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SpaceX: neuer Antrieb macht beeindruckenden Entwicklungssprung
SpaceX hat die dritte Generation seines Raptor-Triebwerks vorgestellt. Der Vergleich mit den Vorgängern ist beeindruckend. Der Antrieb für das Starship ist viel leichter, bietet dabei aber einen echten Sprung in der Leistung.
Raptor 3, der neueste Antrieb des Unternehmens, konnte sich jüngst zum ersten Mal erfolgreich auf dem Teststand beweisen. Das ist deshalb ein wichtiger Erfolg, da sich der Antrieb im Vergleich mit seinen Vorgängern extrem weiterentwickelt hat. Dieser große Fortschritt ist auch für Laien bei einer Gegenüberstellung der drei Antrieben sehr einfach zu erkennen.
Raptor 3: SpaceX erreicht Triebwerk-Meilenstein
Neben der rein optischen Optimierung sprechen aber auch die Leistungsdaten für sich. Raptor 3 kann 280 Tonnen Schubkraft (auf Meereshöhe) erzeugen, eine Steigerung von 51 Prozent gegenüber der ersten Generation mit 185 Tonnen und 22 Prozent mehr als Raptor 2. Noch beeindruckender sind diese Zahlen mit einem Blick auf weitere Fortschritte.
Die beiden Vorgänger-Triebwerke brachten mit allem Equipment, das zur Verbindung mit der Rakete benötigt wird, 3630 Kilogramm bzw. 2875 Kilogramm auf die Waage. Raptor 3 hat ein Gewicht von 1720 Kilogramm - also weniger als die Hälfte der ersten Generation. Diese Einsparungen wurden unter anderem deshalb möglich, weil der neue Antrieb kein Hitzeschild für den Wiedereintritt mehr braucht.
All diese Innovation hat für SpaceX aber auch einen Preis. Wegen der hohen Integration aller Teile wird Raptor 3 deutlich schwieriger zu reparieren sein. Bei Problemen gibt es laut Musk dann oft nur noch eine Lösung: "Aufschneiden". Im Alltag des Spaceships werden fehlerhafte Triebwerke aber wohl meist ausgetauscht. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich Raptor 3 bei seinem ersten Flug schlagen wird, dafür steht aber noch kein Datum fest.
Siehe auch:
SpaceX redefined: Das neue Raptor 3
Der Erfolg des Starship steht und fällt mit seinen Antrieben, Raptor ist mit Abstand der komplexeste technische Teil dieses Vorhabens. Aktuell wird der Booster der größten Rakete aller Zeiten von 33 Raptor 2-Triebwerken angetrieben. Wie Elon Musk, SpaceX-CEO, und Gwynne Shotwell, Präsidentin, mitteilten, ist jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht.Raptor 3, der neueste Antrieb des Unternehmens, konnte sich jüngst zum ersten Mal erfolgreich auf dem Teststand beweisen. Das ist deshalb ein wichtiger Erfolg, da sich der Antrieb im Vergleich mit seinen Vorgängern extrem weiterentwickelt hat. Dieser große Fortschritt ist auch für Laien bei einer Gegenüberstellung der drei Antrieben sehr einfach zu erkennen.
Raptor 3: SpaceX erreicht Triebwerk-Meilenstein
Neben der rein optischen Optimierung sprechen aber auch die Leistungsdaten für sich. Raptor 3 kann 280 Tonnen Schubkraft (auf Meereshöhe) erzeugen, eine Steigerung von 51 Prozent gegenüber der ersten Generation mit 185 Tonnen und 22 Prozent mehr als Raptor 2. Noch beeindruckender sind diese Zahlen mit einem Blick auf weitere Fortschritte.
Die beiden Vorgänger-Triebwerke brachten mit allem Equipment, das zur Verbindung mit der Rakete benötigt wird, 3630 Kilogramm bzw. 2875 Kilogramm auf die Waage. Raptor 3 hat ein Gewicht von 1720 Kilogramm - also weniger als die Hälfte der ersten Generation. Diese Einsparungen wurden unter anderem deshalb möglich, weil der neue Antrieb kein Hitzeschild für den Wiedereintritt mehr braucht.
Wie war das möglich?
Viele Teile, die bei Raptor 1 und 2 noch außen liegend waren, sind bei Raptor 3 laut Elon Musk jetzt integriert - auch dank fortschrittlicher 3D-Drucktechniken. "Die Sekundärkreisläufe und die integrierte Kühlung des Motors sind Teil jedes Teils", erklärte Musk. Ferner konnte die Anzahl der Flansche und Dichtungen deutlich reduziert werden - notorisch fehleranfällige Teile bei Raketenantrieben. Der große optische Unterschied zu den Vorgängern kommt auch durch die Einsparung vieler bisher benötigter Sensoren zustande.All diese Innovation hat für SpaceX aber auch einen Preis. Wegen der hohen Integration aller Teile wird Raptor 3 deutlich schwieriger zu reparieren sein. Bei Problemen gibt es laut Musk dann oft nur noch eine Lösung: "Aufschneiden". Im Alltag des Spaceships werden fehlerhafte Triebwerke aber wohl meist ausgetauscht. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich Raptor 3 bei seinem ersten Flug schlagen wird, dafür steht aber noch kein Datum fest.
Zusammenfassung
- SpaceX stellt dritte Generation des Raptor-Triebwerks vor
- Raptor 3 zeigt beeindruckenden Fortschritt gegenüber Vorgängern
- Neuer Antrieb ist leichter, mehr integriert und leistungsstärker
- Raptor 3 erzeugt 280 Tonnen Schubkraft, deutlich mehr als Raptor 1 und 2
- Gleichzeitige Gewichtsreduktion auf 1720 Kilogramm
- Integration vieler Teile dank fortschrittlicher 3D-Drucktechniken
- Reparatur von Raptor 3 ist schwieriger, "Aufschneiden" oder Austausch
Siehe auch:
- Boeings Blamage: Rettung durch SpaceX wahrscheinlicher denn je
- Nach fatalem Unfall: SpaceX darf wieder starten, Falcon 9 Mission glückt
- Elon Musk: SpaceX und Twitter/X ziehen von Kalifornien nach Texas
- SpaceX: Behörde untersagt nach Fehlschlag alle Falcon 9-Starts
- Falcon 9-Triebwerksdefekt: SpaceX kämpft gerade um 20 Satelliten
Thema:
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