Zuckerberg teaserte im Februar AR-Brille an und keiner hats gemerkt

Augmented Reality ist eine faszinierende Technologie, doch ein Erfolg war sie bisher nicht - wie man an Google Glass und auch HoloLens sehen kann. Meta will das ändern und arbeitet an eigenen Lösungen. Wie diese aussehen, war bisher nicht bekannt - und gleichzeitig doch.
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Meta plant eigene AR-Brille

Genau genommen hat Meta allerdings bereits mehrere "smarte" Brillen in seinem Angebot, diese werden in Kooperation mit der Sonnenbrillenmarke Ray-Ban verkauft. Doch das Unternehmen von Mark Zuckerberg will mehr und entwickelt eine weitere. Dieses Mal wird man diese wohl auch unter der eigenen Marke verkaufen.

Bisher war nicht klar, wie diese aussehen könnte, denn Meta hat sie bislang nicht öffentlich gezeigt. Angeteasert hat man das Gerät aber dennoch, und zwar bereits im Februar - und keiner hat es gemerkt. Denn Meta-Chef und -Gründer Mark Zuckerberg hat Anfang des Jahres einen "How it started vs How it's going"-Beitrag auf Threads gepostet, in dem er ein Foto seiner Anfangstage (2024) nachstellt und dem Jetzt gegenüberstellt. Mark Zuckerberg und eine neue AR-BrilleGut (oder schlecht) versteckt: Die neue AR-Brille von Meta Auf dem aktuellen Foto sind vor allem im Vordergrund zahlreiche VR-Headsets sowie die Ray-Ban-Brillen zu sehen, doch offenbar hat keiner genau genug hingesehen: Denn weiter hinten stehen mehrere Brillen unbekannter Bauart auf dem Schreibtisch. Diese sind zu dick, um normale Brillengestelle zu sein, außerdem lässt sich der Bügel in der Mitte knicken.

Erst jetzt hat der Threads-Nutzer Matthew Karolian die Brille entdeckt und sprach Zuckerberg darauf an. Zuckerberg lieferte auf die Frage keine Erklärung oder sonstige Ausflüchte, sondern teilte mit, dass er bzw. Meta "später in diesem Jahr mehr darüber mitteilen" werden. Das kann man also durchaus als Bestätigung sehen (via Android Authority).

Solche versteckten Teaser sind sicherlich kein Zufall, denn Top-Manager wie Mark Zuckerberg (bzw. deren PR-Abteilungen) überlassen auf solchen Fotos sicherlich nichts dem Zufall. Erstaunlicher ist eher, dass die Brillen erst jetzt entdeckt worden sind. Denn in der Regel werden die Bilder bis ins letzte Detail analysiert - zumindest gilt das für Leute wie Phil Spencer, die bekannt sind, im Hintergrund zu Hause (im Fall des Xbox-Chefs auf einem Regal) Hinweise und sonstige Easter Eggs zu verstecken.
Zusammenfassung
  • Meta arbeitet an eigenen AR-Lösungen, bisher ohne Erfolg
  • In Kooperation mit Ray-Ban verkauft Meta bereits "smarte" Brillen
  • Mark Zuckerberg entwickelt eine neue Brille unter eigener Marke
  • Angeteaserte AR-Brille wurde erst kürzlich auf einem Foto entdeckt
  • Die neue Brille zeichnet sich durch dickere Bügel aus
  • Zuckerberg verspricht, später im Jahr mehr Details zu teilen
  • Versteckte Hinweise in Bildern sind bei Top-Managern üblich

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