Autopilot außer Kontrolle:
Tesla versinkt im österreichischen Traunsee
Ein Tesla-Fahrer aus Tschechien erlebte bei einer Fahrt in Österreich mehr als eine Schrecksekunde, denn sein Elektroauto landete im Traunsee. Verantwortlich dafür war offenbar das Tesla-Assistenzsystem Autopilot, denn das führte eine plötzliche "Geisterbremsung" durch.
Der Unfall geschah gegen 13:30 Uhr auf der Traunsteinstraße. Nach Angaben des Fahrers hatte er den Autopiloten des Fahrzeugs aktiviert, als das System plötzlich ein nicht vorhandenes Hindernis "erkannte". Dies führte zu einer unerwarteten Vollbremsung, gefolgt von einer starken Beschleunigung. Der überraschte Lenker verriss daraufhin das Lenkrad nach rechts, wodurch das Fahrzeug über einen schmalen Grünstreifen fuhr und schließlich im Traunsee landete.
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit solcher Lösungen auf. Teslas Autopilot-System, welches, entgegen dem Namen, "nur" ein Fahrerassistenzsystem darstellt, ist bereits in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten. Experten betonen regelmäßig, dass solche Systeme trotz ihrer Bezeichnung keine vollständige Autonomie bieten und stets die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordern. Autonomes Fahren ist in Österreich laut geltender Straßenverkehrsordnung grundsätzlich nicht erlaubt. Fahrassistenzsysteme bewegen sich jedoch in rechtlichen Grauzonen.
Der Bergungseinsatz, an dem drei Feuerwehren und die Wasserrettung beteiligt waren, dauerte knapp zwei Stunden. Während dieser Zeit war die Straße aufgrund der blockierenden Einsatzfahrzeuge vollständig gesperrt, was die logistischen Herausforderungen solcher Unfälle in schwer zugänglichen Gebieten verdeutlicht.
Siehe auch:
Unfreiwilliges Bad für das Elektroauto
Ein außergewöhnlicher Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag am Ufer des Traunsees in Oberösterreich: Ein 45-jähriger Autofahrer kam plötzlich von der Straße ab und landete mitsamt seinem Tesla in einem See. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem sinkenden Fahrzeug befreien, während sein Auto zum unfreiwilligen U-Boot wurde.Der Unfall geschah gegen 13:30 Uhr auf der Traunsteinstraße. Nach Angaben des Fahrers hatte er den Autopiloten des Fahrzeugs aktiviert, als das System plötzlich ein nicht vorhandenes Hindernis "erkannte". Dies führte zu einer unerwarteten Vollbremsung, gefolgt von einer starken Beschleunigung. Der überraschte Lenker verriss daraufhin das Lenkrad nach rechts, wodurch das Fahrzeug über einen schmalen Grünstreifen fuhr und schließlich im Traunsee landete.
Spektakuläre Bergungsaktion
Wie der ORF Oberösterreich berichtet, waren die Einsatzkräfte schnell vor Ort, um die ungewöhnliche und sicherlich auch ungewohnte Situation zu bewältigen. Taucher der Feuerwehr und der Wasserrettung Gmunden führten eine Bergungsaktion durch. Das Elektroauto wurde aber relativ schnell aus einer Tiefe von etwa fünf Metern geborgen.Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit solcher Lösungen auf. Teslas Autopilot-System, welches, entgegen dem Namen, "nur" ein Fahrerassistenzsystem darstellt, ist bereits in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten. Experten betonen regelmäßig, dass solche Systeme trotz ihrer Bezeichnung keine vollständige Autonomie bieten und stets die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordern. Autonomes Fahren ist in Österreich laut geltender Straßenverkehrsordnung grundsätzlich nicht erlaubt. Fahrassistenzsysteme bewegen sich jedoch in rechtlichen Grauzonen.
Keine Gefahr für die Umwelt
Glück im Unglück: Eine Umweltverschmutzung durch das versunkene Elektroauto war nicht zu befürchten. E-Fahrzeuge enthalten nur geringe Mengen flüssiger Betriebsmittel, und die Unterwasserlage des Fahrzeugs minimierte das Risiko eines Akku-Brandes.Der Bergungseinsatz, an dem drei Feuerwehren und die Wasserrettung beteiligt waren, dauerte knapp zwei Stunden. Während dieser Zeit war die Straße aufgrund der blockierenden Einsatzfahrzeuge vollständig gesperrt, was die logistischen Herausforderungen solcher Unfälle in schwer zugänglichen Gebieten verdeutlicht.
Zusammenfassung
- Tesla landet im Traunsee: Autopilot führt zu unerwarteter Vollbremsung
- 45-jähriger Fahrer kann sich unverletzt aus sinkendem Fahrzeug retten
- Unfall ereignet sich auf der Traunsteinstraße in Oberösterreich
- Einsatzkräfte bergen das E-Auto aus fünf Metern Tiefe
- Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Fahrassistenzsystemen auf
- Keine Umweltverschmutzung durch versunkenes Elektrofahrzeug zu befürchten
- Bergungseinsatz dauerte zwei Stunden und sperrte die Straße vollständig
Siehe auch:
- Sicherheitsreport: Teslas Autopilot trägt an fast 1000 Unfällen Mitschuld
- Berliner Hacker knacken den Tresor zu Teslas Autopilot-System
- Tesla: Autopilot wird nach Unfällen auch in Deutschland modifiziert
- Unfälle mit Autopilot: Tesla startet 'Rückruf' für 2 Mio. Elektroautos
- "Hinreichende Beweise", dass Tesla weiß, dass Autopilot "defekt" ist
Thema:
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