"Krypto-Hauptstadt USA":
Donald Trump plant radikalen Kurswechsel
Donald Trump plant offenbar, Krypto-freundliche Kandidaten für wichtige Positionen in US-Finanzaufsichtsbehörden zu nominieren. Dies könnte zu einer deutlichen Lockerung der Regulierung für Kryptowährungen führen und den derzeit steigenden Kurs von Bitcoin weiter beflügeln.
Im Fokus steht dabei insbesondere die mächtige US-Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission (SEC). Für deren Leitung werden unter anderem der frühere SEC-Beamte Daniel Gallagher sowie die aktuellen republikanischen SEC-Kommissare Hester Peirce und Mark Uyeda gehandelt. Alle drei gelten als Befürworter einer lockereren Regulierung für Kryptowährungen und haben die bisherige harte Linie der SEC unter dem noch amtierenden Vorsitzenden Gary Gensler immer wieder kritisiert.
Trumps Berater ziehen auch den ehemaligen SEC-Kommissar Paul Atkins sowie Chris Giancarlo, früher bei der Warenterminaufsicht CFTC, für wichtige Posten in Betracht. Die Nominierungen könnten weitreichende Folgen für die gesamte Krypto-Branche haben. Unter der Biden-Regierung ist die SEC zuletzt verstärkt gegen Krypto-Unternehmen wie Coinbase oder Ripple vorgegangen.
Trumps Pro-Krypto-Haltung markiert eine Kehrtwende gegenüber seiner ersten Amtszeit, in der er Bitcoin noch als "Betrug" bezeichnet hatte. Der Sinneswandel dürfte auch mit der massiven finanziellen Unterstützung der Krypto-Lobby für seinen Wahlkampf zusammenhängen.
Die Ankündigungen zeigen bereits Wirkung: Der Bitcoin-Kurs ist seit Trumps Wahlsieg zwischenzeitlich auf fast 90.000 Dollar gestiegen. Experten rechnen mit weiteren Kursgewinnen, sollte Trump tatsächlich eine kryptofreundlichere Politik umsetzen. Trumps Übergangsteam arbeitet auch bereits an konkreten Plänen. Im Gespräch sind unter anderem: Durchführungsverordnungen zur Klärung von Zuständigkeiten zwischen Behörden, Schaffung einer nationalen Krypto-Reserve und Einrichtung eines neuen Präsidialrats für digitale Währungen.
Siehe auch:
Krypto-Boom unter Trump?
Der designierte US-Präsident Donald Trump bereitet offenbar eine deutliche Kehrtwende in der Regulierung von Kryptowährungen vor. Wie aus einem Bericht der Washington Post hervorgeht, prüft Trump derzeit eine Reihe von kryptofreundlich geltenden Kandidaten für Schlüsselpositionen in wichtigen US-Finanzaufsichtsbehörden. Damit könnte der Republikaner sein Wahlkampfversprechen wahr machen, die USA zur "Krypto-Hauptstadt des Planeten" zu machen.Im Fokus steht dabei insbesondere die mächtige US-Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission (SEC). Für deren Leitung werden unter anderem der frühere SEC-Beamte Daniel Gallagher sowie die aktuellen republikanischen SEC-Kommissare Hester Peirce und Mark Uyeda gehandelt. Alle drei gelten als Befürworter einer lockereren Regulierung für Kryptowährungen und haben die bisherige harte Linie der SEC unter dem noch amtierenden Vorsitzenden Gary Gensler immer wieder kritisiert.
Trumps Berater ziehen auch den ehemaligen SEC-Kommissar Paul Atkins sowie Chris Giancarlo, früher bei der Warenterminaufsicht CFTC, für wichtige Posten in Betracht. Die Nominierungen könnten weitreichende Folgen für die gesamte Krypto-Branche haben. Unter der Biden-Regierung ist die SEC zuletzt verstärkt gegen Krypto-Unternehmen wie Coinbase oder Ripple vorgegangen.
Hoffnung auf Ende der "Krypto-Kriege"
Viele in der Branche hoffen nun auf ein Ende der "Krypto-Kriege" und mehr regulatorische Klarheit. Kritiker warnen jedoch vor den Risiken einer zu laxen Aufsicht, gerade angesichts vergangener Skandale wie dem Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX.Trumps Pro-Krypto-Haltung markiert eine Kehrtwende gegenüber seiner ersten Amtszeit, in der er Bitcoin noch als "Betrug" bezeichnet hatte. Der Sinneswandel dürfte auch mit der massiven finanziellen Unterstützung der Krypto-Lobby für seinen Wahlkampf zusammenhängen.
Die Ankündigungen zeigen bereits Wirkung: Der Bitcoin-Kurs ist seit Trumps Wahlsieg zwischenzeitlich auf fast 90.000 Dollar gestiegen. Experten rechnen mit weiteren Kursgewinnen, sollte Trump tatsächlich eine kryptofreundlichere Politik umsetzen. Trumps Übergangsteam arbeitet auch bereits an konkreten Plänen. Im Gespräch sind unter anderem: Durchführungsverordnungen zur Klärung von Zuständigkeiten zwischen Behörden, Schaffung einer nationalen Krypto-Reserve und Einrichtung eines neuen Präsidialrats für digitale Währungen.
Zusammenfassung
- Trump plant die Nominierung kryptofreundlicher Kandidaten für Behörden
- SEC-Führungsposten: Gallagher, Peirce und Uyeda als mögliche Kandidaten
- Atkins und Giancarlo für andere wichtige Positionen im Gespräch
- Hoffnung auf Ende der 'Krypto-Kriege' und mehr regulatorische Klarheit
- Trumps Pro-Krypto-Haltung markiert Kehrtwende zu früheren Äußerungen
- Bitcoin-Kurs steigt nach Trumps Wahlsieg auf fast 90.000 Dollar
- Pläne für nationale Krypto-Reserve und Präsidialrat für Digitalwährungen
Siehe auch:
- Neuer Rekord: Trump-Wahlsieg lässt Bitcoin-Kurs in die Höhe schießen
- Bitcoin-Festplatte auf Müll: Brite möchte Graberecht oder 0,5 Mrd. Euro
- Neuer Bitcoin-Verdächtiger: Ich bin garantiert nicht Satoshi Nakamoto
- Bitcoin-Mining zu laut: Empörte Anwohner klagen gegen Betreiber
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