Neue Intel-Prozessoren: Effizienzkerne gestrichen, nur auf Leistung
Manche Anwendung braucht nur Leistung und keine Effizienz - so der Ansatz des neuen CPU-Angebots von Intel, das der Konzern jetzt vorgestellt hat. Die neuen Modelle der Raptor-Lake-Refresh-Familie verzichten auf E-Kerne.
Die neun neuen Modell werden von Intel am Ende der Modellbezeichnung mit dem Zusatz "E" markiert - nicht unbedingt die schlauste Wahl, wird der Buchstabe doch auch mit den Effizienzkernen, also E-Kernen, assoziiert. Das Unternehmen spielt damit laut Golem aber wohl auf den Embedded-Markt an - das angedachte Haupteinsatz-Gebiet.
Der Wegfall der Effizienzkerne wird durch das Fehlen des L3-Smart-Cache begleitet, am L2-Cache der Leistungskerne ändert sich dagegen nichts. Außerdem wird bei der neuen Produktfamilie der Thermal Velocity Boost gestrichen, was die Hertz-Zahl in der Spitze leicht absinken lässt. Ein Blick auf unveränderte TDP-Werte zeigt, dass pro Kern dann wohl mehr Strom anliegt.
Raptor-Lake-Refresh ohne E-Kerne
Siehe auch:
- Intel stellt neue Raptor-Lake-Refresh-CPUs ohne E-Kerne vor
- Fokus der neuen Modelle liegt auf Leistung statt Effizienz
- Neue CPUs verzichten auf L3-Smart-Cache und Thermal Velocity Boost
- Produktbezeichnungen der neuen Modelle enden auf "E"
- Unveränderte TDP-Werte deuten auf höheren Stromverbrauch pro Kern hin
- Preisinformationen zu den neuen Intel-CPUs stehen noch aus
Fokus auf Leistung statt Effizienz
Es gibt einige Anwendungen, die sich an Effizienz-Kernen zwar nicht stören, durch diese aber auch keinen Leistungsschub erhalten. Vor allem im Bereich KI und Gaming wird von Prozessoren Performance gefordert. Intel hat jetzt seine Produktpalette mit neuen CPUs erweitert, die einer Idee folgen: Konzentration auf Leistungskerne. Die sind aber durchaus kurios im Markt platziert.Die neun neuen Modell werden von Intel am Ende der Modellbezeichnung mit dem Zusatz "E" markiert - nicht unbedingt die schlauste Wahl, wird der Buchstabe doch auch mit den Effizienzkernen, also E-Kernen, assoziiert. Das Unternehmen spielt damit laut Golem aber wohl auf den Embedded-Markt an - das angedachte Haupteinsatz-Gebiet.
Der Wegfall der Effizienzkerne wird durch das Fehlen des L3-Smart-Cache begleitet, am L2-Cache der Leistungskerne ändert sich dagegen nichts. Außerdem wird bei der neuen Produktfamilie der Thermal Velocity Boost gestrichen, was die Hertz-Zahl in der Spitze leicht absinken lässt. Ein Blick auf unveränderte TDP-Werte zeigt, dass pro Kern dann wohl mehr Strom anliegt.
Preise fehlen noch
Um einschätzen zu können, in welchem Bereich Intel die reinen Performance-Kern-CPUs platzieren will, fehlt aktuell noch eine entscheidende Information: der Preis. Es wird interessant sein, zu sehen, welche Lücke das Unternehmen mit den neuen Prozessoren besetzen will. Klar ist, dass sich diese auf jeden Fall für KI-Anwendungen eignen, bei denen CPUs meist unter Volllast betrieben werden.Raptor-Lake-Refresh ohne E-Kerne
| Name | Kerne/Threads | Boost | Basis | TDP |
|---|---|---|---|---|
| Core i9-14901KE | 8/16 (8P) | 5,8 GHz | 3,8 GHz | 125 |
| Core i9-14901E | 8/16 (8P) | 5,6 GHz | 2,8 GHz | 65 |
| Core i9-14901TE | 8/16 (8P) | 5,5 GHz | 2,3 GHz | 45 |
| Core i7-14701E | 8/16 (8P) | 5,4 GHz | 2,6 GHz | 65 |
| Core i7-14701TE | 8/16 (8P) | 5,2 GHz | 2,1 GHz | 45 |
| Core i5-14501E | 6/12 (6P) | 5,2 GHz | 3,3 GHz | 65 |
| Core i5-14501TE | 6/12 (6P) | 5,1 GHz | 2,2 GHz | 45 |
| Core i5-14401E | 6/12 (6P) | 4,7 GHz | 2,5 GHz | 65 |
| Core i5-14401TE | 6/12 (6P) | 4,5 GHz | 2 GHz | 45 |
Siehe auch:
- Instabile CPUs: Intel scheint Probleme aus Angst "herunterzuspielen"
- Ryzen 9 9950X: AMD schlägt Intel i9 selbst mit deutlich weniger Watt
- "Fast 100% Ausfallrate": Unternehmen schmeißt Intel-CPUs raus
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