Workplace wird eingestellt:
Meta gibt seinen Teams-Konkurrenten auf
Obwohl man nicht gerade von einem kompletten Misserfolg sprechen kann, wird der Meta-Konzern seine Workplace-Plattform einstellen. Dabei handelt es sich um ein Konkurrenzprodukt zu Microsoft Teams und anderen Kollaborations-Tools.
Etwas überraschend kommt daher nun die Ankündigung, dass der Dienst eingestellt wird. Meta begründete dies auch nicht mit einem wirtschaftlichen Misserfolg. Allerdings stellt Workplace aber eben auch kein Kernprodukt des Social Media-Konzerns dar. Daher fällt es dem bereits seit einiger Zeit sichtbaren Bestreben zum Opfer, die Produktpalette zu verschlanken.
"Wir stellen Workplace von Meta ein, damit wir uns auf die Entwicklung von KI- und Metaverse-Technologien konzentrieren können, von denen wir glauben, dass sie die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend verändern werden", heißt es entsprechend in einer Mitteilung, die an die Nutzer des Dienstes verschickt wurde. Der Fokus liegt also auf den großen Plattformen und den neuen Technologien.
Es bleibt für die Kunden also Zeit, sich nach einem alternativen Produkt umzuschauen. Meta selbst hat dabei auch eine Empfehlung parat: "In den nächsten zwei Jahren werden wir unseren Workplace-Kunden die Möglichkeit bieten, auf das Workvivo-Produkt von Zoom umzusteigen", so Collins. Dieser Konkurrent wurde als bevorzugter Migrationspartner ausgewählt.
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Kein Kernprodukt
Das Produkt wurde ursprünglich unter dem Namen "Facebook at Work" entwickelt und startete Ende des Jahres 2016 als "Workplace". Neben der kostenpflichtigen Version für den Einsatz in Unternehmen stellte der Anbieter mit "Workplace for Good" auch eine kostenlos nutzbare Variante für nichtkommerzielle Organisationen zur Verfügung. Im Mai 2021 sprach Meta davon, dass man 7 Millionen zahlende Kunden für das Angebot gewonnen habe.Etwas überraschend kommt daher nun die Ankündigung, dass der Dienst eingestellt wird. Meta begründete dies auch nicht mit einem wirtschaftlichen Misserfolg. Allerdings stellt Workplace aber eben auch kein Kernprodukt des Social Media-Konzerns dar. Daher fällt es dem bereits seit einiger Zeit sichtbaren Bestreben zum Opfer, die Produktpalette zu verschlanken.
"Wir stellen Workplace von Meta ein, damit wir uns auf die Entwicklung von KI- und Metaverse-Technologien konzentrieren können, von denen wir glauben, dass sie die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend verändern werden", heißt es entsprechend in einer Mitteilung, die an die Nutzer des Dienstes verschickt wurde. Der Fokus liegt also auf den großen Plattformen und den neuen Technologien.
Zeit für Migration
Micah Collins, Senior Director of Product Management bei Meta, erläuterte, dass die Kunden Workplace noch bis zum September 2025 wie gewohnt nutzen können. Danach wird der Dienst nur noch das Herunterladen oder Lesen vorhandener Daten ermöglichen. Im Jahr 2026 wird Workplace dann komplett abgeschaltet.Es bleibt für die Kunden also Zeit, sich nach einem alternativen Produkt umzuschauen. Meta selbst hat dabei auch eine Empfehlung parat: "In den nächsten zwei Jahren werden wir unseren Workplace-Kunden die Möglichkeit bieten, auf das Workvivo-Produkt von Zoom umzusteigen", so Collins. Dieser Konkurrent wurde als bevorzugter Migrationspartner ausgewählt.
Zusammenfassung
- Meta stellt seine Workplace-Plattform ein, ein Konkurrenzprodukt zu Microsoft Teams
- Das Produkt startete 2016 als "Workplace", ursprünglich "Facebook at Work" genannt
- Neben der kostenpflichtigen Version gab es "Workplace for Good" für Non-Profits
- Im Mai 2021 hatte Meta 7 Millionen zahlende Kunden für Workplace gewonnen
- Einstellung des Dienstes erfolgt nicht wegen wirtschaftlichem Misserfolg
- Meta will sich auf KI- und Metaverse-Technologien konzentrieren
- Workplace bleibt bis September 2025 nutzbar, 2026 wird es komplett abgeschaltet
- Meta empfiehlt den Kunden den Umstieg auf das Workvivo-Produkt von Zoom
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