatkamera für Drohnen war überraschenderweise nicht mit der Airpeak S1 kompatibel - ein deutliches Zeichen dafür, dass Sony die Zukunft seiner Drohnensparte neu ausrichtete.
Marktdominanz von DJI
Der Rückzug Sonys unterstreicht die Dominanz des chinesischen Herstellers DJI im Drohnenmarkt. Selbst für einen Technologieriesen wie Sony erwies es sich als äußerst schwierig, in diesem hart umkämpften Segment Fuß zu fassen. Die Kombination aus hohem Preis, verzögerter Einführung wichtiger Funktionen und der starken Konkurrenz ließ das Airpeak-Projekt letztendlich scheitern.
Zusammenfassung
- Sony stellt die Produktion seiner Profi-Drohne Airpeak S1 ein
- Trotz technischer Innovationen konnte sich das 9000-Dollar-Gerät nicht durchsetzen
- Die Drohne verschwindet nach weniger als vier Jahren vom Markt
- Sony bietet Reparaturen und Updates noch bis zum 31. März 2030 an
- Der Rückzug zeigt die Dominanz des chinesischen Herstellers DJI im Drohnenmarkt
- Hoher Preis und verzögerte Einführung wichtiger Funktionen führten zum Scheitern
- Die Einstellung deutet auf eine Neuausrichtung von Sonys Drohnensparte hin
Siehe auch:
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