Elon Musk: SpaceX und Twitter/X ziehen von Kalifornien nach Texas
Zwischen dem rechtsgerichteten Milliardär Elon Musk und dem liberalen US-Bundesstaat Kalifornien wird es wohl zu keiner Freundschaft mehr kommen. Der Unternehmer zieht jetzt auch mit seinen Firmen SpaceX und Twitter/X nach Texas um.
Auch das Social Network X, das als Twitter in Kalifornien gegründet und dort groß wurde, soll komplett umziehen. Seit der Übernahme schrumpfte die Belegschaft des Unternehmens ohnehin schon massiv zusammen, sodass die damit verbundenen Einschnitte gegenüber den bisherigen Maßnahmen wahrscheinlich weniger ins Gewicht fallen.
Hinsichtlich der Gründe für die Verlegung der Firmenzentralen gibt es offizielle Äußerungen Musks und weniger offizielle wirtschaftliche Faktoren. Der Unternehmer führte jetzt unter anderem ein neues Gesetz in Kalifornien als Auslöser für die Entscheidung an.
Weiterhin beklagte Musk, dass er sich angeblich einen Weg durch "Banden gewalttätiger Drogenabhängiger" bahnen müssen, um in die X-Firmenzentrale in San Francisco zu gelangen. Allerdings ist anzunehmen, dass die Umzugspläne mindestens auch von den gleichen Gründen befeuert werden, wegen derer viele andere Unternehmen ihren Sitz in letzter Zeit nach Texas verlegten: Der Bundesstaat lockt mit niedrigeren Steuern und einer geringeren Regulierung.
Siehe auch:
- Elon Musk verlegt SpaceX und Twitter/X nach Texas
- Tesla und Teile von SpaceX sind bereits in Texas
- Unklar, wie viele Mitarbeiter von Umzug betroffen sind
- Twitter/X, nun als Social Network X bekannt, zieht um
- Neues kalifornisches Gesetz zum Schutz Minderjähriger als Umzugsgrund genannt
- Musk kritisiert Sicherheitslage in San Francisco
- Wirtschaftliche Vorteile in Texas wie niedrigere Steuern und Regulierung
Ideologische Differenzen
Musks Autokonzern Tesla hat seinen offiziellen Firmensitz bereits in Texas. SpaceX ist mit den Entwicklungszentren und Startrampen der Starbase ebenfalls größtenteils dort angesiedelt, der offizielle Sitz des Weltraumunternehmens befindet sich aber noch in Kalifornien. Das soll sich nun ändern, kündigte Musk an. Wie viele Mitarbeiter davon betroffen sind, ist derzeit noch unklar.Auch das Social Network X, das als Twitter in Kalifornien gegründet und dort groß wurde, soll komplett umziehen. Seit der Übernahme schrumpfte die Belegschaft des Unternehmens ohnehin schon massiv zusammen, sodass die damit verbundenen Einschnitte gegenüber den bisherigen Maßnahmen wahrscheinlich weniger ins Gewicht fallen.
Hinsichtlich der Gründe für die Verlegung der Firmenzentralen gibt es offizielle Äußerungen Musks und weniger offizielle wirtschaftliche Faktoren. Der Unternehmer führte jetzt unter anderem ein neues Gesetz in Kalifornien als Auslöser für die Entscheidung an.
Auch wirtschaftliche Gründe
Eine neue Regelung soll hier die Persönlichkeitsrechte von Minderjährigen besser schützen, die mit ihrer sexuellen Identität hadern. Konkret dürfen Schulen die Eltern nur noch über entsprechende Auffälligkeiten informieren, wenn die Betroffenen dem zustimmen. Musk ist in dieser Hinsicht persönlich vorbelastet: Eine seiner ältesten Töchter ist transsexuell und brach jeden Kontakt zu ihrem Vater ab.Weiterhin beklagte Musk, dass er sich angeblich einen Weg durch "Banden gewalttätiger Drogenabhängiger" bahnen müssen, um in die X-Firmenzentrale in San Francisco zu gelangen. Allerdings ist anzunehmen, dass die Umzugspläne mindestens auch von den gleichen Gründen befeuert werden, wegen derer viele andere Unternehmen ihren Sitz in letzter Zeit nach Texas verlegten: Der Bundesstaat lockt mit niedrigeren Steuern und einer geringeren Regulierung.
Siehe auch:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Teslas Aktienkurs unter Elon
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