AMD Ryzen: Verstecktes Windows-Admin-Konto bringt mehr Leistung
Bei einem Vergleichstest mit Linux war aufgefallen, dass Windows die Zen-Prozessoren der neuesten Generation ausbremsen kann. Die Ursache: Ein Fehler im Kontext der Kontoberechtigungen. Nutzt man das versteckte Admin-Konto, verschwindet die AMD-Bremse.
Mehr AMD-Leistung, einfach nur durch den Wechsel des Windows-Accounts? Genau das haben jetzt Tests mit den neuen Prozessoren der Ryzen 9000-Familie zutage gefördert. Wie Neowin schreibt, war bei Vergleichstest zwischen Windows 11 und Linux - in diesem Fall der Nobara-Distribution - aufgefallen, dass die Leistung bei Nutzung des Microsoft-OS sowohl beim Gaming als auch bei anderen Workloads hinterherhinkt.
Doch was genau bremst die Leistung von Zen 5 unter Windows aus? Nach Bekanntwerden der Tests hatte AMD auf Anfrage von Hardware Unboxed Stellung bezogen und einen ersten Hinweis geliefert: Offenbar kommt es im Zusammenspiel der neuen CPUs und Windows 11 zu einem Fehler, der durch Probleme mit den Kontoberechtigungen ausgelöst wird.
Doch damit nicht genug. Wie das Unternehmen weiter ausführt, soll es unter Windows auch dazu kommen können, dass die Treiberbereitstellung nicht korrekt funktioniert. Dazu könne es beim Wechsel der CPU in einem System kommen, hier sollten Nutzer stets die Chipsatztreiber neu installieren, noch besser wäre aber eine frische Windows-Installation.
Verstecktes Windows-Admin-Konto aktivieren:
Obwohl AMD aktuell nur von Problemen mit Zen 5 spricht, zeigen sich beim Zen 4-basierten Modell 7700X ähnliche Ergebnisse. Weitere Tests werden jetzt zeigen müssen, ob sich die Probleme zwischen AMD und Windows noch tiefer in die Produktreihe rund um den AM5-Sockel erstrecken.
Download Radeon Software Adrenalin - AMD-Treiber
Siehe auch:
Doch was genau bremst die Leistung von Zen 5 unter Windows aus? Nach Bekanntwerden der Tests hatte AMD auf Anfrage von Hardware Unboxed Stellung bezogen und einen ersten Hinweis geliefert: Offenbar kommt es im Zusammenspiel der neuen CPUs und Windows 11 zu einem Fehler, der durch Probleme mit den Kontoberechtigungen ausgelöst wird.
Doch damit nicht genug. Wie das Unternehmen weiter ausführt, soll es unter Windows auch dazu kommen können, dass die Treiberbereitstellung nicht korrekt funktioniert. Dazu könne es beim Wechsel der CPU in einem System kommen, hier sollten Nutzer stets die Chipsatztreiber neu installieren, noch besser wäre aber eine frische Windows-Installation.
Trick mit Admin-Konto
Ein Hinweis, dass Kontoberechtigungen für Leistungseinbußen sorgen können, liefert dann ein interessanter weiterer Test. Nutzt man das versteckte Administratorkonto unter Windows 11, das per Befehl über die Eingabeaufforderung aktiviert werden kann, steigen die Leistungsdaten des Ryzen 7 9700X in Bezug auf die durchschnittlichen Frameraten um fast 4 Prozent an.Verstecktes Windows-Admin-Konto aktivieren:
net user administrator /active:yes
Obwohl AMD aktuell nur von Problemen mit Zen 5 spricht, zeigen sich beim Zen 4-basierten Modell 7700X ähnliche Ergebnisse. Weitere Tests werden jetzt zeigen müssen, ob sich die Probleme zwischen AMD und Windows noch tiefer in die Produktreihe rund um den AM5-Sockel erstrecken.
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Zusammenfassung
- Windows kann neueste Zen-Prozessoren ausbremsen
- Vergleichstests mit Linux zeigen Unterschiede
- Fehler bei Kontoberechtigungen als Ursache identifiziert
- Leistungssteigerung durch Nutzung des Admin-Kontos
- AMD bestätigt Probleme mit Windows 11
- Neuinstallation von Windows verbessert Treiberbereitstellung
- Weitere Tests zu AMD und Windows-Problemen nötig
Siehe auch:
- Ryzen-Treiber-Update: AMD behebt Windows 11-Aufwachproblem
- AMD bringt erste Chips für das KI-Windows - die Ryzen 8040-Serie ist da
- Windows-11-Update löst endlich nervigen Bug mit AMD-Treibern
- Großangriff auf Apple: Nvidia & AMD bauen jetzt ARM-CPUs für Windows
- Windows Copilot bereitet Probleme mit AMD-Treiber-Software Adrenalin
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