DJI Neo: 4K-Drohne für Einsteiger und Social-Media-Fans vorgestellt

DJI präsentiert mit der Neo seine bisher kleinste und leichteste 4K-Drohne. Der kompakte Flugbegleiter zielt auf Einsteiger und Social-Media-Nutzer ab und soll mit einfacher Bedienung und attraktivem Preis überzeugen.
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DJI Neo: Selfie-Drohne für jedermann

Der chinesische Drohnenhersteller DJI hat mit der Neo seine bisher kompakteste und leichteste 4K-Drohne vorgestellt. Mit einem Gewicht von nur 135 Gramm und Abmessungen von 155 Millimetern ist sie sogar leichter als das iPhone 15 Pro Max. Der Marktführer für Konsumentendrohnen zielt mit diesem Modell gezielt auf Einsteiger und Social-Media-Enthusiasten ab, wie u. a. TechCrunch berichtet.

Die Neo ist darauf ausgelegt, auch ohne vorherige Flugerfahrung problemlos bedient werden zu können. Die Minidrohne startet direkt von der Handfläche und kann ohne separate Fernsteuerung geflogen werden. Verschiedene vorprogrammierte Flugmodi wie "Boomerang", "Helix" oder "Spotlight" ermöglichen es, ansprechende Aufnahmen zu machen, ohne selbst komplizierte Flugmanöver beherrschen zu müssen.

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Technische Spezifikationen und Leistung

Die Drohne ist mit einer Kamera ausgestattet, die Videos in 4K-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde oder in Full HD mit 60 fps aufnehmen kann. Der verbaute Bildsensor misst einen halben Zoll und arbeitet mit einer Blende von f/2.8. Für die Bildstabilisierung sorgt eine einachsige mechanische Gimbal-Aufhängung, ergänzt durch softwarebasierte Stabilisierungstechniken.

Mit einer Akkuladung soll die Neo bis zu 18 Minuten in der Luft bleiben können. Diese Flugzeit gilt allerdings nur unter optimalen Bedingungen - bei Wind dürfte sie deutlich kürzer ausfallen. Der interne Speicher fasst 20 GB, was für etwa 40 Minuten 4K-Videomaterial ausreicht.

Preis und Verfügbarkeit

Ein besonderes Augenmerk hat DJI auf den Preis gelegt. Mit 199 Euro positioniert sich die Neo deutlich unter vergleichbaren Konkurrenzprodukten wie der HoverAir X1. Eine "Fly More Combo" mit zusätzlichen Akkus und Ladestation wird ebenfalls angeboten - dieses Paket kostet 349 Euro.

Einschränkungen der Miniaturisierung

Die kompakte Bauweise bringt jedoch auch Kompromisse mit sich. So fehlt der Neo etwa ein Porträt-Videomodus, was für eine auf Social Media ausgerichtete Drohne überraschend ist. Auch die Bildqualität kann nicht mit den größeren und teureren Modellen von DJI mithalten, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen. Zudem macht das geringe Gewicht die Drohne anfällig für Windeinflüsse. DJI gibt an, dass die Neo bei Windstärken bis zu Stufe 4 stabil fliegen kann, was in der Praxis aber etwas zu optimistisch sein dürfte.
Zusammenfassung
  • DJI Neo, kleinste 4K-Drohne des Herstellers, wiegt nur 135 Gramm
  • Zielt auf Einsteiger und Social-Media-Enthusiasten ab
  • Startet direkt von der Handfläche und benötigt keine Fernsteuerung
  • Kamera nimmt 4K-Videos auf, unterstützt durch mechanische Gimbal
  • Flugzeit beträgt bis zu 18 Minuten unter optimalen Bedingungen
  • Preislich mit 199 Euro deutlich unter dem Niveau der Konkurrenz
  • Kompakte Bauweise führt zu Einschränkungen bei Wind und Bildqualität

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