Metas KI-Forschungschef: LLMs werden niemals so schlau wie Menschen
Vertreter der hoch gehandelten KI-Entwickler verfallen immer wieder gern in Prognosen, wann ihre Systeme es mit der menschlichen Intelligenz aufnehmen können. Für den leitenden KI-Forscher bei Meta ist die Sache längst klar: Das wird nie der Fall sein.
Aufgrund dessen solle man sich nicht zu sehr auf diese Technologie verlassen, führte er aus. Diese Modelle könnten schlicht nur dann genau antworten, wenn sie zuvor mit den richtigen Trainingsdaten gefüttert wurden. LLMs wie das marktführende GPT sind eben letztlich nur besonders gute und effektive Statistik-Algorithmen.
Das bedeutet aber nicht, dass es gar keinen Weg gibt, eine KI zu entwickeln, die dem Niveau eines menschlichen Gehirns entspricht. Dafür würden aber eben ganz andere Technologien benötigt, an denen LeCun bei Meta auch arbeitet. Bei den Fundamental AI Research (Fair) bei Meta stehen ihm dafür rund 500 Mitarbeiter zur Verfügung.
Dies klingt letztlich ganz anders als die Prognosen, die OpenAI-Chef Sam Altman zuletzt abgab. Dieser erklärte mehrfach, dass die jüngsten Fortschritte der LLMs quasi schon darauf hinweisen, dass man bald die Artificial General Intelligence (AGI) erreicht - also eine KI, die über größere kognitive Fähigkeiten als Menschen verfügt.
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Spürbare Grenzen
Yann LeCun erklärte gegenüber der Wirtschaftszeitung Financial Times, dass selbst die so fortschrittlich wirkenden LLMs letztlich ein sehr begrenztes Verständnis von Logik hätten. "Sie verstehen die physische Welt nicht, haben kein dauerhaftes Gedächtnis, können in keiner vernünftigen Definition des Begriffs denken und können nicht hierarchisch planen", erklärte der KI-Forscher den Stand der Dinge.Aufgrund dessen solle man sich nicht zu sehr auf diese Technologie verlassen, führte er aus. Diese Modelle könnten schlicht nur dann genau antworten, wenn sie zuvor mit den richtigen Trainingsdaten gefüttert wurden. LLMs wie das marktführende GPT sind eben letztlich nur besonders gute und effektive Statistik-Algorithmen.
Das bedeutet aber nicht, dass es gar keinen Weg gibt, eine KI zu entwickeln, die dem Niveau eines menschlichen Gehirns entspricht. Dafür würden aber eben ganz andere Technologien benötigt, an denen LeCun bei Meta auch arbeitet. Bei den Fundamental AI Research (Fair) bei Meta stehen ihm dafür rund 500 Mitarbeiter zur Verfügung.
Andere Konzepte in Arbeit
Die Grundlage ihres Ansatzes ist die sogenannte "Weltmodellierung". Bei dessen Entwicklung sei man auch durchaus vorangekommen. "Wir sind an einem Punkt, an dem wir glauben, dass wir an der Schwelle zur nächsten Generation von KI-Systemen stehen", sagte LeCun. Das bedeutet aber nicht, dass solche Systeme kurzfristig zur Verfügung stünden, um den aktuellen Wettbewerbern Konkurrenz zu machen. Wenn man mit der Entwicklung nicht irgendwo steckenbleibt, sondern wie geplant vorankommt, könnte man vielleicht in etwa 10 Jahren so weit sein.Dies klingt letztlich ganz anders als die Prognosen, die OpenAI-Chef Sam Altman zuletzt abgab. Dieser erklärte mehrfach, dass die jüngsten Fortschritte der LLMs quasi schon darauf hinweisen, dass man bald die Artificial General Intelligence (AGI) erreicht - also eine KI, die über größere kognitive Fähigkeiten als Menschen verfügt.
Zusammenfassung
- KI-Systeme werden nie menschliche Intelligenz erreichen, sagt Yann LeCun
- LLMs haben begrenztes Verständnis von Logik und physischer Welt
- LLMs können nicht denken oder hierarchisch planen
- Man sollte sich nicht zu sehr auf diese Technologie verlassen
- LLMs sind letztlich nur effektive Statistik-Algorithmen
- Für menschenähnliche KI sind andere Technologien notwendig
- Meta arbeitet an "Weltmodellierung" für nächste KI-Generation
- Neue KI-Systeme könnten in etwa 10 Jahren verfügbar sein
- Prognosen von OpenAI-Chef Sam Altman sind optimistischer
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