Boeings Starliner schafft es - nicht ohne Probleme - zur Raumstation
Es war eine lange Geschichte voller Pannen und Probleme, doch nun hat es Boeings Raumkapsel Starliner zu ihrem Ziel, der Internationalen Raumstation, geschafft. Fast wäre das aber gescheitert, denn es gab in sprichwörtlich letzter Minute ein Problem mit dem Triebwerk.
Diese Woche klappte der Launch dann endlich, auch wenn die Verantwortlichen zugeben mussten, dass es Probleme gab. Denn nach einem Leck im Antriebssystem, das als nicht kritisch eingestuft wurde, entdeckten die Techniker am Boden weitere Stellen, aus denen Helium austrat.
In der Nacht auf heute sind Butch Wilmore und Suni Williams dann aber doch sicher auf der Internationalen Raumstation (ISS) angekommen. Und das ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, denn auch kurz vor dem Andockmanöver gab es Probleme. Der Vorgang musste zunächst unterbrochen werden, da die dafür erforderlichen Triebwerke ausgefallen sind. Verantwortlich dafür waren die zuvor erwähnten Helium-Lecks.
Techniker der NASA sowie von Boeing kamen zum Schluss, dass der Verlust die Mission nicht gefährdete und es gelang, drei der Kontroll-Thruster neu zu starten, dadurch wurde genügend Redundanz für den weiteren Verlauf der Mission geschaffen. "Das heutige Andocken war, glaube ich, eine Herausforderung", sagte dazu Steve Stich, Program Manager vom NASA Commercial Crew Program. "Wir mussten als Team einige Dinge bewältigen."
Wilmore und Williams bringen Nachschub zur Raumstation, darunter eine Ersatzpumpe für das Urin-Recycling-System der ISS. Die beiden bleiben etwa eine Woche an Bord, der früheste geplante Termin für ihre Rückkehr zur Erde ist der 14. Juni.
Siehe auch:
Starliner auch auf den letzten "Metern" mit Problemen
Die Entwicklung von Starliner war alles andere als bilderbuchmässig, denn das Raumschiff, das 2019 seinen ersten unbemannten Testflug hatte und bereits 2010 auf den Weg gebracht wurde, kämpfte mit zahlreichen Problemen und Verschiebungen. Das galt auch für den ersten Start, der Menschen ins All bringen sollte, auch hier wurden gleich mehrere Versuche abgebrochen.Diese Woche klappte der Launch dann endlich, auch wenn die Verantwortlichen zugeben mussten, dass es Probleme gab. Denn nach einem Leck im Antriebssystem, das als nicht kritisch eingestuft wurde, entdeckten die Techniker am Boden weitere Stellen, aus denen Helium austrat.
NASA zeigt die Highlights des Starliner-Andockmanövers
In der Nacht auf heute sind Butch Wilmore und Suni Williams dann aber doch sicher auf der Internationalen Raumstation (ISS) angekommen. Und das ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, denn auch kurz vor dem Andockmanöver gab es Probleme. Der Vorgang musste zunächst unterbrochen werden, da die dafür erforderlichen Triebwerke ausgefallen sind. Verantwortlich dafür waren die zuvor erwähnten Helium-Lecks.
Techniker der NASA sowie von Boeing kamen zum Schluss, dass der Verlust die Mission nicht gefährdete und es gelang, drei der Kontroll-Thruster neu zu starten, dadurch wurde genügend Redundanz für den weiteren Verlauf der Mission geschaffen. "Das heutige Andocken war, glaube ich, eine Herausforderung", sagte dazu Steve Stich, Program Manager vom NASA Commercial Crew Program. "Wir mussten als Team einige Dinge bewältigen."
Wilmore und Williams bringen Nachschub zur Raumstation, darunter eine Ersatzpumpe für das Urin-Recycling-System der ISS. Die beiden bleiben etwa eine Woche an Bord, der früheste geplante Termin für ihre Rückkehr zur Erde ist der 14. Juni.
Zusammenfassung
- Boeings Starliner hat nach vielen Pannen die ISS erreicht
- Entwicklung von Starliner begann 2010 und hatte viele Probleme
- Erster unbemannter Testflug fand 2019 statt, viele Verschiebungen
- Launch diese Woche gelang trotz Problemen im Antriebssystem
- Techniker entdeckten Helium-Lecks, die aber nicht kritisch waren
- Andockmanöver musste wegen Triebwerksausfall unterbrochen werden
- Wilmore und Williams brachten Nachschub zur ISS, bleiben eine Woche
Siehe auch:
- Starliner-Desaster: Schon wieder mehr Lecks, bald ist ganz Schluss
- Druck steigt: Weil Starliner wieder scheitert, hat ISS ein Urin-Problem
- Starliner-Reparatur zu aufwendig: Bemannter Start trotz Helium-Lecks
- Wieder nix: Erster bemannter Boeing Starliner-Flug vorerst abgesagt
- Countdown läuft: Boeing bestätigt letzte Startvorbereitung für Starliner
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