Nach fatalem Unfall: SpaceX darf wieder starten, Falcon 9 Mission glückt
SpaceX hat von der Flugaufsicht FAA eine Ausnahmegenehmigung für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs bekommen. Die FAA hatte zuvor die Weltraumflüge gestoppt, als am 12. Juli 20 Starlink-Satelliten beim Start durch ein Flüssigsauerstoffleck zerstört wurden.
Das Unternehmen hatte zuvor erklärt, wo nach den ersten Untersuchungen der Fehler zu suchen war.
Man hat aber einen Plan B in der Tasche gehabt und einfach die fehlerhafte Hardware entfernt: Für den heutigen (sowie für kommende) Flüge hat SpaceX dazu auf eine vorübergehende Maßnahme ergriffen, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Das Unternehmen verzichtete auf die Messleitung, da die Ingenieure bereits über eine Backup-Option zur Messung des Sauerstoffdrucks an Bord der zweiten Stufe verfügen.
Die langfristige Lösung für das technische Problem ist noch in Arbeit. Sie wird bereits in der Raketenentwicklungsanlage von SpaceX in McGregor, Texas, getestet.
SpaceX hatte sich für 2024 das Ziel gesetzt, eine noch nie dagewesene Anzahl von 144 Orbitalflügen zu erreichen. Obwohl es nun so aussieht, als sei dieses Ziel kaum noch zu erreichen, könnte das Unternehmen diesem Ziel doch recht nahe kommen, wenn es gelingt, in den kommenden Monaten weitere größere Probleme zu vermeiden.
Siehe auch:
Untersuchung läuft noch
So durfte SpaceX am frühen Sonntagmorgen (nach deutscher Zeit) wieder starten, obwohl die Untersuchung des Unglücks offiziell bis jetzt nicht abgeschlossen sind. Falcon 9 flog damit nur 15 Tage nach dem gescheiterten Start wieder.Das Unternehmen hatte zuvor erklärt, wo nach den ersten Untersuchungen der Fehler zu suchen war.
Die Ursache des Lecks wurde als Riss in einer Messleitung für einen Drucksensor identifiziert, der mit dem Sauerstoffsystem des Fahrzeugs verbunden ist. Diese Leitung riss aufgrund von Ermüdung, verursacht durch die hohe Belastung durch die Motorvibrationen und die Lockerung der Klemme, die die Leitung normalerweise festhält.Das Unternehmen gab an, dass das Leck zu einer übermäßigen Abkühlung von Motorkomponenten führte, vor allem derjenigen, die mit der Zufuhr von Zündflüssigkeit zum Motor verbunden sind.
Man hat aber einen Plan B in der Tasche gehabt und einfach die fehlerhafte Hardware entfernt: Für den heutigen (sowie für kommende) Flüge hat SpaceX dazu auf eine vorübergehende Maßnahme ergriffen, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Das Unternehmen verzichtete auf die Messleitung, da die Ingenieure bereits über eine Backup-Option zur Messung des Sauerstoffdrucks an Bord der zweiten Stufe verfügen.
Mission geglückt
Der Flug verlief reibungslos, und SpaceX bestätigte anschließend auf X, dass die zweite Stufe diesmal nominell wieder zündete und 23 Starlink-Satelliten erfolgreich in die erdnahe Umlaufbahn befördert wurden.Die langfristige Lösung für das technische Problem ist noch in Arbeit. Sie wird bereits in der Raketenentwicklungsanlage von SpaceX in McGregor, Texas, getestet.
SpaceX hatte sich für 2024 das Ziel gesetzt, eine noch nie dagewesene Anzahl von 144 Orbitalflügen zu erreichen. Obwohl es nun so aussieht, als sei dieses Ziel kaum noch zu erreichen, könnte das Unternehmen diesem Ziel doch recht nahe kommen, wenn es gelingt, in den kommenden Monaten weitere größere Probleme zu vermeiden.
Zusammenfassung
- SpaceX erhält FAA-Ausnahmegenehmigung für Flugbetrieb
- Starlink-Satelliten durch Flüssigsauerstoffleck zerstört
- Falcon 9 startet 15 Tage nach Fehlschlag erneut
- Riss in Messleitung als Ursache des Lecks identifiziert
- SpaceX verzichtet auf fehlerhafte Messleitung für Sicherheit
- Erfolgreicher Flug befördert 23 Satelliten in Umlaufbahn
- Langfristige Lösung des Problems wird in Texas getestet
Siehe auch:
- Musks Mars-Vision: SpaceX arbeitet schon an ersten Städten
- Wert springt auf 210 Mrd. Dollar: SpaceX wird von Investoren überrannt
- Musk darf nach Twitter auch die ISS zerstören: Auftrag geht an SpaceX
- Irrer Plan: SpaceX will in Zukunft ein Starship pro Tag bauen
- Starship von SpaceX meistert erstmals Flug ins All und wieder zurück
Thema:
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- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
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- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
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