Auch Meta verstößt wohl gegen den Digital Markets Act der EU
Meta ist das nächste große Unternehmen, das beschuldigt wird, gegen den Digital Markets Act (DMA) verstoßen zu haben. Der Vorwurf bezieht sich auf das "Pay-or-Consent"-Modell des Unternehmens. Sollte sich herausstellen, dass Meta schuldig ist, droht eine saftige Geldstrafe.
Nach den neuesten Erkenntnissen der EU-Regulierungsbehörde verstößt dieses Modell in zweierlei Hinsicht gegen den DMA. Erstens ermöglicht es das Modell nicht, für die Nutzung der Apps mit einer geringeren Anzahl von Daten zu entscheiden, die weitergegeben werden. Zweitens sagte die Kommission, dass es "den Nutzern nicht ermöglicht wird, ihr Recht auf freie Zustimmung auszuüben".
Stattdessen argumentiert die EU, dass Meta denjenigen, die den Bedingungen nicht zugestimmt haben, den Zugang zu ihren Diensten ermöglichen sollte, aber nur einen Teil ihrer Daten verwenden sollte, um ihnen personalisierte Werbung zu liefern.
Nach der vorläufigen Entscheidung gab Meta eine Erklärung an die Medien heraus, in der betont wird, dass die geänderten Richtlinien mit der DMA übereinstimmen. "Wir freuen uns auf einen weiteren konstruktiven Dialog mit der Europäischen Kommission, um diese Untersuchung zum Abschluss zu bringen", heißt es weiter.
Neben Meta und Apple hat die Europäische Kommission auch eine Untersuchung gegen Google eingeleitet. Die ersten Ergebnisse sind jedoch bislang nicht veröffentlicht worden.
Was haltet Ihr von den vorläufigen Anklagen, mit denen die EU die großen Tech-Unternehmen überzieht? Glaubt Ihr, dass das auf lange Sicht den Nutzern zugutekommt?
Siehe auch:
Dieser Inhalt kommt von unserem Partner Nextpit und ist am 02. Juli 2024 unter dem Titel "Auch Meta verstößt wohl gegen den Digital Markets Act der EU" erschienen. Hat er Euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von Nextpit vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!
Verstoß gegen DMA
Als Reaktion auf die Einführung der DMA im letzten Jahr führte Meta für Facebook- und Instagram-Nutzern in der Region ein "Werbefrei per Abo"-Modell an. Damit wird die Werbung entfernt und die Datenfreigabe für diejenigen deaktiviert, die monatlich für die Nutzung der beiden Dienste zahlen. Die alternative Option ist eine kostenlose Nutzung dieser Apps, erfordert aber die Zustimmung der Nutzer, dass das Unternehmen ihre Daten für personalisierte Werbung verwendet.Nach den neuesten Erkenntnissen der EU-Regulierungsbehörde verstößt dieses Modell in zweierlei Hinsicht gegen den DMA. Erstens ermöglicht es das Modell nicht, für die Nutzung der Apps mit einer geringeren Anzahl von Daten zu entscheiden, die weitergegeben werden. Zweitens sagte die Kommission, dass es "den Nutzern nicht ermöglicht wird, ihr Recht auf freie Zustimmung auszuüben".
Stattdessen argumentiert die EU, dass Meta denjenigen, die den Bedingungen nicht zugestimmt haben, den Zugang zu ihren Diensten ermöglichen sollte, aber nur einen Teil ihrer Daten verwenden sollte, um ihnen personalisierte Werbung zu liefern.
Nach der vorläufigen Entscheidung gab Meta eine Erklärung an die Medien heraus, in der betont wird, dass die geänderten Richtlinien mit der DMA übereinstimmen. "Wir freuen uns auf einen weiteren konstruktiven Dialog mit der Europäischen Kommission, um diese Untersuchung zum Abschluss zu bringen", heißt es weiter.
Meta drohen harte Strafen
Der Social-Media-Gigant hat nun die Möglichkeit, sich zu den ersten Ergebnissen zu äußern. Andererseits plant die Kommission, die endgültige Entscheidung am 25. März 2025 zu verkünden, ein Jahr nach Beginn der Untersuchung. Sollte Meta für schuldig befunden werden, könnte das Unternehmen mit einer Geldstrafe in Höhe von zehn Prozent seines weltweiten Jahresumsatzes belegt werden.Neben Meta und Apple hat die Europäische Kommission auch eine Untersuchung gegen Google eingeleitet. Die ersten Ergebnisse sind jedoch bislang nicht veröffentlicht worden.
Was haltet Ihr von den vorläufigen Anklagen, mit denen die EU die großen Tech-Unternehmen überzieht? Glaubt Ihr, dass das auf lange Sicht den Nutzern zugutekommt?
Zusammenfassung
- Meta wird beschuldigt, gegen den Digital Markets Act (DMA) verstoßen zu haben
- Vorwurf bezieht sich auf das "Pay-or-Consent"-Modell des Unternehmens
- Meta führte ein "Werbefrei per Abo"-Modell für Facebook und Instagram ein
- Nutzer können wählen zwischen kostenpflichtiger werbefreier Nutzung und kostenloser Nutzung mit Datenfreigabe
- EU-Regulierungsbehörde sieht zwei Verstöße gegen das Datenschutzgesetz
- Nutzer können nicht entscheiden, weniger Daten für personalisierte Werbung zu teilen
- Meta hat Möglichkeit, sich zu den Ergebnissen zu äußern, endgültige Entscheidung am 25. März 2025
Siehe auch:
- Ohne Kümmern kein Datenschutz: Abmahnung gegen Meta ist raus
- Immer absurder: EU-Kommission bricht eigene Datenschutzrichtlinien
- EU prüft Klage: Hat Apple den Digital Markets Act bereits verletzt?
- Digital Markets Act: Apples EU-Alptraum ist in Kraft getreten
- Digital Markets Act: Die EU legt den Tech-Riesen Daumenschrauben an
Dieser Inhalt kommt von unserem Partner Nextpit und ist am 02. Juli 2024 unter dem Titel "Auch Meta verstößt wohl gegen den Digital Markets Act der EU" erschienen. Hat er Euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von Nextpit vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!
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