Nach Boeing-Fail: ISS-Crew nach langer Verzögerung endlich gelandet
Nach fast acht Monaten im All sind vier Astronauten sicher zur Erde zurückgekehrt, die aufgrund von Problemen mit Boeings Raumkapsel Starliner länger als geplant auf der Internationalen Raumstation ISS bleiben mussten.
Eigentlich sollte die Rückkehr der Astronauten bereits vor zwei Monaten erfolgen. Allerdings sorgten Sicherheitsbedenken um Boeings neue Starliner-Kapsel, die im September schließlich leer zur Erde zurückkehrte, für Verzögerungen. Es war notwendig, das ganze Missionsprofil zu überarbeiten. Kurz darauf verhinderte auch noch der Hurrikan Milton den geplanten Rückflug, gefolgt von zwei weiteren Wochen mit starkem Wind und rauer See.
Die Astronauten - Matthew Dominick, Michael Barratt und Jeanette Epps von der NASA sowie Alexander Grebenkin aus Russland - wurden im März von SpaceX zur ISS gebracht. Barratt, der einzige Veteran in der Gruppe, bedankte sich bei den Bodenteams, die die Mission trotz der zahlreichen Herausforderungen immer wieder neu geplant und angepasst hatten. "Sie haben uns geholfen, alle Schwierigkeiten zu meistern", sagte er.
Nach Monaten mit einer überzähligen Besatzung ist die ISS nun wieder auf ihre normale Crew-Größe von sieben Personen zurückgekehrt: Vier Amerikaner und drei Russen halten sich derzeit auf der Raumstation auf.
Siehe auch:
Dank geht an die Bodencrew
Die Crew, bestehend aus drei US-Amerikanern und einem Russen, landete am frühen Freitagmorgen in einer Crew Dragon-Kapsel des Boeing-Konkurrenten SpaceX im Golf von Mexiko, in der Nähe der Küste Floridas. Die Astronauten hatten sich bereits Anfang der Woche von der ISS abgekoppelt.Eigentlich sollte die Rückkehr der Astronauten bereits vor zwei Monaten erfolgen. Allerdings sorgten Sicherheitsbedenken um Boeings neue Starliner-Kapsel, die im September schließlich leer zur Erde zurückkehrte, für Verzögerungen. Es war notwendig, das ganze Missionsprofil zu überarbeiten. Kurz darauf verhinderte auch noch der Hurrikan Milton den geplanten Rückflug, gefolgt von zwei weiteren Wochen mit starkem Wind und rauer See.
Die Astronauten - Matthew Dominick, Michael Barratt und Jeanette Epps von der NASA sowie Alexander Grebenkin aus Russland - wurden im März von SpaceX zur ISS gebracht. Barratt, der einzige Veteran in der Gruppe, bedankte sich bei den Bodenteams, die die Mission trotz der zahlreichen Herausforderungen immer wieder neu geplant und angepasst hatten. "Sie haben uns geholfen, alle Schwierigkeiten zu meistern", sagte er.
Boeing-Crew bleibt
Ihre Ablösung, die eigentlich nur acht Tage im All bleiben sollte, besteht nun aus den Starliner-Testpiloten Butch Wilmore und Suni Williams, deren Mission sich aufgrund der Probleme auf acht Monate verlängerte. Zu ihnen gesellten sich zwei Astronauten, die vor vier Wochen von SpaceX gestartet wurden. Diese neue Crew bleibt bis Februar auf der ISS und kann dann gemeinsam in der SpaceX-Dragon zur Erde zurückkehren.Nach Monaten mit einer überzähligen Besatzung ist die ISS nun wieder auf ihre normale Crew-Größe von sieben Personen zurückgekehrt: Vier Amerikaner und drei Russen halten sich derzeit auf der Raumstation auf.
Zusammenfassung
- ISS-Crew kehrt nach fast acht Monaten sicher zur Erde zurück
- Landung in SpaceX Crew Dragon-Kapsel im Golf von Mexiko
- Boeing-Starliner-Probleme und Wetter verzögerten die Rückkehr um zwei Monate
- Vier Astronauten: drei US-Amerikaner und ein Russe
- Ablösung besteht aus Starliner-Testpiloten und SpaceX-Astronauten
- ISS-Besatzung nun wieder auf normale Größe von sieben Personen reduziert
- Aktuelle ISS-Crew: vier Amerikaner und drei Russen
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