Na da schau her: Facebook ist wieder bei jungen Nutzern populär
Viele Jahre mussten sich Facebook und seine Nutzer Witze anhören, wonach man ein Seniorenklub sei, da sich die Jungen auf "hippen" Plattformen wie Instagram und TikTok herumtreiben. Meta hat das indes nicht geschadet und auch das mit den Jungen stimmt nicht (mehr).
Der Umsatz von Meta ist im zweiten Quartal des Jahres 2024 auf rund 39 Milliarden Dollar gestiegen, ein Jahr davor waren es 32 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sprang von rund 7,8 Milliarden Dollar auf 13,5 Milliarden Dollar, das ist ein Anstieg von satten 73 Prozent. Hauptverantwortlich für die guten Zahlen war ein Anstieg der Werbeumsätze, hier konnte man ein Plus von 22 Prozent verzeichnen. Infografik Social Media: Diese Netzwerke werden für Nachrichten genutzt
Gründer und CEO Mark Zuckerberg war entsprechend in bester Laune und erkläre nach der Bekanntgabe der Zahlen, dass die Realität seines Unternehmens und vor allem von Facebook eine andere ist als das Image, das die Allgemeinheit hat. Die Zahlen von Facebook "widersprechen wirklich der öffentlichen Darstellung", wer das soziale Netzwerk nutzt, sagte er.
Natürlich war auch KI ein ganz großes Thema, laut Zuckerberg sei Meta AI auf dem besten Wege, "bis Ende des Jahres zum meistgenutzten KI-Assistenten zu werden" und sich "sowohl bei der Intelligenz als auch bei den Funktionen schnell zu verbessern". Hier kann man allerdings doch skeptisch sein, ob sich das wirklich bewahrheitet oder ob "Zuck" hier optimistische Stimmungsmache betreibt.
Siehe auch:
Meta hat knapp 3,3 Milliarden tägliche Nutzer
Gestern Abend hat der Social-Media- und VR-Konzern Meta seine aktuellen Zahlen veröffentlicht (PDF) und diese könnten kaum besser sein. Denn das Unternehmen konnte seine Nutzerschaft auf insgesamt 3,27 Milliarden Menschen vergrößern, das sind rund 200 Millionen täglich aktive Nutzer mehr als noch vor einem Jahr. WhatsApp hat aktuell 100 Millionen monatlich aktive Nutzer, Twitter/X-Konkurrent Threads kommt auf 200 Millionen regelmäßiger Besucher.Der Umsatz von Meta ist im zweiten Quartal des Jahres 2024 auf rund 39 Milliarden Dollar gestiegen, ein Jahr davor waren es 32 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sprang von rund 7,8 Milliarden Dollar auf 13,5 Milliarden Dollar, das ist ein Anstieg von satten 73 Prozent. Hauptverantwortlich für die guten Zahlen war ein Anstieg der Werbeumsätze, hier konnte man ein Plus von 22 Prozent verzeichnen. Infografik Social Media: Diese Netzwerke werden für Nachrichten genutzt
Gründer und CEO Mark Zuckerberg war entsprechend in bester Laune und erkläre nach der Bekanntgabe der Zahlen, dass die Realität seines Unternehmens und vor allem von Facebook eine andere ist als das Image, das die Allgemeinheit hat. Die Zahlen von Facebook "widersprechen wirklich der öffentlichen Darstellung", wer das soziale Netzwerk nutzt, sagte er.
Fokus auf Junge
Denn laut Zuckerberg hält sich das Bild hartnäckig, dass der Kern von Facebook hauptsächlich ein älteres Publikum anspricht. Das stimmt aber nicht, da Facebook wieder deutlich populärer bei Jüngeren sei: "Vor ein paar Jahren haben wir begonnen, unsere Apps stärker auf die 18- bis 29-Jährigen auszurichten, und es ist schön zu sehen, dass diese Bemühungen zu guten Ergebnissen führen", sagte der Meta-CEO.Natürlich war auch KI ein ganz großes Thema, laut Zuckerberg sei Meta AI auf dem besten Wege, "bis Ende des Jahres zum meistgenutzten KI-Assistenten zu werden" und sich "sowohl bei der Intelligenz als auch bei den Funktionen schnell zu verbessern". Hier kann man allerdings doch skeptisch sein, ob sich das wirklich bewahrheitet oder ob "Zuck" hier optimistische Stimmungsmache betreibt.
Zusammenfassung
- Meta hat seine Nutzerschaft auf 3,27 Milliarden Menschen erweitert
- Umsatz von Meta stieg im Q2 2024 auf 39 Milliarden Dollar
- Nettogewinn von Meta wuchs um 73 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar
- WhatsApp zählt 100 Millionen, Threads 200 Millionen monatliche Nutzer
- Zuckerberg betont, dass Facebook bei Jüngeren wieder beliebter wird
- Meta AI könnte bis Jahresende führender KI-Assistent werden
- Zuckerberg kritisiert das veraltete Image von Facebook als Seniorenklub
Siehe auch:
- KI-Klone auf Instagram: Meta erstellt euren digitalen Zwilling
- WhatsApp: Meta will eine Lücke in Windows-App nicht schließen
- Meta veröffentlicht Llama 3.1: Open-Source-KI auf Augenhöhe mit GPT-4
- Auch Meta verstößt wohl gegen den Digital Markets Act der EU
- Ohne Kümmern kein Datenschutz: Abmahnung gegen Meta ist raus
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