Geheimer Raumgleiter X-37B führt das "Aerobraking"-Manöver durch
Das geheime X-37B-Raumflugzeug der US Space Force führt aktuell ein neuartiges Manöver durch. Mithilfe des atmosphärischen Luftwiderstands soll die Umlaufbahn verändert werden - wichtig für zukünftige Weltraummissionen und militärische Raumfahrtoperationen.
Diese Technik nutzt den Luftwiderstand, um die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs zu verringern und somit Treibstoff zu sparen. Durch die Verlangsamung wird der höchste Punkt der Umlaufbahn, das sogenannte Apogäum, näher an die Erde "herangezogen". Es ist das erste Mal, dass die X-37B ein solches Manöver durchführt.
Das von Boeing gebaute Raumflugzeug, das etwa ein Viertel so lang ist wie die ehemaligen Space Shuttles der NASA, wurde am 28. Dezember 2023 mit einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete in eine "hoch elliptische" Umlaufbahn gebracht. Die genauen Aktivitäten im All sind geheim, doch die Space Force gab bekannt, dass Experimente zur Strahlenwirkung und Tests von Technologien zur Wahrnehmung des Raumfahrtbereichs durchgeführt wurden, wie Space.com unter Berufung auf die Space Force schreibt.
Das Aerobraking-Manöver dient nicht nur der Bahnänderung, sondern auch der sicheren Entsorgung von Servicemodul-Komponenten. Das entspricht anerkannten Standards zur Reduzierung von Weltraummüll. Nach Abschluss des Manövers wird die X-37B ihre Tests und Experimente fortsetzen, bevor sie schließlich zur Erde zurückkehrt. Ganz neu ist das Manöver nicht: Die NASA hat vergleichbare Aerobraking-Techniken bereits bei Marsmissionen eingesetzt, um die Umlaufbahnen ihrer Sonden anzupassen.
Siehe auch:
Geheimes Raumflugzeug wagt spektakuläres Manöver
Das mysteriöse X-37B-Raumflugzeug der US Space Force sorgt für Aufsehen, auch wenn die Macher und Behörden Aufmerksamkeit hierbei eher vermeiden wollen. Nach über neun Monaten in einer ungewöhnlich elliptischen Umlaufbahn führt der unbemannte Orbiter nun das bahnbrechende Manöver durch. Ziel ist es, durch kontrollierte Berührungen mit der oberen Erdatmosphäre die Flugbahn abzusenken - ein Verfahren, das als "Aerobraking" bezeichnet wird.Diese Technik nutzt den Luftwiderstand, um die Geschwindigkeit des Raumfahrzeugs zu verringern und somit Treibstoff zu sparen. Durch die Verlangsamung wird der höchste Punkt der Umlaufbahn, das sogenannte Apogäum, näher an die Erde "herangezogen". Es ist das erste Mal, dass die X-37B ein solches Manöver durchführt.
X-37B: Boeing erklärt, wie das sogenannte Aerobraking funktioniert
Das von Boeing gebaute Raumflugzeug, das etwa ein Viertel so lang ist wie die ehemaligen Space Shuttles der NASA, wurde am 28. Dezember 2023 mit einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete in eine "hoch elliptische" Umlaufbahn gebracht. Die genauen Aktivitäten im All sind geheim, doch die Space Force gab bekannt, dass Experimente zur Strahlenwirkung und Tests von Technologien zur Wahrnehmung des Raumfahrtbereichs durchgeführt wurden, wie Space.com unter Berufung auf die Space Force schreibt.
Das Aerobraking-Manöver dient nicht nur der Bahnänderung, sondern auch der sicheren Entsorgung von Servicemodul-Komponenten. Das entspricht anerkannten Standards zur Reduzierung von Weltraummüll. Nach Abschluss des Manövers wird die X-37B ihre Tests und Experimente fortsetzen, bevor sie schließlich zur Erde zurückkehrt. Ganz neu ist das Manöver nicht: Die NASA hat vergleichbare Aerobraking-Techniken bereits bei Marsmissionen eingesetzt, um die Umlaufbahnen ihrer Sonden anzupassen.
Zusammenfassung
- X-37B-Raumflugzeug der US Space Force führt "Aerobraking"-Manöver durch
- Nutzung des atmosphärischen Luftwiderstands zur Veränderung der Umlaufbahn
- Erste Durchführung dieser Technik bei der X-37B zur Treibstoffeinsparung
- Start am 28. Dezember 2023 mit SpaceX Falcon Heavy in elliptische Umlaufbahn
- Geheime Experimente zur Strahlenwirkung und Weltraumdomänen-Bewusstheit
- Manöver dient auch der sicheren Entsorgung von Servicemodul-Komponenten
- NASA setzte ähnliche Technik bereits bei Marsmissionen ein
Siehe auch:
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