AMD startet einen strategischen Angriff auf Marktführer Nvidia
Der Halbleiterkonzern AMD will den Konkurrenten Nvidia nicht einfach weiter agieren und gewinnen lassen. Das Unternehmen arbeitet daher jetzt nicht nur an einer Weiterentwicklung der eigenen Produkte, sondern auch an einer Verbesserung der strategischen Infrastruktur.
AMD, mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, teilte am Montag mit, dass die Übernahme die bestehenden Hardware- und Softwarefähigkeiten des Unternehmens ergänzen und den großflächigen Einsatz von KI-Infrastrukturen beschleunigen wird. "Die Übernahme von ZT Systems ist der nächste bedeutende Schritt in unserer langfristigen KI-Strategie, um führende Trainings- und Inferenzlösungen bereitzustellen, die schnell und im großen Maßstab bei Cloud- und Unternehmenskunden eingesetzt werden können", sagte AMD-CEO Lisa Su.
In den letzten zwölf Monaten hat AMD über eine Milliarde Dollar in den Ausbau seines KI-Ökosystems und in die Stärkung seiner KI-Softwarekapazitäten investiert. Diese Anstrengungen ergänzen die laufenden Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen des Unternehmens. Su betonte gegenüber Reuters, dass die Einrichtung von KI-Systemen nun höchste Priorität für AMD hat. ZT Systems, mit Sitz in New Jersey, ist ein führender Anbieter von KI-Infrastrukturen für hyperskalierbare Rechenzentren, was für AMD entscheidend ist, um leistungsstarke KI-Chips in großem Maßstab produzieren zu können.
Diese Übernahme ist ein weiterer Schritt in AMDs Bestrebungen, mit etablierten KI-Chip-Herstellern zu konkurrieren. Bereits im April hatte AMD neue Prozessoren für KI-fähige Laptops und Desktops vorgestellt, um zu Konkurrenten wie Nvidia und Intel aufzuschließen, die bereits KI-fähige Chips für PCs entwickelt haben. Sowohl Nvidia als auch AMD sind Kunden des Auftragsherstellers Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), der schätzungsweise 90 Prozent der weltweit fortschrittlichen Chips produziert.
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Milliarden-schwere Übernahme
Ein wichtiger Schritt hierfür ist die nun bekannt gegebene Übernahme des Cloud-Computing-Unternehmens ZT Systems für 4,9 Milliarden Dollar. Mit dieser strategischen Akquisition will AMD seine Position im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) stärken und im Wettbewerb mit etablierten KI-Chip-Herstellern wie Nvidia aufholen.AMD, mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, teilte am Montag mit, dass die Übernahme die bestehenden Hardware- und Softwarefähigkeiten des Unternehmens ergänzen und den großflächigen Einsatz von KI-Infrastrukturen beschleunigen wird. "Die Übernahme von ZT Systems ist der nächste bedeutende Schritt in unserer langfristigen KI-Strategie, um führende Trainings- und Inferenzlösungen bereitzustellen, die schnell und im großen Maßstab bei Cloud- und Unternehmenskunden eingesetzt werden können", sagte AMD-CEO Lisa Su.
In den letzten zwölf Monaten hat AMD über eine Milliarde Dollar in den Ausbau seines KI-Ökosystems und in die Stärkung seiner KI-Softwarekapazitäten investiert. Diese Anstrengungen ergänzen die laufenden Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen des Unternehmens. Su betonte gegenüber Reuters, dass die Einrichtung von KI-Systemen nun höchste Priorität für AMD hat. ZT Systems, mit Sitz in New Jersey, ist ein führender Anbieter von KI-Infrastrukturen für hyperskalierbare Rechenzentren, was für AMD entscheidend ist, um leistungsstarke KI-Chips in großem Maßstab produzieren zu können.
Schneller Gewinn
Der Abschluss der Transaktion wird für die erste Hälfte des Jahres 2025 erwartet, und es wird prognostiziert, dass das Geschäft bereits Ende nächsten Jahres Gewinne abwerfen könnte. Die AMD-Aktie stieg nach der Ankündigung im vorbörslichen Handel um 2 Prozent.Diese Übernahme ist ein weiterer Schritt in AMDs Bestrebungen, mit etablierten KI-Chip-Herstellern zu konkurrieren. Bereits im April hatte AMD neue Prozessoren für KI-fähige Laptops und Desktops vorgestellt, um zu Konkurrenten wie Nvidia und Intel aufzuschließen, die bereits KI-fähige Chips für PCs entwickelt haben. Sowohl Nvidia als auch AMD sind Kunden des Auftragsherstellers Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), der schätzungsweise 90 Prozent der weltweit fortschrittlichen Chips produziert.
Zusammenfassung
- AMD übernimmt Cloud-Computing-Firma ZT Systems für 4,9 Milliarden Dollar
- Ziel der Übernahme ist es, AMDs Position im KI-Bereich zu stärken
- AMD investierte über eine Milliarde Dollar in KI-Ökosystem und Softwarekapazitäten
- ZT Systems spezialisiert auf KI-Infrastrukturen für hyperskalierbare Rechenzentren
- Abschluss der Transaktion wird für die erste Hälfte des Jahres 2025 erwartet
- AMD-Aktie stieg nach Übernahmeankündigung um 2 Prozent im vorbörslichen Handel
- AMD stellt neue KI-fähige Prozessoren für Laptops und Desktops vor
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