Homeoffice-Studie: Wer wieder im Büro erscheinen muss, ist öfter krank
Im Arbeitsleben nimmt die Debatte, ob man die Homeoffice-Möglichkeiten aus der Corona-Zeit beibehält oder zu einer stärkeren Präsenzpflicht zurückkehrt, scheinbar kein Ende. Dabei zeigt auch eine neue Untersuchung klar, dass das Vor-Corona-Modell schlicht nicht besser ist.
Viele Unternehmen und deren Führungsverantwortliche scheinen sich ein Comeback des Arbeitsalltags aus Vor-Coronazeiten zu wünschen, so die Forscher. Ihre neuesten Daten aus der längerfristig angelegten Konstanzer Homeoffice-Studie zeigen nun: Umgesetzt haben das, anders als häufig suggeriert, bislang nur 22 Prozent der Unternehmen.
In diesen Unternehmen berichten Angestellte allerdings wesentlich häufiger von erheblichen gesundheitlichen Problemen. "Mitarbeitende mit Präsenzpflicht beklagen fast doppelt so häufig Belastungs- und Erschöpfungssymptome. Gleichzeitig stellen sie bei sich selbst kaum einen leistungssteigernden Einfluss der Präsenzarbeit fest. Das sollten Unternehmen bei der Entscheidung, ob eine Rückkehr zur Präsenzpflicht umgesetzt wird, unbedingt mit in den Blick nehmen", sagte Florian Kunze, einer der Autoren der Studie.
Entsprechend gehen auch die generellen Einschätzungen auseinander. "Ein Drittel der Führungskräfte hält eine stärkere Präsenzpflicht für sinnvoll, während nur etwa ein Fünftel der Angestellten ohne Führungsverantwortung eine solche Regelung befürwortet", erläuterte Kilian Hampel, Co-Autor der Studie. Das wird umso deutlicher bei der Frage, ob im Homeoffice effiziente Arbeitsprozesse gewährleistet seien: 31 Prozent der Führungskräfte sehen das kritisch im Vergleich zu lediglich 15 Prozent unter Beschäftigten ohne Führungsverantwortung.
Siehe auch:
Präsenzpflicht bringt wenig
Nach der Auswertung der erhobenen Daten kommen die Forscher der Universität Konstanz zu dem Schluss: Die Umsetzung einer Präsenzpflicht am Arbeitsplatz hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeitenden. Die von vielen Führungskräften erhoffte Steigerung der Leistung bleibt hingegen in engen Grenzen.Viele Unternehmen und deren Führungsverantwortliche scheinen sich ein Comeback des Arbeitsalltags aus Vor-Coronazeiten zu wünschen, so die Forscher. Ihre neuesten Daten aus der längerfristig angelegten Konstanzer Homeoffice-Studie zeigen nun: Umgesetzt haben das, anders als häufig suggeriert, bislang nur 22 Prozent der Unternehmen.
In diesen Unternehmen berichten Angestellte allerdings wesentlich häufiger von erheblichen gesundheitlichen Problemen. "Mitarbeitende mit Präsenzpflicht beklagen fast doppelt so häufig Belastungs- und Erschöpfungssymptome. Gleichzeitig stellen sie bei sich selbst kaum einen leistungssteigernden Einfluss der Präsenzarbeit fest. Das sollten Unternehmen bei der Entscheidung, ob eine Rückkehr zur Präsenzpflicht umgesetzt wird, unbedingt mit in den Blick nehmen", sagte Florian Kunze, einer der Autoren der Studie.
Manager wollen ins Büro
Bei dem generellen Wunsch nach hybriden Arbeitsformen machten die Forscher einen leicht rückläufigen Trend für das Homeoffice aus - allerdings bleibt der Wunsch, einen Teil der Arbeit von zuhause aus erledigen zu können, auf hohem Niveau. Führungskräfte kommen allerdings etwas lieber ins Büro als normale Angestellte, was aber wohl niemanden wundern dürfte.Entsprechend gehen auch die generellen Einschätzungen auseinander. "Ein Drittel der Führungskräfte hält eine stärkere Präsenzpflicht für sinnvoll, während nur etwa ein Fünftel der Angestellten ohne Führungsverantwortung eine solche Regelung befürwortet", erläuterte Kilian Hampel, Co-Autor der Studie. Das wird umso deutlicher bei der Frage, ob im Homeoffice effiziente Arbeitsprozesse gewährleistet seien: 31 Prozent der Führungskräfte sehen das kritisch im Vergleich zu lediglich 15 Prozent unter Beschäftigten ohne Führungsverantwortung.
Zusammenfassung
- Debatte um Homeoffice oder Präsenzpflicht im Arbeitsleben dauert an
- Untersuchung zeigt, dass das Vor-Corona-Modell nicht besser ist
- Präsenzpflicht hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit
- Leistung der Mitarbeitenden steigt durch Präsenzpflicht kaum
- Nur 22 Prozent der Unternehmen haben Präsenzpflicht umgesetzt
- Mitarbeitende mit Präsenzpflicht klagen über mehr Erschöpfung
- Wunsch nach hybriden Arbeitsformen bleibt auf hohem Niveau
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen