1,2 Gigabit pro Sekunde per Laser:
ISS hat jetzt besseres Netz als viele
Neuerdings schießen Laserimpulse von der Erde Richtung internationale Raumstation und zurück. Die sorgen dafür, dass der Außenposten im Weltall eine höhere Datenrate erreicht, als die meisten Orte auf der Erde. Beim ersten Test wurden süße Haustierbilder verschickt.
Die ISS hat endlich einen neuen Anschluss und der übertrifft die meisten irdischen Netzanbindungen bei Weitem. In Deutschland liegt die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit bei etwas weniger als 60 MBit/s, auf der ISS dank der neuen Anbindung bei satten 1,2 Gigabit pro Sekunde.
Verantwortlich für diesen schnellen Hausanschluss im All ist ein bidirektionales Laser-Relais-System, das von der NASA-Abteilung SCaN (Space Communications and Navigation) erfolgreich getestet werden konnte. Und was schickt die US-Weltraumagentur über diese Hightech-Leitung? Süße Tierbilder.
Das klingt komisch, hat bei der NASA aber schon Tradition. Vor ein paar Wochen hatte die Weltraumagentur zum Test einer optischen Laserverbindung ein Video der Katze "Taters" 30 Millionen Kilometer durch den Weltraum zur Sonde Psyche geschickt - auch das war ein Technologie-Test. Zur ISS wurden Bilder von Haustieren übertragen, die die Astronauten zuvor bereitgestellt hatten.
"Sie haben nicht nur gezeigt, wie diese Technologien eine wesentliche Rolle bei der Durchführung zukünftiger Wissenschafts- und Erkundungsmissionen der NASA spielen können, es war auch eine unterhaltsame Gelegenheit für die Teams, sich vorzustellen, wie ihre Haustiere bei dieser innovativen Demonstration helfen", so Kevin Coggins vom SCaN-Programm laut Phys.
Siehe auch:
Verantwortlich für diesen schnellen Hausanschluss im All ist ein bidirektionales Laser-Relais-System, das von der NASA-Abteilung SCaN (Space Communications and Navigation) erfolgreich getestet werden konnte. Und was schickt die US-Weltraumagentur über diese Hightech-Leitung? Süße Tierbilder.
Das klingt komisch, hat bei der NASA aber schon Tradition. Vor ein paar Wochen hatte die Weltraumagentur zum Test einer optischen Laserverbindung ein Video der Katze "Taters" 30 Millionen Kilometer durch den Weltraum zur Sonde Psyche geschickt - auch das war ein Technologie-Test. Zur ISS wurden Bilder von Haustieren übertragen, die die Astronauten zuvor bereitgestellt hatten.
"Sie haben nicht nur gezeigt, wie diese Technologien eine wesentliche Rolle bei der Durchführung zukünftiger Wissenschafts- und Erkundungsmissionen der NASA spielen können, es war auch eine unterhaltsame Gelegenheit für die Teams, sich vorzustellen, wie ihre Haustiere bei dieser innovativen Demonstration helfen", so Kevin Coggins vom SCaN-Programm laut Phys.
So funktioniert es
Zunächst wurden die Datenpakete im Missionszentrum in Las Cruces, New Mexico, erstellt. Von dort werden diese dann an optische Bodenstationen in Kalifornien und Hawaii weitergeleitet. Hier findet zunächst die Umwandlung in Infrarotlaser-Signale statt, bevor die Daten dann an das LCRD (Laser Communications Relay Demonstration) der NASA in der Erdumlaufbahn übertragen werden. Von hier schießen Laser die Daten zu einem Empfänger an der Außenseite der ISS - der heißt ILLUMA-T (Integrated LCRD Low Earth Orbit User Modem and Amplifier Terminal).
Zusammenfassung
- Laserimpulse ermöglichen höhere Datenraten zur ISS als auf der Erde
- Erster Test übermittelte süße Haustierbilder zur ISS
- Neue Anbindung der ISS erreicht 1,2 Gigabit pro Sekunde
- Verantwortlich ist das bidirektionale Laser-Relais-System der NASA
- Datenpakete werden in Las Cruces erstellt und an Bodenstationen geschickt
- Laser übermitteln Daten von Sonden im Orbit zu ISS-Empfänger ILLUMA-T
Siehe auch:
- Ganz neuer Anschluss im All: NASA gelingt revolutionärer Laser-Link
- Druck steigt: Weil Starliner wieder scheitert, hat ISS ein Urin-Problem
- NASA bestätigt: Ein Stück ISS-Weltraummüll traf ein Haus in Florida
- Boeings Starliner schafft es - nicht ohne Probleme - zur Raumstation
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Thema:
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