Neuer Bitcoin-Verdächtiger:
Ich bin garantiert nicht Satoshi Nakamoto
Einmal mehr sollen Recherchen endlich die Identität des mysteriösen Bitcoin-Gründers, der unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt ist, gelüftet haben. Die vermeintliche Person weist die entsprechenden Behauptungen allerdings strikt von sich.
Der Film mit dem Titel "Money Electric: The Bitcoin Mystery" untersucht die Entstehungsgeschichte der Kryptowährung und stellt die Theorie auf, dass Todd hinter der Identität des mysteriösen Bitcoin-Erfinders stecken könnte. Dieser bezeichnet die Behauptung allerdings als "zufallsbasierte, spekulative Überlegungen", die er mit Verschwörungstheorien wie QAnon verglich. Der Regisseur des Films, Cullen Hoback, hatte zuvor auch eine Dokumentation über QAnon gedreht und schien nach Todds Ansicht nur darauf aus zu sein, Aufmerksamkeit für sein neues Projekt zu erregen.
Im Film versucht Hoback, Todd mit Satoshi Nakamoto in Verbindung zu bringen, indem er auf E-Mails zwischen Todd und einer anonymen Person verweist, die sich "John Dillon" nannte und angeblich für den US-Geheimdienst arbeitete. Todd habe später ein von "Dillon" vorgeschlagenes technisches Update für Bitcoin umgesetzt. Hoback spekulierte, dass Todd selbst hinter diesem Pseudonym steckt und es nur genutzt habe, um seine eigenen Ideen zu fördern.
Todd wies auch diese Behauptung zurück und erklärte, dass solche Theorien leicht widerlegbar seien. Er habe etwa in der Anfangszeit in einem Online-Forum unter einem anderen Namen gepostet und diesen erst später zu seinem Nutzernamen geändert. Daher gab es wohl kaum einen Grund, mit weiteren Pseudonymen und erfundenen Personen zu agieren.
Todd warnte auch davor, leichtfertig Menschen als wahre Identitäten Satoshi Nakamotos zu bezeichnen. Denn dies setze diese Personen enormen Risiken aus. Immerhin lässt sich über die Blockchain nachvollziehen, dass eine ganze Reihe der ersten generierten Bitcoin-Einheiten noch immer auf dem Wallet des Gründers liegen - diese haben aktuell einen Wert von rund 70 Milliarden Dollar, was natürlich Begehrlichkeiten wecken kann.
Siehe auch:
Indizien passen nicht
In einem neuen HBO-Dokumentarfilm wurde Peter Todd, ein langjähriges Mitglied und früher Entwickler der Bitcoin-Community, als der Schöpfer des Bitcoins identifiziert. Todd hat diese Behauptung jedoch vehement zurückgewiesen, wie das britische Magazin The Register berichtet.Der Film mit dem Titel "Money Electric: The Bitcoin Mystery" untersucht die Entstehungsgeschichte der Kryptowährung und stellt die Theorie auf, dass Todd hinter der Identität des mysteriösen Bitcoin-Erfinders stecken könnte. Dieser bezeichnet die Behauptung allerdings als "zufallsbasierte, spekulative Überlegungen", die er mit Verschwörungstheorien wie QAnon verglich. Der Regisseur des Films, Cullen Hoback, hatte zuvor auch eine Dokumentation über QAnon gedreht und schien nach Todds Ansicht nur darauf aus zu sein, Aufmerksamkeit für sein neues Projekt zu erregen.
Trailer zu HBO-Doku "Money Electric: The Bitcoin Mystery"
Im Film versucht Hoback, Todd mit Satoshi Nakamoto in Verbindung zu bringen, indem er auf E-Mails zwischen Todd und einer anonymen Person verweist, die sich "John Dillon" nannte und angeblich für den US-Geheimdienst arbeitete. Todd habe später ein von "Dillon" vorgeschlagenes technisches Update für Bitcoin umgesetzt. Hoback spekulierte, dass Todd selbst hinter diesem Pseudonym steckt und es nur genutzt habe, um seine eigenen Ideen zu fördern.
Todd wies auch diese Behauptung zurück und erklärte, dass solche Theorien leicht widerlegbar seien. Er habe etwa in der Anfangszeit in einem Online-Forum unter einem anderen Namen gepostet und diesen erst später zu seinem Nutzernamen geändert. Daher gab es wohl kaum einen Grund, mit weiteren Pseudonymen und erfundenen Personen zu agieren.
Todd warnt vor Folgen
Trotz der Aufmerksamkeit, die der Film erregt, bleibt die wahre Identität von Satoshi Nakamoto weiter im Dunkeln. Todd betonte, dass es unwahrscheinlich sei, jemals herauszufinden, wer hinter dem Pseudonym steckt. Er erklärte, dass jemand, der seine Identität wirklich geheim halten wolle, keine Spuren hinterlassen würde, die ihn verraten könnten.Todd warnte auch davor, leichtfertig Menschen als wahre Identitäten Satoshi Nakamotos zu bezeichnen. Denn dies setze diese Personen enormen Risiken aus. Immerhin lässt sich über die Blockchain nachvollziehen, dass eine ganze Reihe der ersten generierten Bitcoin-Einheiten noch immer auf dem Wallet des Gründers liegen - diese haben aktuell einen Wert von rund 70 Milliarden Dollar, was natürlich Begehrlichkeiten wecken kann.
Zusammenfassung
- Neuer Verdacht um Bitcoin-Gründer in HBO-Dokumentarfilm
- Peter Todd weist Behauptungen, er sei Satoshi Nakamoto, zurück
- Film "Money Electric" vermutet Todd hinter Nakamoto-Pseudonym
- Regisseur Cullen Hoback zieht Parallelen zu Verschwörungstheorien
- Todd kritisiert Spekulationen als zufallsbasiert und leicht widerlegbar
- Identität von Satoshi Nakamoto bleibt weiterhin ungeklärt
- Todd warnt vor Risiken durch falsche Identifikation als Nakamoto
Siehe auch:
Thema:
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