"Dekompression": NASA löst mit falschem Alarm Panik um ISS-Crew aus
Im Livestream der NASA war auf einmal eine besorgniserregende Meldung von der ISS zu hören: Der Kommandeur der Station habe mit Dekompressionserscheinungen zu kämpfen. Nach großem Bangen und vielen Gerüchten dann die Entwarnung: Es war nur ein dummer Fehler.
Rund zwei Stunden nach dem Aufkommen der ersten Berichte zu einer Notsituation auf der ISS teilte die US-Weltraumagentur unter anderem auf dem offiziellen X-Kanal mit: "An Bord der Internationalen Raumstation gibt es keinen Notfall."
Wie die NASA weiter beschreibt, kam es zu einem technischen Fehler. Demnach war in dem Livestream der eigentlich nicht öffentliche Audio-Kanal eines Teams am Boden aufgeschaltet worden, das Prozeduren für verschiedene Notfall-Szenarien auf der ISS erprobt.
Im Livestream war fälschlicherweise eine dieser Simulationen zu hören, bei der die Notfallmaßnahmen für die Auswirkungen einer plötzlichen Dekompression eines Besatzungsmitglieds besprochen wurden. "Die Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation befanden sich zu diesem Zeitpunkt in ihrer Schlafphase. Alle sind gesund und wohlauf", so die NASA in der offiziellen Mitteilung.
Bleiben zwei Fragen, die jetzt auch viele Beobachter stellen: Wie kann es der NASA passieren, dass solch sensible Audio-Übertragungen von Trainingsteams im für jedermann zugänglichen Livestream zu hören sind? Und warum dauerte es mehrere Stunden, bis die Weltraumagentur eine Entwarnung veröffentlichte? Man darf hoffen, dass die Verantwortlichen hier eine tiefgehende Analyse nachliefern.
Siehe auch:
Wer hat da am Mischpult gedreht?
Notfall auf der ISS, Sauerstoffmangel, der Kommandeur in Gefahr, die Prognose ist nicht gut: Solche Meldungen entsprechen dem Worst-Case-Szenario und sorgen verständlicherweise für allergrößte Aufregung. Genau das war am Mittwoch in einem Livestream der NASA zu hören. Schnell verbreiteten sich Meldungen zu einer kritischen Notsituation auf der Raumstation. Quälende Stunden später dann die Entwarnung der NASA.Rund zwei Stunden nach dem Aufkommen der ersten Berichte zu einer Notsituation auf der ISS teilte die US-Weltraumagentur unter anderem auf dem offiziellen X-Kanal mit: "An Bord der Internationalen Raumstation gibt es keinen Notfall."
Wie die NASA weiter beschreibt, kam es zu einem technischen Fehler. Demnach war in dem Livestream der eigentlich nicht öffentliche Audio-Kanal eines Teams am Boden aufgeschaltet worden, das Prozeduren für verschiedene Notfall-Szenarien auf der ISS erprobt.
Im Livestream war fälschlicherweise eine dieser Simulationen zu hören, bei der die Notfallmaßnahmen für die Auswirkungen einer plötzlichen Dekompression eines Besatzungsmitglieds besprochen wurden. "Die Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation befanden sich zu diesem Zeitpunkt in ihrer Schlafphase. Alle sind gesund und wohlauf", so die NASA in der offiziellen Mitteilung.
Bleiben zwei Fragen, die jetzt auch viele Beobachter stellen: Wie kann es der NASA passieren, dass solch sensible Audio-Übertragungen von Trainingsteams im für jedermann zugänglichen Livestream zu hören sind? Und warum dauerte es mehrere Stunden, bis die Weltraumagentur eine Entwarnung veröffentlichte? Man darf hoffen, dass die Verantwortlichen hier eine tiefgehende Analyse nachliefern.
Zusammenfassung
- Besorgniserregende Meldung von der ISS: Dekompressionserscheinungen gemeldet
- Meldungen über kritische Notsituation verbreiteten sich schnell am Mittwoch
- Zwei Stunden später Entwarnung: Kein Notfall auf der Internationalen Raumstation
- Technischer Fehler: Nicht-öffentlicher Audio-Kanal eines Bodenteams aufgeschaltet
- Simulation einer Notfallmaßnahme fälschlicherweise im Livestream zu hören
- Besatzung der ISS war in Schlafphase, alle Mitglieder sind gesund und wohlauf
Siehe auch:
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